Der Frühling kommt – Festkonzert zum Frauentag

Am 8. März 2017, dem Internationalen Frauentag, schenkten die Musikerinnen Elena Rubinova (Klavier) und Anna Ryndyk (Mezzosopran) den Gästen im DRKI ein beeindruckendes Konzert russischer Gedichtvertonungen. Unter dem Motto „Der Frühling kommt!“ boten sie ruhige und lebhafte Stücke von Rimskij-Korsakow, Tanajew, Cui, Tschaikowskij, Mussorgskij und Rachmaninow dar. Viele Stücke basierten auf Gedichten von Aleksej Tolstoi, Fjodor Tjutschew und Alexander Puschkin, die von großen Gefühlen und dem Frühling handeln. DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner trug die deutschen Übersetzungen der Gedichte vor. DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike erinnerte an den diesjährigen 200. Geburtstag von Alexej Tolstoi, den auch das DRKI begehen will.
Nach dem Konzert kamen Künstler und Gäste beim festlichen Buffett ins Gespräch und feierten gemeinsam den Frauentag.

Der neue Kulturpalast

Am 25. Oktober nahmen im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ 15 Einheimische, Migranten und Multiplikatoren in der Flüchtlingsarbeit an einer Führung durch das neue kulturelle Zentrum Dresdens, den Kulturpalast, teil. Der erst im April wiedereröffnete Bau beeindruckte die Besucher sehr – die alteingesessenen Dresdner erinnerten sich noch an den Palast vor der Schließung 2012 und freuten sich, wieviel Altes mit in die neue Konzeption eingearbeitet und beibehalten wurde. Alle waren von dem lichtdurchfluteten Foyer und dem warmen korallfarbenen Teppichboden beeindruckt. Höhepunkt der Führung war der neue Konzertsaal, der bei der Gruppe durch seine moderne helle Atmosphäre, der Orgel sowie einer besonders guten Akustik einen bleibenden Eindruck hinterließ. Im Anschluss gab es noch einen kleinen Einblick in die Städtische Bibliothek, die nun im Kulturpalast untergebracht ist.

Dresdener Stadtfest CANALETTO

Dresdener Stadtfest CANALETTO

Am Wochenende lockte das Dresdener Stadtfest CANALETTO rund 350.000 Besucher und Besucherinnen an. Bei schönstem Wetter wurden die Gäste auf insgesamt 7 Bühnen durch ein vielfältiges Programm unterhalten. Auch das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. war am Samstagmittag mit drei Darbietungen vertreten. Der INA-Chor bot ein buntes Programm und die Kinder der „Vektor Schule“ aus Leipzig begeisterten das Publikum mit Tanz und tollen Kostümen. Aus Berlin war die 14-Jährige Sängerin Jessica Shatalova angereist, die unter anderem ihren ersten eigenen Song vorstellte, der bald veröffentlicht werden soll. Das Publikum belohnte alle Künstler und Künstlerinnen mit ausgiebigem Applaus und Lob. Der Auftritt war für alle Mitwirkenden ein voller Erfolg!

Dresdens Musikgeschichte und -gegenwart: Sachsen, Russland, Tschechien

 

Vom 14-20. Mai 2017 fand in Dresden das Projekt „Dresdens Musikgeschichte und –gegenwart: Sachsen, Russland, Tschechien“ mit Schülern des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik, dem College des Rimskij-Korsakow-Konservatoriums und des Musikgymnasiums Prag statt. Nach dem erfolgreichen Projekt „Musik verbindet“ im Mai 2016 zwischen St. Petersburg und Dresden lernten diesmal junge Musiktalente aus Dresden, Russland und Tschechien einander kennen und erarbeiteten gemeinsam ein Konzert. Neben gemeinsamen Proben lernten sie aber auch einiges über die zahlreichen musikalischen Verbindungen zwischen den drei Regionen in Dresden. Schwerpunktthema war der Barock. Wie im letzten Jahr konnten als Partner das College des Rimskij-Korsakow-Konservatoriums St. Petersburg (Kontakt: Prof. Regina Glazunova, Leiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen am Konservatorium) und das Sächsische Landesgymnasium für Musik (Kontakt: Künstlerische Leiterin Ekaterina Sapega-Klein) gewonnen werden. Musikdozentin Hana Vlasakova stellte den Kontakt zum Musikgymnasium in Prag her. Von Februar bis April stimmten die Verantwortlichen das zu erarbeitende Konzertprogramm ab und suchten jeweils 4 Teilnehmer aus, die das Programm zunächst unabhängig voneinander in ihren Heimatstädten vorbereiteten. Von tschechischer Seite fuhr als Betreuerin die Deutschlehrerin Monika Nedbalova mit und übersetzte.

Am ersten Tag der Begegnungswoche hatten die Musiker Hana Vlasakova (Cembalo) und Jiří Berger (Flöte)  für die Teilnehmer ein dreistündiges Barocktanzseminar vorbereitet. Die Schüler lernten den Grundschritt und tanzten gemeinsam Tänze wie Sarabande, Menuett oder Bourrée. Im DRKI nahmen die tschechischen und russischen Teilnehmer an einem musikgeschichtlichen Seminar teil und erfuhren von den Bezügen verschiedener russischer, böhmischer und deutscher Komponisten zu Dresden und Sachsen. Bei einer Stadtführung mit Reiseleiterin Galina Büchner lernten die Schüler eine Wirkstätte von Sergej Rachmaninow kennen – die russisch-orthodoxe Kirche. Sie erfuhren von der Geschichte und der multifunktionalen Nutzung des neu eröffneten Kulturpalasts sowie dem Aufbau des Konzertsaals. Nach einem Abstecher in die Frauenkirche ging es in die Hofkirche, bei der die Domführerin Marianne Seewald durch das Hauptschiff und die Gruft führte und einen Bezug zu Russland erzählte: Der Bauleiter Gaetano Chiaveri hatte vor seinem Dresden-Aufenthalt zuvor in St. Petersburg die Kunstkammer und die Russische Akademie der Wissenschaften gebaut. Er baute in Dresden auf dem damals leeren Theaterplatz die Hofkirche als eine Art Schiff, was ins Wasser fährt, in Erinnerung an St. Petersburg.

An einem Tag fuhren die russischen Teilnehmer nach Prag, um das Musikgymnasium und die Stadt kennenzulernen. Die tschechischen Teilnehmer fuhren zur Bastei und wandelten auf den Spuren des Komponisten Alexander Skrjabins, der auf der Bastei zu seiner Bastei-Prelude inspiriert worden war…

Am 19. Mai fand abends in der Hauskapelle im Taschenbergpalais das Abschlusskonzert „Musik verbindet Dresden – St. Petersburg – Prag“ statt. Zu Beginn gab es die Stücke „Loure“, „Rondeau“ und „Tambourin“ des Barockkomponisten Jean-Féry Rebel zu hören, welche die Schüler erst 2 Tage zuvor komplett neu einstudiert hatten. Im Laufe des Konzerts spielten die deutschen, russischen und tschechischen Teilnehmer verschiedene Stücke bedeutender Komponisten in kleinen Ensembles, u.a. Carl Reineckes Trio 1. Teil und das Finale des Klavierquartetts von Carl Maria von Weber. Es spielten Charlotte Herold (Violine), Friedericke Herold (Violoncello), Anna Quitzke (Violine), Friedrich Grattenthaler (Violine), Elizaveta Glazunova (Violine), Mikhail Granov (Violoncello), Stepan Repnikov (Waldhorn), Adam Riethof (Klarinette), Karolína Nečesaná (Oboe). Alma Milbradt (Viola), Kateřina Vogelová (Gesang), Elizaveta Marchenko (Klavier) und Filip Martinka (Klavier).

Es gab tosenden Applaus in der gut besuchten Hauskapelle im Taschenbergpalais. Alle Schüler sowie die pädagogischen Leiterinnen Prof. Regina Glazunova, Ekaterina Sapega-Klein, Monika Nedbalova und Hana Vlasakova erhielten Zertifikate und kleine Geschenke. Im Anschluss ließen alle Projektteilnehmer und Helfer den Abend bei einem leckeren Abendessen im Kempinski-Hotel ausklingen.

Das Projekt fand mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, der Stiftung West-Östliche Begegnungen und des Europa-Referats der Stadt Dresden statt.

 

Eine Musik die Dresden begeisterte

Eine Musik die Dresden begeisterte

Am 22. März veranstaltete das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. das Konzert des Volksmusikinstrument Orchesters der Swiridow Kunstschule aus St. Petersburg. Über dreihundert Gäste kamen an diesem Abend in die Dreikönigskirche in Dresden, um das Spiel der jungen Musiker zu erleben. Das Orchester feiert in diesem Jahr sein 30-jähiges Jubiläum und hat für die Tournee durch Deutschland und Frankreich das Programm aus den Werken der europäischen und russischen Klassiker vorbereitet. Im Orchester waren alle Hauptgruppen der Volksinstrumente vertreten: Domra, Balalaika , Bajan und Akkordeon, Gusli, Xylophon und Schlaginstrumente. Es war zu bewundern, wie professionell und virtuos die Solisten auf Xylophon und Balalaika Tschardasch und Galopp gespielt haben. Zum Schluss des Konzertes erklang die „Katjuscha“. Die Musiker spielten mit so einer Begeisterung, dass der Funke sich auf das Publikum übertrug und an einigen Stellen in Takt geklatscht wurde. Eine Stimmung der Harmonie vereinigte an diesem Abend Partnerstädte Dresden und St. Petersburg.

Das Konzert wurde mit der Unterstützung von der Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten der Landeshauptstadt Dresden veranstaltet.

Gorbatschow & Freund: Saitensprünge

Gorbatschow & Freund: Saitensprünge

Am 20. Februar 2020 war das musikalische Duo Gorbatschow & Freund im Rahmen ihrer Tournee „Saitensprünge“ im musikalischen Salon des DRKI e.V. zu Besuch.
Die Balalaika- und Klaviervirtuosen präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von G. Tartini und P. Sarasate, Variationen für ein Balalaika-Solo aus dem Caprice Nr. 24 von Paganini und seine „Il carnavale di Venezia“, sowie Kompositionen von A. Zigankow und A. Schalow und Konzertfantasie von I. Frolow über Themen aus der Oper „Porgy und Bess“ von G. Gershwin.