Achmadulina Bella (Isabella) Achatowna ,  Dichterin

Achmadulina Bella (Isabella) Achatowna , Dichterin

Geboren: 10. April 1937
Verstorben: 29. November 2010


Bekanntheit erlangte Achmadulina Anfang der 1960er Jahre durch verschiedene Gedichtvorträge in Moskau, wo sie auch mit anderen sowjetischen Dichtern wie Andrei Wosnessenski, Jewgeni Jewtuschenko und Robert Roschdestwenski auftrat. Diese Auftritte zogen ein großes Publikum an.
Ihr erster Gedichtband „Die Saite“ erschien 1962 und ist noch von der Suche nach eigenen Themen geprägt. Später erschienen die Bände „Musikstunden“ (1969), „Gedichte“ (1975), „Die Kerze“ und „Der Schneesturm“ (beide 1977). Ausgewählte Gedichte von Achmadulina wurden außerdem fortwährend in Zeitschriften veröffentlicht.
Bekannt ist Achmadulina auch für Übersetzungen georgischer Dichter (u.a. Galaktion Tabidse) und als Autorin lebendiger, stimmgewaltiger Essays, die sie Freunden, Schriftstellern und Künstlern widmete (u.a. „Grusinischer Traum“, Tbilissi, 1977). Die Geschichte „Viele Hunde und ein Hund“ wurde in dem inoffiziellen Literaturalmanach „Metropol“ (1979) veröffentlicht. 1964 spielte Achmadulina in dem sowjetischen Kinofilm „Von einem, der auszog, die Liebe zu finden“ mit.

Näheres zu Achmadulina: https://de.wikipedia.org/wiki/Bella_Achatowna_Achmadulina
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• 1995 besuchte Achmadulina Dresden und war beim DRKI zu Gast

Aitmatow Tschingis

Aitmatow Tschingis

Geboren: 12. Dezember 1928
Gestorben: 10. Juni 2008

Tschingis Aitmatow ist eine der bemerkenswertesten Figuren der modernen russischsprachigen Literatur. Von Anfang an zeichneten sich seine Werke durch eine besondere Dramatik, komplexe Probleme und mehrdeutige Lösungswege dieser aus. Einige Kritiker unterscheiden drei Perioden in der schöpferischen Entwicklung Aitmatows. „Djamila“, „Das Kamelauge“, „Du meine Pappel im roten Kopftuch“, „Der erste Lehrer“ gelten als Werke der ersten schöpferischen Periode. Die zweite Phase umfasst Erzählungen wie „Mutter Erde“ (1963) und „Abschied von Gülsary“ (1966). Der dritten Periode können die Erzählungen „Der weiße Dampfer“ (1970) und „Die frühen Kraniche“ sowie die Romane „Der scheckige Hund, der am Meer entlangläuft“ und „Ein Tag länger als das Leben“ zugerechnet werden.
Der Roman „Die Richtstatt“ thematisiert das schwierige Verhältnis des Menschen zur Natur, die Suche nach dem Sinn des Lebens, als auch die Bedeutung von Religion und weitere Probleme unserer Zeit.
In seinem späteren Werk entwickelte Aitmatov ein phantastisches, kosmisches Thema, das zur Grundlage seines Romans “ Das Kassandramal“ (1996) wurde.

Näheres zu Aitmatow: Hier
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• November 1996 (Teilnahme an der Jubiläumsfeier von F.M.Dostojewski)

Akselrod Elena

Akselrod Elena

Geboren: 26 März 1932

Bevor sie 1991 nach Israel ging, lebte sie in Moskau. Sie ist Autorin von sieben Lyrikbänden: “ Fenster nach Norden“ (1976), „Boot auf dem Schnee“ (1986), “ Gedichte“ (1992), „In einem anderen Fenster“ (1994), „Lyrik“ (1997), „Mauer in der Wüste“ (2000), „Ausgewähltes“ (2002). Darüber hinaus übersetzte Axelrod Lyrik und Prosa aus dem Jidischen und anderen Sprachen und verfasste neben zahlreiche Gedichtbücher für Kindern auch ein Buch über ihren Vater, den belarusischen Künstler Meer Axelrod.
Ihre Texte wurden in verschiedenen russischen Zeitungen publiziert, wie z.B. in der Literaturzeitschrift „Nowy mir“. Ihre Gedichte sind in mehrere Sprachen übersetzt, u.a. ins Russische und Englische. 1996 war Axelrod Gewinnerin des israelischen Literaturpreises, sowie des Internationalen Lyrikwettbewerbs in New York.

Näheres zu Axelrod: Hier
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• 17. September 1997
• 24. Oktober 1998

Akulow Oleg , Dichter (Tula, Leipzig)

Geboren: 1966

Akulow wuchs in der UdSSR, im Oblast Tula auf. In Tula studierte er auch am Polytechnischen Institut Bergbauingenieurswesen. ZUnächst arbeitete Akulow in einem Bergwerk, wechselte später aber zu einer Regionalzeitung, wo er als Korrespondent und stellvertretender Chefedakteur tätig war. Nebenbei leitete er den städtischen Literaturzirkel. In den Jahren 1996 – 1998 war Akulow Herausgeber des Literaturmagazins „Rodnik“. 2000 zog es Akulow nach Deutschland. Er lebte zunächst in Leipzig, momentan ist er in Stuttgart wohnhaft. Akulow leitete einen russischsprachigen Literaturzirkel und ist seit 2003 gibt der Redakteur und Herausgeber des literarischen Almanaches „Penaty“ im Rahmen des internationalen (Deutschland – Russland – Ukraine – Kasachstan) Projekts „Prostranstwo Russkogo Slowo“. Akulow ist verheiratet und hat eine Tochter.

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  • 22. Februar 2002
Aleschkowski Pjotr , Schriftsteller (Мoskau)

Aleschkowski Pjotr , Schriftsteller (Мoskau)

Geboren: 1957

1985 beginnt Aleschkowski erste Texte zu veröffentlichen. Er ist Mitglied des Moskauer Schriftstellerverbandes und war zweimal war er unter den Finalisten des Booker Prize. Zu Aleschkowskis Werk zählen Erzählungen wie „Biographie eines Frettchens“ (1993), der Roman „Wladimir Tschigrinzew“ (1995), der Erzählbande „Stargorod“ (1995) und der historische Roman „Harlekin, oder die Geschichte von Wassili Kirillowitsch Trediakowski“ (1995). In seinen Werken beschäftigt sich Peter Aleshkovsky mit sozialen und moralischen Problemen, historischen Themen und Außenseitern.
Näheres zu Aleschkowski: https://www.perlentaucher.de/autor/pjotr-aleschkowski.html
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• 27 März 1999

Aschimbaewa Natalja Tuimebaewna , Literaturwissenschaftlerin (Sankt Petersburg)

Aschimbaewa Natalja Tuimebaewna , Literaturwissenschaftlerin (Sankt Petersburg)


Geboren: 12 Juni 1944

Aschimbaeva ist Direktorin des Dostojewski-Literaturmuseums in St. Petersburg, das im November 1971 eröffnet wurde.
Sie ist Absolventin der Philologischen Fakultät der Leningrader Staatlichen Universität, wo sie im Fach Philologie promovierte. Sie arbeitet als Dozentin und ist Autorin von mehr als 20 Publikationen, darunter die Bücher „I. Annenski. Bücher der Reflexion“ (1979) und „Das Genie. Die russische Kritik am Ende des XIX. bis XX. Jahrhunderts über Dostojewski“ (1997).
Näheres zu Aschimbaewa: https://www.grenzecho.net/art/meinung/es-gibt-kein-russlandohne-dostojewski
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  1. Oktober 2006