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	<title>Dostojewski &#8211; drki</title>
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	<title>Dostojewski &#8211; drki</title>
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		<title>Fjodor Michailowitsch Dostojewki</title>
		<link>https://drki.de/fjodor-michailowitsch-dostojewki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:53:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>
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					<description><![CDATA[205. Geburtstag Fjodor Michailowitsch Dostojewki 205. Geburtstag geb. 11.November 1821 in Moskau gest. 09.Februar 1881 in St. Petersburg Wir feiern 2026 seinen Geburtstag und ihn als großen, genialen Schriftsteller, als [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">205. Geburtstag</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Michailowitsch Dostojewki</p>



<p class="wp-block-paragraph">205. Geburtstag</p>



<p class="wp-block-paragraph">geb. 11.November 1821 in Moskau</p>



<p class="wp-block-paragraph">gest. 09.Februar 1881 in St. Petersburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir feiern 2026 seinen Geburtstag und ihn als großen, genialen Schriftsteller, als wunderbaren Erzähler, Erforscher der menschlichen Seele, Weisheitslehrer und</p>



<p class="wp-block-paragraph">Namensgeber unserer drittgrößten in Deutschland existierenden</p>



<p class="wp-block-paragraph">russischsprachige Bibliothek.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist kein Mann von gestern, nein, er gehört gerade jetzt neu entdeckt. Seine Tiefe und Schärfe der Beobachtung, seine literarische Verarbeitung, sucht ihresgleichen. Er warnte schon zu seiner Zeit vor einem ausufernden Individualismus und schrieb über Sinnsuche. Damit ist er hochaktuell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine eigene Biografie ist zutiefst menschlich: als Sohn eines Armenarztes, ein zeitiges Wunderkind der Literatur, Revolutionär, Zwangsarbeiter in Sibirien, Pendler zwischen Ost und West, von Krankheit und Spielsucht geplagt, kennt er finanzielle Nöte und Todesangst aus eigener Erfahrung zu gut. Immer wieder bereiste er den Westen, hielt sich in Berlin, Wiesbaden und Baden-Baden auf. Am längsten war er jedoch in Dresden, wo auch seine Tochter Ljuba geboren wurde. Auch hier entstanden Ideen für seine Romane, schrieb er mit Leidenschaft, fand er Worte</p>



<p class="wp-block-paragraph">für Seelenzustände, erging sich in Charakteren, spiegelte gekonnt die Gesellschaft wider, immer getreu seinem Motto: „Der Mensch ist ein Geheimnis Man muss es enträtseln“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er war und ist ein ganz Großer der Weltliteratur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Dostojewski &#8211; Denkmal in Dresden erinnert an ihn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DRKI plant derzeit Veranstaltungen und wird zeitnah informieren.</p>
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		<title>Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu</title>
		<link>https://drki.de/dostojewski-macht-baupause-bleibt-dresden-treu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 14:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Dresden, 15. August 2025 Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V., Eigentümer des Dostojewski-Denkmals in Dresden, erhält in den letzten Wochen zahlreiche besorgte Anfragen von Vereinsmitgliedern, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dresden, 15. August 2025</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V., Eigentümer des Dostojewski-Denkmals in Dresden, erhält in den letzten Wochen zahlreiche besorgte Anfragen von Vereinsmitgliedern, Dresdnerinnen und Dresdnern sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt:&nbsp;<em>Wo ist das Denkmal geblieben?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten alle beruhigen: Das Denkmal ist in Sicherheit.<br>Im Zusammenhang mit den geplanten Baumaßnahmen zur Erweiterung des Sächsischen Landtages in Richtung der Neuen Terrasse – nach dem Entwurf des Architekten Kulpa – hat uns der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) gebeten, einer zeitweiligen Demontage zuzustimmen, um jegliche Beschädigung durch die Arbeiten zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bauarbeiten sollen nach aktueller Planung bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein – und wie wir alle wissen, nehmen große Bauprojekte in Deutschland manchmal mehr Zeit in Anspruch. Deshalb haben wir gemeinsam mit der SIB vereinbart, dass das Dostojewski-Denkmal für die gesamte Bauzeit einen würdigen, gut zugänglichen Standort in der Landeshauptstadt erhält. Die Suche danach läuft bereits.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Enthüllung vor 18 Jahren ist das Dostojewski-Denkmal zu einem festen Bestandteil der Dresdner Kulturlandschaft geworden. Es zieht nicht nur Literaturfreunde an, sondern ist auch für zahlreiche Touristen aus aller Welt ein beliebter Fotopunkt und ein stiller Ort der Begegnung mit einem der größten Schriftsteller der Weltliteratur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken allen für ihr Interesse und ihre Anteilnahme – und versichern: Dostojewski wird in Dresden präsent bleiben, auch während der Bauzeit, und nach Abschluss der Arbeiten an seinen angestammten Platz zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Wolfgang Schälike</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorstandsvorsitzender</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zittauer Str. 29, 01099 Dresden</p>
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		<title>Dostojewskij-Denkmal</title>
		<link>https://drki.de/dostojewskij-denkmal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 17:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Denkmal für Dostojewskij Während der vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut 1996 veranstalteten Dostojewskij-Festtage anlässlich seines 175. Geburtstags reifte der Plan, mit einem Denkmal an den Schriftsteller und seine Dresdner Schaffensphase zu [&#8230;]]]></description>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein Denkmal für Dostojewskij</h2>				</div>
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									<p>Während der vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut 1996 veranstalteten Dostojewskij-Festtage anlässlich seines 175. Geburtstags reifte der Plan, mit einem Denkmal an den Schriftsteller und seine Dresdner Schaffensphase zu erinnern. Nach langem Ringen wurde ein geeigneter Standort am Elbufer zwischen Sächsischem Landtag und Kongresszentrum auf der „Neuen Brühlschen Terrasse” gefunden. Der Auftrag zur künstlerischen Gestaltung des Denkmals erging an den berühmten Moskauer Bildhauer Alexander Rukawischnikow. Zehn Jahre später war es soweit: am 10. Oktober 2006 wurde das Dostojewskij-Denkmal im Rahmen einer feierlichen Zeremonie enthüllt. Die Wahl des Zeitpunkts geschah nicht von ungefähr, fiel doch in diesem Jahr das 800jährige Stadtjubiläum Dresdens mit dem 185 Geburtstag und dem 125 Todestag Dostojewskijs zusammen. Zudem fand erstmals der fruchtbare St. Petersburger Dialog in Dresden statt. In diesen Reigen illustrer Jubiläen und Ereignisse reihte sich die feierliche Enthüllung des Dostojewskij-Denkmals nahtlos ein.</p><p>Welche Bedeutung das Werk Dostojewskijs nicht nur für die russische, sondern für die gesamte europäische Geistes- und Literaturgeschichte hat, wird spätestens dann klar, wenn man sich die Reihe der illustren Gäste der Einweihungsfeierlichkeiten vor Augen hält: Neben dem damahligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt waren u.a. auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin. In ihren Reden verdeutlichten alle drei Persönlichkeiten die Bedeutung des Schaffens Dostojewskijs für die besonderen deutsch-russischen und sächsisch-russischen Beziehungen. Stellvertretend für alle an diesem Tage gehaltenen Reden ist am Ende dieser Seite die Rede des sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Georg Milbradt, angefügt.</p><p>Die feierliche Einweihung des Dostojewskij-Denkmals markiert sicherlich einen der Höhepunkte unseres Engagements für das Denkmal des großen Dichters, aber das &#8222;Projekt&#8220; Dostojewskij-Denkmal fand damit noch lange nicht sein Ende. Im Gegenteil: Jahr für Jahr führt das DRKI eine ganze Reihe von Veranstaltungen an und um das Dostojewskij-Denkmal durch. Über diese wird an anderer Stelle noch genauer zu berichten sein. Also, seien Sie gespannt und bleiben Sie uns gewogen!</p><p><strong> </strong></p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Rede des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Milbradt zur Enthüllung des Dostojewskij Denkmals in Dresden am 10.10.2006</h4>				</div>
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									<p><i>Ich freue mich, Sie hier bei der Enthüllung des Dresdner Dostojewskij-Denkmals begrüßen zu können. In den letzten 300 Jahren haben in Dresden viele Russen ihre Spuren hinterlassen. Im 19. Jahrhundert entstand sogar eine russische Kolonie mit mehr als 1500 Mitgliedern. Noch heute zeugt die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Seevorstadt von dieser Zeit.</i></p><p><i>Fjodor Dostojewskij war einer der vielen russischen Künstler, die zeitweise in Dresden gelebt haben. Ich freue mich deshalb, dass eine dieser vielen Spuren mit dem Dostojewskij-Denkmal sichtbar gemacht wird. Sogleich bringt das Deutsch-Russische Kulturinstitut e. V. eine Dokumentation über bedeutende russische Persönlichkeiten in Dresden heraus. Damit wird ein faszinierender Teil Dresdner Geschichte wieder für viele Menschen erlebbar, für die Dresdner wie für die Gäste dieser Stadt. Es ermuntert dazu, sich dem Werk Dostojewskijs zu zuwenden, dem Propheten des 20. Jahrhunderts, wie ihn der Franzose Albert Camus genannt hat. Sogleich lädt das Denkmal dazu ein, alte sächsisch-russische Verbindungen neu zu entdecken. Wer weiß denn schon, dass die Freitreppe zu Brühlschen Terrasse vom russischen Generalgouverneur Fürst Repnin-Wolkowskij gebaut worden ist. Der Grund war ganz einfach: die Sachsen haben bei den Napoleonischen Kriegen zu spät die Seite gewechselt und waren deswegen von den Russen besetzt worden. Dieser Fürst war hier der Herrscher für eine gewisse Zeit, nachdem die Franzosen abgezogen waren. So gibt es noch viele historische Verbindungen zwischen Dresden und Russland zu entdecken. Und das Dostojewskij-Denkmal weist auf diese Spuren hin. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Initiatoren dieses Denkmals bedanken, nämlich bei dem Deutsch-Russischen Kulturinstitut e. V. und insbesondere bei dem Ehepaar Schälike. Ich freue mich, dass es mit der Hilfe großherziger Sponsoren gelungen ist, dieses Denkmal zu errichten. Auch ihnen einen herzlichen Dank. Es ist mir eine große Ehre, das Denkmal heute im Beisein von Ihnen, Frau Bundeskanzler und von Ihnen, Herr Präsident, einzuweihen und der Öffentlichkeit übergeben zu dürfen.</i></p><p><i>Dostojewskij hat bekanntlich in Dresden und St. Petersburg gelebt. Der Petersburger Dialog, der in diesem Jahr in Dresden stattfindet, ist also der geeignete Rahmen, ein solches Denkmal zu enthüllen, was ich gleich anschließend auch tun werde.</i></p>								</div>
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		<title>Dostojewskij-Tage 2021 in Dresden</title>
		<link>https://drki.de/dostojewskij-tage-2021-in-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 14:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Werk des großen russischen Literaten Dostojewskij stößt in Deutschland auf außergewöhnliches Interesse. Das bestätigen neue Übersetzungen seiner Werke in die deutsche Sprache und Bühnenproduktionen in den größten deutschen Theatern. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Das Werk des großen russischen Literaten Dostojewskij stößt in Deutschland auf außergewöhnliches Interesse. Das bestätigen neue Übersetzungen seiner Werke in die deutsche Sprache und Bühnenproduktionen in den größten deutschen Theatern. In diesem Jahr hat unser gesellschaftlicher Verein </span><span lang="de-DE"><i>Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.</i></span><span lang="de-DE"> die Durchführung des „Dostojewskij-Jahres 2021 in Deutschland“ initiiert, für das der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer verantwortlich war. Das „Dostojewskij-Jahr 2021“ unter dem Motto „Fjodor Dostojewskij &#8211; der Dichter der Menschlichkeit“ soll einen internationalen Dialog über Identität, Werte und spirituelle Orientierung schaffen. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf dem deutsch-russischen Dialog, dem Dialog zwischen den Generationen, der Berichterstattung über die besonderen deutsch-sächsischen Beziehungen und dem Einsatz digitaler Technologien während der Pandemie.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Fjodor Dostojewskij bereiste mehrere europäische Länder und Städte. Gemeinsam mit seiner Frau Anna Grigorjewna Dostojewskaja, geb. Snitkina, lebte er über 4 Jahre in Europa. Auch Dresden zählte zu seinen Destinationen. 2 Jahre lebte er hier. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Vieles verbindet Dresden mit Dostojewskij. Eine der emotionalsten Verbindungen ist wohl die Geburt seiner Tochter Lubov im Jahr 1869. Sie wurde von Erzpriester Alexander Rosanow in der russisch-orthodoxen Gemeinde getauft. Das Grab dieses Priesters befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Dresden. Hier ist auch Dostojewskijs bester Freund, Mäzen und Diplomat, Baron von Wrangel, begraben.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Auch eine literarische Verbindung lässt sich finden: Dostojewskij schrieb hier die erste Version seines prophetischen Romans „Die Dämonen“. Außerdem war er sein ganzes Leben lang von dem Bild der Sixtinischen Madonna inspiriert, welches sich in der Dresdner Gemälde Galerie „Alte Meister“ befindet. Eine Fotokopie dieses berühmtesten Bildes von Raphael hing über seinem Sterbebett.</span></p>
<p class="western" align="justify">Auch die Bibliothek unseres Instituts wurde damals nach Dostojewskij benannt. Heute ist diese Bibliothek mit über 25000 Titeln eine der drei größten russischen Bibliotheken in Deutschland.</p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Im Oktober 2006 fand an der Elbe zwischen dem Sächsischen Parlament und dem Internationalen Kongresszentrum die feierliche Eröffnung des Denkmals für den großen russischen Schriftsteller statt. Die Leiterin dieses Projekts war die Gründerin des Instituts Valerija Dmitriewna Schälike. Der russische Präsident Wladimir Putin, Kanzlerin Angela Merkel und der damalige sächsische Ministerpräsident Professor Georg Milbradt kamen zur Gedenkfeier. In den Eröffnungsreden wurde das Engagement für den Aufbau und Erhalt der deutsch-russischen Kontakte im neuen Jahrtausend gewürdigt. In der russisch-orthodoxen Kirche „zum Heiligen Simeon vom wunderbaren Berge“ in Dresden wurde bereits symbolisch der Grundstein für das zukünftige Dostojewskij-Denkmal in Dresden gelegt. Das Festival umfasste auch literarische Lesungen, Theateraufführungen und ein Filmfestival. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">1996 organisierte das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. die Feierlichkeiten zum 175. Geburtstag des russischen Genies schon einmal. Das wissenschaftliche Symposium &#8222;Das Prophetische in „Die Dämonen“ von Dostojewskij&#8220; brachte erstmals die Präsidenten der deutschen, russischen, amerikanischen und anderer internationaler Dostojewskij-Gesellschaften zusammen. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Zum Jubiläumsjahr 2021 hat das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. ein Konzept für das „Dostojewskij-Jahr“ entwickelt, das verschiedene Programmpunkte umfasst. Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation mussten Änderungen im Ablauf vorgenommen werden. Die wichtigsten Ereignisse des „Dostojewskij-Jahres“ wurden auf die 2. Hälfte des Jahres 2021 sowie auf den Anfang des Jahres 2022 verschoben und erhielten den Namen „Dostojewskij-Tage 2021/2022“. Als Partner und Teilnehmer wurden von uns die Deutsche Dostojewskij Gesellschaft e.V. (Professor Christoph Garstka), das Institut für Slawistik an der Universität Dresden (Professor Holger Kusse), die Dostojewskij-Stiftung in Moskau (Professor Igor Wolgin), die Hochschule für Wirtschaft in Moskau (Professor Vladimir Kantor), Alexander Rahr (Politologe und Publizist, Berlin) und andere eingeladen. In Dresden findet 2022 in der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) ein runder Tisch &#8222;Gedanken an mein Dostojewskij&#8220; mit Mitgliedern (Literaturwissenschaftlern) der Sächsischen Akademie der Künste statt. Volker Braun, Thomas Rosenlecher, Angela Kraus und Dr. Friedrich Diekmann waren sich einig, an der Diskussion teilzunehmen, die von Akademiker Peter Gosse moderiert wird. Da Fjodor Dostojewskij seit mehr als hundertfünfzig Jahren Teil des europäischen kollektiven literarischen Bewusstseins ist, werden Fragen über den wechselseitigen Einfluss der europäischen Kulturtradition und F. M. Dostojewskij behandelt. Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Wissenschaftler, Politiker, Politikwissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Philosophen, Studenten und alle, die sich für Dostojewskij interessieren.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Am Vorabend des Jubiläums von Dostojewskij wurde das Grab von Erzpriester Alexander Rosanow auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof rekonstruiert. Wir haben eine Verbindung mit den Nachkommen von Alexander Rosanow in St. Petersburg, Hamburg und Paris hergestellt. Die Nachkommen und die Dresdner russisch-orthodoxe Gemeinde unterstützten die Arbeiten zur Restaurierung des Grabes finanziell. Leider konnte die geplante Teilnahme ausländischer Gäste an den Jubiläumsveranstaltungen in Dresden aufgrund der Pandemie nicht stattfinden.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Für den TV-Sender „Rossija odin“ (Russland 1) gab Wolfgang Schälike vor dem Dostojewskij-Denkmal dem Journalisten Michail Antonow ein Interview über die Wahrnehmung des großen russischen Schriftstellers und Denkers im modernen Deutschland. In der Sendung „Die Neuigkeiten der Woche mit Kisilew“ (https://www.youtube.com/watch?v=d0VCrhMUr-o) wurde anlässlich seines 200sten Geburtstages ein Beitrag über Dostojewskij ausgestrahlt (Min. 50:43 &#8211; 01:10:28). Dort sind auch Ausschnitte aus Dresden zu sehen (ab Min. 01:01:32).</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Am 11. November 2021 legten der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, und der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Russischen Kulturinstituts e.V., Dr. Wolfgang Schälicke, anlässlich des 200. Geburtstages von Fjodor Dostojewskij Blumen am Denkmal in Dresden nieder. „Das zeigt, wie eng wir miteinander verbunden sind, dass wir diese deutsch-russischen Beziehungen entwickeln wollen“, sagte Kretschmer vor Journalisten. Außerdem sei das Denkmal ein Beweis dafür, „was eine Bürgerinitiative leisten kann“, da seine Installation von den Leitern einer Nichtregierungsorganisation, dem Ehepaar Schälike, initiiert worden sei. Die Reise zum Denkmal war laut Botschafter Sergej Netschajew eine Initiative der Behörden des Bundeslandes Sachsen: „Das war eine Initiative der deutschen Seite, ich bin sehr dankbar, dass Sie viel für die Stärkung der kulturellen Beziehungen tun“, sagte der russische Botschafter bei einem gemeinsamen Briefing mit Kretschmer vor Journalisten. Er erinnerte daran, dass die deutsch-russischen Beziehungen eine lange Tradition haben, die weiterentwickelt werden müssen. Man müsse die „bösen Dämonen“ aus den deutsch-russischen Beziehungen vertreiben. „Wir haben mit Deutschland eine sehr positive Agenda. Ich würde sagen, es ist absolut einzigartig für die bilateralen Beziehungen in Europa &#8211; sehr viele Projekte, sehr viele Bereiche, in denen wir Berührungspunkte gefunden haben. Wir werden „Die Dämonen“ von Dostojewskij weiter genießen, aber wir werden die bösen Dämonen aus den deutsch-russischen Beziehungen vertreiben“, sagte er. Sergej Netschajew besuchte auch das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. in Dresden. Bei seinem Besuch überreichte er dem Vorstand des Instituts und Leiter des russischen Zentrums, Dr. W. Schälike, und Dr. O. W. Grossmann für ihren Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland den Orden „Stern von Dostojewskij“.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Wir präsentierten unseren Gästen die vom Dostojewskij-Museum (St. Petersburg) vorbereitete Ausstellung </span><span lang="de-DE">„</span><span lang="de-DE">Dostojewskij. Leben und Werke</span><span lang="de-DE">“.</span><span lang="de-DE"> Ihr Motto waren die Worte von F. M. Dostojewskij: „der Mensch ist ein Geheimnis [&#8230;] Ich beschäftige mich mit diesem Geheimnis, denn ich will ein Mensch sein.“ Die Ausstellung wurde von der Slawistin Hannelore Georgi ins Deutsche übersetzt und wird einem breiten deutschen Publikum in Begleitung des literarisch-musikalischen Programms „Dostojewskij – der Wahnsinn in der Musik“ von Dozentin Natalia Nikolaewa-Scheffler an der Universität Potsdam präsentiert. Denn Musik ist „[&#8230;] die gleiche Sprache, doch sie spricht das aus, was das Bewusstsein noch nicht bewältigt hat.“ (F. M. Dostojewskij). Die Reise in die musikalische Welt von Dostojewskij geht einher mit den Helden des Romans „Njetotschka Neswanowa“. Im Rahmen der </span><span lang="de-DE">„</span><span lang="de-DE">Deutschen Woche</span><span lang="de-DE">“</span><span lang="de-DE"> in St. Petersburg im Museum F. M. Dostojewskij, erklingen Werke von Bach, Beethoven, Mendelssohn, Liszt, Rachmaninow, Rebikov und Diaz.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Im nächsten Jahr werden wir und unsere Partner neue interessante Bücher präsentieren: Andreas Gurski (Basel): „Dostojewskij. Biografie“, Alexander Nitzberg (Wien): „</span>Подросток<span lang="de-DE">“ (neue Übersetzung), Vitali Konstantinow (Marburg): „FMD &#8211; Leben und Werk von Dostojewski“. (Biografie in Comics), Jan Brokken (Niederlande): „Sibirischer Sommer mit Dostojewskij (auf Deutsch).</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Auch die Erstellung, Fertigstellung und Präsentation der Publikation „Geschichte des Dostojewskij-Denkmals in Dresden“ und eines professionellen interaktiven Almanachs mit Essays der Teilnehmer des runden Tisches „Mein Dostojewskij“ gehören zu den zukünftigen Projekten unseres Vereins.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Gymnasiasten aus Riesa, Bautzen und Radebeul besuchten unsere Ausflüge „Das russische Kulturerbe in Dresden“ und legten Blumen an das Denkmal des großen Schriftstellers.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. fördert seit fast drei Jahrzehnten den Dialog und das Verständnis zwischen Russland und Deutschland. Diesen Beitrag zu einer positiven Kommunikation zwischen den beiden Ländern und Kulturen möchte der Verein auch weiterhin leisten. Gemeinsam mit Literaturwissenschaftlern, Philosophen, Politologen und anderen Experten wird dies in Zukunft im Rahmen einer Veranstaltungsreihe geschehen, die dem 200. Jahrestag der Geburt von Fjodor Dostojewskij gewidmet ist. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Wir wollen die Geschichte vom Leben und Werke des großen russischen Schriftstellers als Teil der Weltkultur einem breiten deutschen Publikum näherbringen und diskutieren, ob mit Hilfe des literarischen Erbes Dostojewskijs eine Wiederaufnahme des offenen und konstruktiven Dialogs zwischen Russland und Deutschland möglich ist. Wir erwarten Hunderte von Besuchern aus verschiedenen sozialen Schichten zu unseren Veranstaltungen im Rahmen des „Dostojewskij-Jahres“ 2021/2022.</span></p>
<p class="western" align="justify">
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Comic über das Leben Dostojewskijs</title>
		<link>https://drki.de/comic-dostojewskij-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 16:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Autor Vitali Konstantinov stellte seine Comic-Biografie über Dostojewskij vor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]</p>
<p>Am 21. November 2016 fand in den Räumlichkeiten der Bibliothek Dresden-Neustadt die gemeinsam vom DRKI und den Städtischen Bibliotheken Dresden organisierte Buchvorstellung „FMD – Leben und Werk von Dostojewski“ mit dem Autor und Illustrator Vitali Konstantinov statt. In einer erlesenen Runde zeigte der Autor Ausschnitte aus dem Comic und las Briefe von Dostojewskij vor, die er dazu verwendet hatte. So wurde die wechselhafte und spannende Geschichte des weltberühmten russischen Schriftstellers greifbar und anschaulich erzählt. Konstantinovs Graphic Novel ist in schwarz-weiß gehalten und liest sich nicht wie ein klassischer Comic. Viele Momente, die für das Leben Dostojewskijs wichtig waren, hat Konstantinov mit Zitaten aus den Briefen in Simultanbildern zusammengesetzt und hat dabei nicht nur Dostojewskijs Leben, sondern auch seine wichtigsten Werke dargestellt. Die Idee zu dem eigenen Buch kam ihm, nachdem er ein anderes Buch über Dostojewskij illustriert hatte.</p>
<p>Im Anschluss an die Buchvorstellung lud Konstantinov das Publikum ein, Lieder, die Dostojewskij in seinen Werken genannt hatte, mitzusingen. Das waren Lieder aus Dostojewskijs Lagerhaft. An der Balalaika begleitete und leitete der Autor den erlesenen „Gefangenenchor“, der sich große Mühe gab, die herzzerreißenden Lieder mitzusingen. Am besten sang der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike, der am Ende dankbar Konstantinovs Geschenk für die Dostojewskij-Bibliothek – ein Buch mit Gedichten von Daniil Charms mit Konstantinovs Illustrationen – entgegennahm.</p>
<p>[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=&#8220;Galerie&#8220; gallery_ids=&#8220;1048,1049,1050,1051,1056,1052,1053,1055,1054&#8243; fullwidth=&#8220;off&#8220; show_title_and_caption=&#8220;on&#8220; show_pagination=&#8220;on&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; auto=&#8220;off&#8220; hover_overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.9)&#8220; caption_all_caps=&#8220;off&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;] [/et_pb_gallery][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]</p>
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		<title>Lass das Dostojewskij-Denkmal sprechen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 11:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
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		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Das DRKI beteiligte sich mit einem Projekt an den Sächsischen Jugendgeschichtstagen]]></description>
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Die Entstehungsgeschichte des Dostojewskij-Denkmals aufarbeiten – das haben ein paar Jugendliche gemeinsam mit dem DRKI im Rahmen des Projekts „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung getan und das Ergebnis an den Sächsischen Jugendgeschichtstagen am 18. November im Sächsischen Landtag präsentiert. An dem Projektstand zeigten wir eine Präsentation, die die Entstehung des Denkmals, seine Vorgeschichte, aber auch die Person Dostojewskijs beleuchtete. Zum ersten Mal wurde die Denkmalgeschichte der Öffentlichkeit präsentiert. 10 Jahre hatte es gedauert, bis das Denkmal in Dresden errichtet werden konnte. Neben der Entstehungsgeschichte hatten unsere Jugendlichen auch unbekanntere Informationen über den Schriftsteller herausgearbeitet, beispielsweise seine Wirkung auf Literatur und Philosophie in der arabischen Welt. In einer extra für das Projekt erstellten Broschüre finden sich neben den zahlreichen Informationen u.a. die verschiedenen Entwürfe für das Denkmal und mögliche Denkmalstandorte. Fotos, wie die Skulptur nach Dresden gekommen ist oder auf den Sockel gehievt wurde, veranschaulichen die spannende Denkmalgeschichte. Und natürlich wird die Frage beantwortet, wie es zu der Enthüllung mit Angela Merkel, Wladimir Putin und Georg Milbradt gekommen ist…

Viele Besucher der Jugendgeschichtstage kannten das Denkmal, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sächsischen Landtag befindet, und freuten sich über die Ausführungen unserer jungen Spurensucher. Auch der Präsident des Sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler sprach mit unseren Jugendlichen über das Denkmal, an dem er 5 Tage zuvor Blumen gelegt hatte (siehe <a href="https://drki.de/dostojewskij-festlichkeiten-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://drki.de/dostojewskij-festlichkeiten-2016/</a>).

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		<title>Dostojewskij-Festlichkeiten 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 12:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<em>Das DRKI feierte das 10-jährige Bestehen des Dostojewskij-Denkmals in Dresden und den 195. Geburtstag des Schriftstellers mit einem bunten Programm.</em>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 10 Jahren steht das Dostojewskij-Denkmal zwischen Sächsischem Landtag und dem Kongresszentrum an der Elbe, aber nur wenige wissen, warum. Das DRKI hat deshalb eine Infotafel auf Deutsch, Russisch und Englisch erstellen lassen, die am <strong>11. November 2016, dem 195. Geburtstag von Dostojewskij,</strong> enthüllt wurde. Am späten Nachmittag versammelten sich Vereinsmitglieder und geladene Gäste rund um das Denkmal. Darunter war der ehemalige Dresdner Oberbürgermeister Dr. Ingolf Roßberg, der gemeinsam mit dem DRKI-Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schälike die Infotafel enthüllte. Beide erinnerten in ihren Ansprachen an die Herausforderungen, mit denen das DRKI für die Errichtung des Denkmals zu kämpfen hatte. 10 Jahre hatten die Bemühungen um die Errichtung gedauert. Die Enthüllung des Denkmals hatte am 10. Oktober 2006 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt stattgefunden .<br />
Auch der amtierende Leiter des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kunst in Berlin Alexander Anisimov sowie eine Vertreterin des Russischen Generalkonsulats in Leipzig gedachten in ihren Ansprachen an die Bedeutung des Denkmals und dankten Herrn Schälike und seiner Frau für ihre Bemühungen. Anschließend legten die Gäste Blumen am Denkmal nieder.</p>
<p>Danach wurde im DRKI der vereinseigene <strong>Film über die Enthüllung des Denkmals</strong> erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt. Die Gäste lauschten den gefilmten Reden von Merkel, Putin und Milbradt interessiert. Danach trug Michael Zschech eine Passage aus Dostojewskijs „Idiot“ vor. Virtuose russische Klaviermusik gespielt von der Petersburger Pianistin Elena Rubinova sowie ein reichlich gedeckter Buffett-Tisch rahmten die Festveranstaltung stimmungsvoll ein. Auch Dr. Werner Barlmeyer, ehemaliger Kulturamtsleiter von Dresden, war unter den Gästen.</p>
<p>Im Anschluss fand die <strong>Vernissage der Fotoausstellung „Lichte Nacht“</strong> der Petersburger Fotografin Ljudmila Volkova statt. Diese Ausstellung zeigt das DRKI gemeinsam mit der Rudomino-Bibliothek für ausländische Literatur in Moskau. Dort wurde diese Ausstellung auch konzipiert und gezeigt. Die Kuratorin der Ausstellung Maria Popova erklärte den Gästen die Ausstellungsarbeit der Bibliothek sowie die Zusammenarbeit mit der Künstlerin Ljudmila Volkova. Im Rahmen der Reihe „Kulissen von Klassikern“, bei denen ein literarisches Werk aus fotografischer Perspektive gezeigt wird, sind mehrere Fotoalben entstanden. Drei Stück über Werke von Gontscharow und Gogol überreichte Frau Popova Dr. Schälike für die Dostojewskij-Bibliothek. Die Künstlerin Ljudmila Volkova erklärte anschließend die Konzeption ihrer Ausstellung „Lichte Nacht“: Sie basiert auf <strong>Dostojewskijs Erzählung „Weiße Nächte“</strong>. Jede Schwarz-Weiß-Fotografie entspricht einer aktuellen Adresse in St. Petersburg und wird von einem Zitat aus der Erzählung begleitet. Da 2016 das offizielle Jahr des Kinos in Russland ist, wird die Ausstellung zudem von Bildern aus der Verfilmung „Weiße Nächte“ von Pyrev aus dem Jahre 1959 begleitet. Dieses besondere Zusammenspiel verschiedener Kunstformen und der neuartige Zugang zur Literatur Dostojewskijs beeindruckte das Publikum sehr.</p>
<p>Am <strong>13. November 2016</strong> legten der russische Botschafter Wladimir Grinin, der russische Generalkonsul aus Leipzig Wjatscheslaw Logutow sowie der Präsident des sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler Blumen am Denkmal nieder und gedachten Dostojewskij als bedeutenden Schriftsteller. Grinin und Logutow waren anlässlich der Gedenkveranstaltung des Volkstrauertags nach Dresden gekommen. Dr. Schälike erläuterte ihnen anschließend die neu errichtete Infotafel.</p>
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