musikalische Kinderstube des Deutsch-Russischen Kulturinstitutes

musikalische Kinderstube des Deutsch-Russischen Kulturinstitutes

Am 17.04.18 fand im Deutsch-Russischen Kulturinstitut ein Konzert statt. Zwar wurde es Kindermatenee genannt, traten neben Nachwuchsmusiker aus dem Heinrich-Schuetz- Konservatorium und dem Landesgymnasium Carl Maria von Weber Dresden professionelle Kuenstler auf. Die jungsten Teilnehmer waren Lisa (6 Jahre alt) und Vera (8 Jahre alt) Nikulin. Sie haben Musikstuecke fuer vier Haende von W.A. Mozart, D. Friesenban und G. Halbut gespielt. Viel Freude haben dem Publikum die Schueler des Landesgymnasium fuer Musik bereitet. M.Prokopiev (Geige), A. Bruchholz (Fagott), M.Ryndyk (Klavier), M. Semenov (Fagott) spielten Musikstuecke der deutschen, franzosischen und englischen Komponisten. Im zweiten Teil des Konzertes traten unsere Gaeste auf. Vasilij Archipov (Staatsoperette Dresden) hat uns in die Welt des russischen Maerchens gefuehrt, er sang die Arie von Berendei aus “Snegurotschka” von N. Rimsky-Korsakov und Vokalis von S. Rachmaninov. Martin Schubart (Semper Oper) hat excellent Lieder von F.Schubert und R. Strauss gesungen. Anschliessend klangen wunderschoene Arien von R. Stolz und D. Rossini gesungen von Anna Ryndyk (Staatsoperette Dresden). Ohne Uebertreibung war Elena Rubinova die Seele des Abends, sie spielte Klavier fuer vier Haende mit Inna Vrazlavskaja, war Konzertmeisterin fuer juenge Musiker und unsere Gaeste aus den Oper- und Operettenhaeusern Dresdens. Es herrschte eine wunderschoene Stimmung und jeder, der an diesem Tag im Deutsch-Russischen Kulturinstitut war, hat sich bestimmt auf weitere Konzerte gefreut. Herzlich bedanken wir uns bei allen Teilnehmern an unserem Konzert und wuenschen allen viel Erfolg!

 

«Dresden. Chronik der Tragödie»

Die Partnerstädte Dresden und St. Petersburg vereinen nicht nur den Weltruhm der Kulturhauptstädte, sondern auch die schrecklichen Wunden, die der Zweite Weltkrieg in ihrer Geschichte hinterlassen hat. Am 13. Und 14. Februar 1945 unternahmen die Westalliierten eine Reihe von Luftangriffen auf den Großraum der Stadt Dresden, Hauptstadt Sachsens. Als Folge deren wurde die historische Innenstadt fast völlig zerstört. Der bekannte Autor und Regisseur Alexei Denisov hat 2006 für den Fernsehsender „Kultura“; einen Dokumentarfilm „Dresden. Chronik der Tragödie“ gedreht. Mitglieder unseres Instituts haben aktiv bei der Schaffung des Filmes geholfen. Bei der Veranstaltung zu diesem Trauerdatum versammelten sich im Dresdner Deutsch- Russischen Kulturinstitut Vertreter von politischen Parteien und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, um mit der Ansicht des russischen Dokumentarfilmers auf diese globale Tragödie vertraut zu werden und anschließend zu diskutieren. Während der Diskussion über den Film äußerten die Diskussionsteilnehmer ihre Besorgnis über die angespannte militärische Lage in Europa.

Die Fläche der Zerstörungszone war viermal größer als in Nagasaki nach dem Atombombenabwurf der Amerikaner am 9. August 1945. Die Bombenangriffe zerstörten bis zu 75-80% des Wohngebiets in der Stadt. Gleichzeitig war der den Industriebetrieben entstandene Schaden geringer. Der Eisenbahnknotenpunkt und eine Brücke über die Elbe waren unbeschädigt geblieben. Der Eisenbahnverkehr wurde nach zwei Wochen wieder in Betrieb genommen. Truppentransporte fuhren sogar schon nach wenigen Tagen wieder. Laut der Analyse, die die historische Abteilung der US-Luftwaffe verbreitete, wurden 25.000 Menschen getötet, laut offiziellen Angaben der historischen Abteilung der britischen Royal Air Force – mehr als 50 Tausend Menschen. Später behaupteten die Westalliierten, der Überfall auf Dresden sei eine Reaktion auf die auf der Jalta-Konferenz von 1945 angeblich geäußerte Bitte des sowjetischen Kommandos, den Eisenbahnknotenpunkt der Stadt zu vernichten. Wie aus den freigegebenen Protokollen der Jalta-Konferenz folgt, die zum ersten Mal im Dokumentarfilm des Regisseurs Alexei Denisov gezeigt wurden, hat die UdSSR niemals die anglo-amerikanischen Verbündeten gebeten, Dresden während des Zweiten Weltkriegs zu bombardieren. Die sowjetische Führung hat um den Angriff auf die Eisenbahnknotenpunkte Berlin und Leipzig gebeten, was die Verlegung von etwa 20 Deutschen Divisionen und etwa 30 weiteren Divisionen von der Westfront zur Ostfront zu Grunde hatte. Gerade darum wurden Roosevelt und Churchill schriftlich gebeten. Nach Kriegsende wurden die Ruinen von Wohnhäusern, kulturhistorischen Bauten und Kirchen abgerissen. Anstelle von Innenstadt gab es nach der Enttrümmerung nur noch eine Fläche mit denmarkierten Grenzen ehemaliger Straßen und Gebäude. Die Neubebauung und Restaurierung desStadtzentrums dauerte über 40 Jahre, bis heute laufen noch die Bauarbeiten zur Rekonstruktion von historischen Gebäuden auf dem Neumarkt.

 

vorzeitige Abstimmung bei den Wahlen des Präsidenten Russlands 2018

vorzeitige Abstimmung bei den Wahlen des Präsidenten Russlands 2018

Die erste in Deutschland vorzeitige Abstimmung bei den Präsidentenwahlen der Russischen Föderation fand im Russischen Zentrum des Deutsch-Russischen Kulturinstituts in Dresden am 4. März 2018 statt. Mehr als sechshundert Russen mit Wohnsitz in der sächsischen Hauptstadt konnten ihre bürgerliche Pflicht ohne eine lange Reise nach den Konsulaten in Leipzig oder Berlin erfüllen. Dank den Mitarbeitern des Russischen Konsulats in Leipzig, die die Wahlbezirkskommission bildeten, konnten unsere Landsleute im Laufe von 12 Stunden am Sonntag, den 4.März, ihre Stimme abgeben. Der Wahlprozess wurde von dem Generalkonsul Russlands in Leipzig, Herrn Andrey Dronov, koordiniert. Die Sicherheit dieser wichtigen Veranstaltung wurde von den offiziellen Behörden Dresdens sowie von den zahlreichen Freiwilligen unseres Institutes gewährleistet.Die Abstimmung wurde von den russischen und deutschen Korrespondenten durchgeführt. Die Aktivität der in Sachsen lebenden Russen bei den Wahlen des Präsidenten Russlands hat ein großes Interesse unserer im Ausland lebenden Landsleute an den inländischen Prozessen gezeigt.