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	<title>Erinnerungs- und Gedenkkultur &#8211; drki</title>
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	<title>Erinnerungs- und Gedenkkultur &#8211; drki</title>
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		<title>Einladung zum Gedenktag am 8. Mai</title>
		<link>https://drki.de/einladung-zum-gedenktag-am-8-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 16:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, traditionsgemäß begehen wir den 8. Mai als Tag der Befreiung. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns der Opfer zu gedenken und ein Zeichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>



<p>traditionsgemäß begehen wir den <strong>8. Mai als Tag der Befreiung</strong>. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns der Opfer zu gedenken und ein Zeichen für den Frieden zu setzen.</p>



<p><strong>Ablauf des Gedenkens:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>10:00 Uhr:</strong> Kranzniederlegung am Denkmal der  Roten Armee (Olbrichtplatz) </li>



<li><strong>11:00 Uhr:</strong> Gedenken auf dem sowjetischen Garnisonsfriedhof Marienallee, 01099 Dresden</li>
</ul>



<p>Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.</p>



<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>



<p>Vorstand</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung mit der Autorin Inge Pardon„Tulpanow. Stalins Macher und Widersacher. Die Biografie“ ein.</title>
		<link>https://drki.de/buchvorstellung-mit-der-autorin-inge-pardontulpanow-stalins-macher-und-widersacher-die-biografie-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung mit der Autorin Inge Pardon „Tulpanow. Stalins Macher und Widersacher. Die Biografie“ ein.]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160;Datum:&#160;Freitag, 24. April 2026&#160;Uhrzeit:&#160;19:00 Uhr&#160;Ort:&#160;Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V., Zittauer Str. 29. 01099 Dresden Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird um vorherige Anmeldung unter&#160;drkidresden@drki.de&#160;gebeten. Sergej Tulpanow lenkte als oberster [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><img decoding="async" alt="&#x1f4c5;" src="https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f4c5/72.png">&nbsp;<strong>Datum:</strong>&nbsp;Freitag, 24. April 2026<br><img decoding="async" alt="&#x1f556;" src="https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f556/72.png">&nbsp;<strong>Uhrzeit:</strong>&nbsp;19:00 Uhr<br><img decoding="async" alt="&#x1f4cd;" src="https://fonts.gstatic.com/s/e/notoemoji/17.0/1f4cd/72.png">&nbsp;<strong>Ort:</strong>&nbsp;Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V., Zittauer Str. 29. 01099 Dresden</p>



<p>Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird um vorherige Anmeldung unter&nbsp;<a href="mailto:drkidresden@drki.de" rel="noreferrer noopener" target="_blank">drkidresden@drki.de</a>&nbsp;gebeten.</p>



<p><strong>Sergej Tulpanow lenkte als oberster sowjetischer Kulturoffizier 1945 bis 1949 den geistig-moralischen Neuaufbau der Ostdeutschen</strong></p>



<p>Als 1945 die Russen kamen, wurden die Ostdeutschen entnazifiziert und umerzogen. Einer, der dafür verantwortlich war: Oberst Tulpanow. Sein Name geistert durch Memoiren und Geschichtsschreibung. Er gehörte zu den wichtigsten Nachkriegspolitikern in Deutschland und hat die Entwicklung bis 1990 maßgeblich beeinflusst. Die Öffentlichkeit sah in ihm nur einen russischen Kulturoffizier. Ein Irrtum. Der Sohn einer deutschen Jüdin war eine Schlüsselfigur in der sowjetischen Deutschlandpolitik. Von Stalin schon 1949 aus Berlin abberufen und in Leningrad in die Wissenschaft gesteckt, durfte er erst 1965 wieder die Sowjetunion verlassen und deutschen Boden betreten. Seine Wirkungen aber blieben. Zeitlebens bemühte er sich um ein vernünftiges Verhältnis zwischen Russen und Deutschen, er baute Brücken. Diese erste, umfassende Biografie Tulpanows (1901–1984) wirft ein Schlaglicht auf eine schwierige Zeit der deutschen Geschichte.</p>



<p><strong>Für unseren Verein ist dieses Thema von besonderer Bedeutung. Wir hatten das Glück und Ehre die ehemalige Kulturoffiziere Moritz Mebel, Wladimir Gall und Evgenia Katzewa als Gäste bei uns zu empfangen. Diese Generation ist inzwischen verstorben. Umso mehr sehen wir es als unsere Aufgabe, gerade in schwierigen Zeiten weiterhin Brücken zwischen Deutschen und Russen zu bauen und den Dialog lebendig zu halten.</strong></p>



<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>



<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Ihr Team des Deutsch-Russischen Kulturinstitut</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Ausstellung „Befreiung“ – Fotografien von Jewgeni Chaldej – Verlängerung</title>
		<link>https://drki.de/einladung-zur-ausstellung-befreiung-fotografien-von-jewgeni-chaldej-verlaengerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 13:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Einladung zur Ausstellung – Verlängerung Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung „Befreiung“ – Fotografien von Jewgeni Chaldej aufgrund des Großen Interesses bis zum 12. Dezember 2025 in die Galerie Orangerie am Herzogin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einladung zur Ausstellung – Verlängerung</h2>



<p>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung<strong> „Befreiung“ – Fotografien von</strong><a href="https://orangerie.gallery/yevgeny-khaldey" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> </a><a href="https://orangerie.gallery/yevgeny-khaldey" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jewgeni Chaldej</a> aufgrund des Großen Interesses<strong> bis zum 12. Dezember 2025</strong> in die <a href="https://orangerie.gallery/gallery" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Galerie Orangerie</a> am Herzogin Garten in Dresden ein <strong>verlängert wurde. </strong></p>



<p></p>



<p>Die Ausstellung mit Werken von&nbsp;<strong>Jewgeni Chaldej&nbsp;wird&nbsp;erstmals in Dresden</strong>&nbsp;gezeigt –</p>



<p>nachdem sie&nbsp;<strong>1996 gestohlen&nbsp;und&nbsp;nach zwölf Jahren gerichtlicher Auseinandersetzungen in New York</strong>&nbsp;an seine Tochter<strong>&nbsp;Anna Chaldej</strong>&nbsp;zurückgegeben wurde.</p>



<p>Jewgeni Chaldej (1917-1997) bezeugt mit seinen Fotografien das verheerende Ausmaß des Zweiten Weltkrieges</p>



<p>sowie die Bemühungen um Aufarbeitung und Neubeginn in der unmittelbaren Nachkriegszeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kammermusikabend im Kerzenlicht</title>
		<link>https://drki.de/kammermusikabend-im-kerzenlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 06:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war eine Freude, nach der Sommerpause wieder zu einem Konzert zusammenzukommen. Zwei herausragende Musikerinnen Natalia Nikolaeva (Klavier) und Barbora Valiukevičiūtė (Violine) haben uns einen unvergesslichen Kammermusikabend im Kerzenlicht geschenkt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war eine Freude, nach der Sommerpause wieder zu einem Konzert zusammenzukommen. Zwei herausragende Musikerinnen <strong>Natalia Nikolaeva (Klavier)</strong> und <strong>Barbora </strong>Valiukevičiūtė <strong>(Violine)</strong> haben uns einen unvergesslichen Kammermusikabend im Kerzenlicht geschenkt.</p>



<p>Das Programm des Konzertes hat viele Gäste angelockt. Romantische Musik des 19. Jahrhunderts klang in voller Harmonie mit den modernen Werken von Alfred Schnittke und Arvo Pärt. Die Namen von Amy Beach, der ersten nordamerikanischen Komponisten, und Amanda Maier, der schwedischen Komponistin, die mit vielen bedeutende Komponisten ihrer Zeit, so mit Edvard Grieg und Johannes Brahms, freundschaftlich verbunden war, wurden nicht allen bekannt. Ihre Musik, die zum ersten Mal in unserem Hause klang, faszinierte das Publikum.</p>



<p>Für die Lesung (vorgetragen von Natalia Zagorskaya) wurde Oscar Wildes Märchen <strong>„Der glückliche Prinz“</strong> ausgewählt. Es erinnert uns in poetischer Sprache an den Kern menschlicher Werte: Mitgefühl, Opferbereitschaft und Liebe. Damit ist es zugleich ein Appell an die Gegenwart – uns bewusst zu machen, dass Frieden nur dann Bestand hat, wenn wir aufeinander achten. </p>



<p><em>Dieses Konzert fand im Rahmen des Projekts zum <strong>80. Jahrestag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus</strong> statt. Das Projekt wird von der Stadt Dresden unterstützt</em>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Begrüßungsrede zur Vernissage „Befreiung“</title>
		<link>https://drki.de/begruessungsrede-zur-vernissage-befreiung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 06:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, insbesondere weitgereiste aus Berlin und Görlitz, im Namen des Vorstandes des Deutsch-Russischen Kulturinstituts begrüße ich Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Befreiung“, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, insbesondere weitgereiste aus Berlin und Görlitz,</strong></p>



<p>im Namen des Vorstandes des <strong>Deutsch-Russischen Kulturinstituts</strong> begrüße ich Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung <strong>„Befreiung“</strong>, die dem Werk des sowjetisch-jüdischen Fotografen <strong>Jewgeni Chaldej </strong>gewidmet ist.</p>



<p>Es ist für uns eine besondere Ehre, Ihnen heute Originalaufnahmen aus seinem Nachlass präsentieren zu dürfen. Diese wertvollen Fotografien wurden von seiner Tochter und Nachlassverwalterin, <strong>Anna Chaldej</strong>, unserem Vereinsmitglied <strong>Rechtsanwalt Denis Puchkov</strong> (Kanzlei LOYS) übergeben. Ihnen beiden gilt unser aufrichtiger Dank für das Vertrauen und die Unterstützung.</p>



<p>Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch <strong>Herrn Denis Puchkov</strong>, der bereits im Jahr 2021 – mit Unterstützung der Stadt Nürnberg – die Ausstellung <strong>„Krieg und Frieden“</strong> in der Gedenkstätte Nürnberger Prozesse organisiert hat. Diese hervorragend besuchte Schau hat eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung Chaldejs Werk auch heute noch für das historische Bewusstsein und den internationalen Dialog besitzt.</p>



<p>Jewgeni Chaldej zählt zu den bedeutendsten Kriegsfotografen des 20. Jahrhunderts. Seine Bilder – allen voran die ikonische Aufnahme der Siegesfahne auf dem Berliner Reichstag – sind zu Symbolen der Weltgeschichte geworden. Sie verbinden künstlerische Ausdruckskraft mit historischem Zeugnis und prägen bis heute das <strong>globale visuelle Gedächtnis</strong>.</p>



<p>Die <strong>Dresdner Stadtverwaltung</strong> hat im Rahmen des <strong>Gedenkjahres 2025</strong> eine eigene Veranstaltungsreihe unter dem Titel <em>„Dresden 1945 – Menschen der Stadt zwischen Untergang und Neubeginn“</em> initiiert. Wir als Deutsch-Russisches Kulturinstitut haben den Bogen bewusst weiter gespannt, denn das Jahr 1945 war ein <strong>welthistorisches Jahr</strong>: die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, die Konferenz von Jalta, die Zerstörung Dresdens, der Tag der Befreiung und der Tag des Sieges, die Potsdamer Konferenz, das offizielle Ende des Zweiten Weltkrieges am 3. September 1945 und schließlich der Beginn der Nürnberger Prozesse.</p>



<p>Erlauben Sie mir an dieser Stelle eine kurze persönliche Erinnerung: Als achtjähriger Junge erlebte ich im Sommer 1945 in Moskau die langen Kriegswaffentransporte an die fernöstliche Front nach Mandschurei. In Europa war das Schießen verstummt, doch die Rote Armee unterstützte die US-Truppen im Kampf gegen Japan und befreite große Teile Chinas und Koreas von der Besatzung. Für mich war das ein frühes Bild dafür, dass 1945 nicht nur ein Jahr des Endes, sondern auch ein Jahr der neuen Hoffnung war.</p>



<p>Dass wir diese Ausstellung im Rahmen des <strong>„Gedenkjahres 2025 in Dresden“</strong> realisieren können, erfüllt uns mit großer Freude. Unser Dank gilt dem <strong>Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden</strong> und dem Kulturausschuss, die dieses Projekt finanziell unterstützen.</p>



<p>Lassen Sie uns nun gemeinsam in die Bilderwelt von Jewgeni Chaldej eintreten – eine Welt, die den Schrecken des Krieges, aber auch die Hoffnung und die Menschlichkeit eindringlich sichtbar macht.</p>



<p>Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Begegnung mit dieser Ausstellung, bereichernde Gespräche und einen Abend, der uns allen in Erinnerung bleibt.</p>



<p><strong>Vielen Dank.</strong></p>



<p>Dr. Wolfgang Schälike</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</title>
		<link>https://drki.de/gedenktages-der-vertreibung-der-deutschen-aus-der-ehemaligen-sowjetunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 10:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des Gedenktages der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des</p>



<p><strong>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</strong><strong></strong></p>



<p>durchgeführt.</p>



<p>Der 28. August 1941 ist eines der tragischsten Daten in der Geschichte der russischen Deutschen.</p>



<p>An diesem Tag wurde der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR Nr. 21/160 „Über die Umsiedlung der in den Gebieten des Wolga-Raums lebenden Deutschen” veröffentlicht, wonach die Deutschen des Wolga-Raums pauschal beschuldigt wurden, in ihren Reihen „Tausende und Zehntausende deutscher Spione und Saboteure“ versteckt zu haben.&nbsp; Damit begann die gewaltsame Vertreibung der Deutschen aus der Autonomen Republik der Deutschen im Wolga-Gebiet (später auch aus dem gesamten europäischen Teil der UdSSR und dem Transkaukasus) in entlegene Gebiete Sibiriens, Kasachstans und Mittelasien.</p>



<p>Das Schicksal eines ganzen Volkes war allein aufgrund seiner deutschen Nationalität viele Jahre lang mit schweren Prüfungen verbunden:&nbsp; Arbeitsarmee, Hunger, Verlust von Angehörigen und Heimat, moralische und seelische Leiden aufgrund der deutschen Namen sowie der deutschen Muttersprache. Auch wurde die Autonome Sowjetrepublik der Wolgadeutschen in dieser schweren Zeit aufgelöst.</p>



<p>Am 28. August, dem „Tag der Erinnerung und Trauer“, ehren wir das Andenken und zollen unserem Volk Respekt. Dieser Tag soll an alle die Menschen erinnern, die lautlos, rechtlos und vorzeitig von uns gegangen sind, an die zerstörten Schicksale einer ganzen Generation sowjetischer Deutscher.</p>



<p>Eine Rehabilitierung der Russlanddeutschen ist trotz Rücknahme des Kollaborationsvorwurfes bis heute nicht erfolgt.</p>



<p>Es wird wohl noch viel Zeit vergehen, bis die Fehler anerkannt werden, das „Etikett” des Volksfeindes von den ethnischen Deutschen entfernt wird und die unschuldigen, ehrbaren Sowjetbürger ihren guten Ruf zurückerhalten und zu gleichberechtigten Bürgern des Landes werden.</p>



<p>Wir sprechen den Trudarmisten und allen, die diese schrecklichen Ereignisse überlebt haben, unseren aufrichtigen Dank dafür aus, dass sie durchgehalten und es geschafft haben, die besten Eigenschaften des deutschen Charakters zu bewahren.</p>



<p>Sie haben mit ihrer schöpferischen Arbeit stets zum Ansehen der russischen Deutschen und zum Wohlstand Russlands beigetragen.</p>



<p>Wir wenden uns auch an unsere junge Generation: Es ist unsere Pflicht, die Erinnerung an die Vergangenheit zu bewahren und alles zu tun, damit sich diese schrecklichen Seiten der Geschichte nie wiederholen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu</title>
		<link>https://drki.de/dostojewski-macht-baupause-bleibt-dresden-treu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 14:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Dresden, 15. August 2025 Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V., Eigentümer des Dostojewski-Denkmals in Dresden, erhält in den letzten Wochen zahlreiche besorgte Anfragen von Vereinsmitgliedern, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dresden, 15. August 2025</strong></p>



<p><strong>Dostojewski macht Baupause – bleibt Dresden treu</strong></p>



<p>Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V., Eigentümer des Dostojewski-Denkmals in Dresden, erhält in den letzten Wochen zahlreiche besorgte Anfragen von Vereinsmitgliedern, Dresdnerinnen und Dresdnern sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt:&nbsp;<em>Wo ist das Denkmal geblieben?</em></p>



<p>Wir möchten alle beruhigen: Das Denkmal ist in Sicherheit.<br>Im Zusammenhang mit den geplanten Baumaßnahmen zur Erweiterung des Sächsischen Landtages in Richtung der Neuen Terrasse – nach dem Entwurf des Architekten Kulpa – hat uns der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) gebeten, einer zeitweiligen Demontage zuzustimmen, um jegliche Beschädigung durch die Arbeiten zu verhindern.</p>



<p>Die Bauarbeiten sollen nach aktueller Planung bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein – und wie wir alle wissen, nehmen große Bauprojekte in Deutschland manchmal mehr Zeit in Anspruch. Deshalb haben wir gemeinsam mit der SIB vereinbart, dass das Dostojewski-Denkmal für die gesamte Bauzeit einen würdigen, gut zugänglichen Standort in der Landeshauptstadt erhält. Die Suche danach läuft bereits.</p>



<p>Seit seiner Enthüllung vor 18 Jahren ist das Dostojewski-Denkmal zu einem festen Bestandteil der Dresdner Kulturlandschaft geworden. Es zieht nicht nur Literaturfreunde an, sondern ist auch für zahlreiche Touristen aus aller Welt ein beliebter Fotopunkt und ein stiller Ort der Begegnung mit einem der größten Schriftsteller der Weltliteratur.</p>



<p>Wir danken allen für ihr Interesse und ihre Anteilnahme – und versichern: Dostojewski wird in Dresden präsent bleiben, auch während der Bauzeit, und nach Abschluss der Arbeiten an seinen angestammten Platz zurückkehren.</p>



<p><strong>Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.</strong></p>



<p>Dr. Wolfgang Schälike</p>



<p>Vorstandsvorsitzender</p>



<p>Zittauer Str. 29, 01099 Dresden</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>В связи с высоким риском лесных пожаров советское гарнизонное кладбище в дрезденском районе Альбертштадт будет временно закрыто для посетителей. </title>
		<link>https://drki.de/%d0%b2-%d1%81%d0%b2%d1%8f%d0%b7%d0%b8-%d1%81-%d0%b2%d1%8b%d1%81%d0%be%d0%ba%d0%b8%d0%bc-%d1%80%d0%b8%d1%81%d0%ba%d0%be%d0%bc-%d0%bb%d0%b5%d1%81%d0%bd%d1%8b%d1%85-%d0%bf%d0%be%d0%b6%d0%b0%d1%80%d0%be/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 08:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
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					<description><![CDATA[УВЕДОМЛЕНИЕ ДЛЯ ПОСЕТИТЕЛЕЙ Временное закрытие кладбища в связи с очень высоким риском лесных пожаров В связи с высоким риском лесных пожаров советское гарнизонное кладбище в дрезденском районе Альбертштадт будет временно [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>УВЕДОМЛЕНИЕ ДЛЯ ПОСЕТИТЕЛЕЙ</strong></p>



<p><strong>Временное закрытие кладбища в связи с очень высоким риском лесных пожаров</strong></p>



<p>В связи с высоким риском лесных пожаров советское гарнизонное кладбище в дрезденском районе Альбертштадт будет временно закрыто для посетителей.      Мы просим вас отнестись к этому с пониманием!</p>



<p><strong>Кто принял решение о закрытии?</strong></p>



<p>Дрезденское Ведомство по озеленению и утилизации отходов, являющееся владельцем советского гарнизонного кладбища, приняло решение временно закрыть кладбище, чтобы предотвратить возникновение пожара на этом важном военном кладбище и в непосредственно соседнем лесу Дрезднер Хайде. Как владелец, ведомство обязано не допустить нанесения ущерба этому кладбищу, внесенному в список Памятников. В то же время ведомство должно сделать все возможное, чтобы защитить посетителей и соседний лес от риска пожара.</p>



<p><strong>Как долго продлится закрытие?</strong></p>



<p>Как только минует очень высокий риск лесных пожаров и больше не придется объявлять 4-й или 5-й уровни пожарной опасности, кладбище будет немедленно открыто для посетителей.</p>



<p><strong>Будет ли осуществляться уход за Советским гарнизонным кладбищем в период его закрытия?</strong></p>



<p>Кладбище будет по-прежнему обслуживаться коммунальными службами города Дрездена и проверяться нанятой службой безопасности на основании существующих договоров. Сотрудники администрации города Дрездена и нанятой по договору службы безопасности будут продолжать обслуживать кладбище.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Begrüßungsrede zum literarisch-musikalischen Abend zu Ehren von Thomas Mann und Alexander Puschkin im Rahmen des Gedenkjahres 2025 in Dresden</title>
		<link>https://drki.de/begruessungsrede-zum-literarisch-musikalischen-abend-zu-ehren-von-thomas-mann-und-alexander-puschkin-im-rahmen-des-gedenkjahres-2025-in-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine sehr geehrten Damen und Herren,liebe Freundinnen und Freunde der Literatur und Musik, ich heiße Sie sehr herzlich willkommen zu diesem besonderen Abend – einem Abend der Sprache, der Klänge, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Meine sehr geehrten Damen und Herren,<br>liebe Freundinnen und Freunde der Literatur und Musik,</strong></p>



<p>ich heiße Sie sehr herzlich willkommen zu diesem besonderen Abend – einem Abend der Sprache, der Klänge, der Erinnerung und des lebendigen Austauschs.</p>



<p>Wir ehren heute zwei herausragende Gestalten der Weltliteratur: <strong>Thomas Mann</strong> und <strong>Alexander Puschkin</strong>. Dass beide – fast wie durch ein geheimes Band verbunden – am selben Tag geboren wurden, nämlich am <strong>6. Juni</strong>, ist ein beinahe poetischer Zufall.<br>Puschkin im Jahr 1799, Thomas Mann 1875.</p>



<p>Und so feiern wir heute nicht nur ein literarisches Zwiegespräch über Zeiten und Sprachen hinweg, sondern zugleich den <strong>150. Geburtstag von Thomas Mann</strong>.</p>



<p>Diese Veranstaltung steht auch im Zeichen eines größeren historischen Zusammenhangs: <strong>Das Gedenkjahr 2025 in Dresden</strong> erinnert an die <strong>Befreiung vom Nationalsozialismus vor 80 Jahren</strong>. Es ist ein Jahr des Gedenkens – aber auch ein Jahr der Verantwortung.</p>



<p>Denn wer über Thomas Mann spricht, der spricht nicht nur über Literatur – sondern über <strong>geistige Haltung, über Humanität, über Widerstand in dunkler Zeit</strong>.<br>Thomas Mann war nicht nur ein bedeutender Schriftsteller – er war auch ein entschiedener Gegner des Faschismus. Aus dem Exil heraus erhob er seine Stimme gegen das NS-Regime – in seinen Essays, in den „Deutschen Hörer“-Ansprachen, in seinem Werk.</p>



<p>Ein besonderer Ausdruck seiner geistigen Weite war die <strong>tiefe Verbundenheit mit der russischen Literatur</strong> – insbesondere mit <strong>Alexander Puschkin</strong>, den er als „Begründer des modernen russischen Geistes“ verehrte.</p>



<p>Im Jahr <strong>1937</strong>, zum 200. Geburtstag Puschkins, verfasste Thomas Mann im Schweizer Exil einen Essay, der unter dem Titel <strong>„Alexander Puschkin“</strong> erschien. Darin schreibt er:</p>



<p><em>„In seiner Gestalt erscheinen die russische Seele und der klassische Geist Europas vereint, wie in keinem anderen Menschenwerk.“</em></p>



<p>Für Mann war Puschkin ein Dichter der <strong>Form, der Freiheit, des Maßes</strong> – ein Humanist, der weit über jede nationale Vereinnahmung hinausragt. Und genau das macht ihn auch heute noch – oder wieder – zu einer Figur von kultureller Bedeutung.</p>



<p>Umso schmerzlicher ist es, dass <strong>Puschkin-Denkmäler in jüngster Zeit in mehreren osteuropäischen Staaten entfernt oder beschädigt wurden</strong> – als Zeichen politischer Abgrenzung, oft ideologisch motiviert.</p>



<p>Doch ein Dichter wie Puschkin gehört <strong>nicht dem Nationalismus – sondern der Weltliteratur</strong>. Ihn zu ehren heißt auch, <strong>gegen das Vergessen und gegen kulturelle Auslöschung einzutreten.</strong></p>



<p>Dass sich im vergangenen Jahr, <strong>2024</strong>, die <strong>Deutsche Puschkin-Gesellschaft</strong> aus Mangel an Mitwirkung aufgelöst hat, ist ein bedrückendes Zeichen für den drohenden Verlust kultureller Kontinuität. Umso mehr verstehen wir diesen Abend <strong>als bewusstes Zeichen des Gedenkens und der Weitergabe.</strong></p>



<p>Dass wir diesen Abend in dieser Form erleben dürfen – als Verbindung von Sprache, Musik und gemeinsamer Erinnerung –, ist vor allem auch dem Engagement einzelner Menschen zu verdanken.</p>



<p><strong>Ein besonderer Dank gilt Frau Dorothee Hollender</strong>, Dramaturgin und Regisseurin des Freiberger Theaters.<br><strong>Schon bei unserem ersten Gespräch hat sie die Idee dieses Abends sofort erfasst und mit großem Gespür weiterentwickelt.</strong> Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass wir diese Konzeption erleben dürfen – und dass es gelungen ist, zwei <strong>hervorragende Künstlerinnen und Künstler</strong> kurzfristig zu gewinnen:</p>



<p>Den Schauspieler <strong>Olaf Hais</strong> – und die Musikerin <strong>Annerose Rademann</strong>.<br>Beiden danken wir herzlich für ihre Bereitschaft und für die künstlerische Kraft, die sie heute mit uns teilen werden.</p>



<p>Lassen Sie uns diesen Abend also erleben als Feier der Literatur, der Musik, der Erinnerung –<br>und als ein stilles, aber entschlossenes Zeichen:<br><strong>Für Verständigung. Für kulturelles Erbe. Für die unerschütterliche Kraft des Wortes.</strong></p>



<p>Ich wünsche Ihnen einen inspirierten und bewegenden Abend.<br><strong>Vielen Dank.</strong></p>



<p></p>
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		<title>Es hätte ihn besser nie geben müssen</title>
		<link>https://drki.de/es-haette-ihn-besser-nie-geben-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte des Sowjetischen Garnisonsfriedhofs in Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Text und Fotos: Tino Künzel]]></category>
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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.facebook.com/MoskauerDeutscheZeitung?__cft__[0]=AZVWseZENBfyZuf-RtswNGID9RWE-VFqZ3OjmhC7nwRHK3JBM2JWCLnPQwR0P0Rxw4LewMOe-eN65cgekwP-KMRPFjljAHgESGqlcCmgzb-f3Se-xm_0k-3wkEEB3idqKu4rUgVMjsDNLTxeZOV9j3CXgFGJMYpW68QOoJv4dgtDnQXrUnYdCJTJ1dGBJ_Skn0J09abvFjMZjhH921a_21uTP76zHGAE_pGTWVkUI_kiWQ&amp;__tn__=-UC%2CP-y-R"><strong>Moskauer Deutsche Zeitung</strong></a></h4>



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<p>Es hätte ihn besser nie geben müssen. Doch als in Deutschland endlich der Zweite Weltkrieg endete, begann die Geschichte des Sowjetischen Garnisonsfriedhofs in <a></a>Dresden mit seinen Kriegs- und Nachkriegsgräbern. 2268 seien es auf 1,7 Hektar am Rande der Dresdner Heide, verkündet ein Schild am Eingang. 80 Jahre, nachdem sie angelegt wurde, ist die Anlage in einem bemerkenswert gepflegten Zustand. Davon werden sich auch die Teilnehmer jener Veranstaltungen überzeugen können, die hier für den 8., 9. und 10. Mai geplant sind. Zum einen liegt das daran, dass sich das Dresdner Amt für Stadtgrün nach dem deutschen Gräbergesetz und dem Kriegsgräberabkommen mit Russland um den Friedhof kümmert und diesen Auftrag auch gewissenhaft erfüllt. Zum anderen legen Dresdner Bürger mit oder ohne russische Herkunft traditionell am ersten Samstag im Mai selbst mit Hand an.</p>



<p>Diesmal war die Beteiligung an diesem „Subbotnik“ nach allgemeinem Bekunden viel größer als in anderen Jahren. Das könnte daran gelegen haben, dass die Stadt Dresden vorab auf ihrer Homepage über den Freiwilligeneinsatz informierte, zu dem unter anderem das Deutsch-Russische Kulturinstitut (DRKI) aufgerufen hatte. Die Stadt stellte sogar einen Abfallcontainer zur Verfügung, der Stadtbezirk Neustadt ebenfalls kostenlos Müllsäcke und Arbeitshandschuhe. DRKI-Chef Wolfang Schälike freute sich über dieses „Mit- statt Gegeneinander“. Sein Vize Vitaliy Kolesnyk sprach von einer „humanitären Aktion“ ohne politischen Unterton.</p>



<p>Vier Stunden lang wurde an der Marienallee im Dresdner Norden geputzt, gefegt, gejätet und gemäht. Die meisten der über 100 Frauen, Männer und Kinder sprachen untereinander Russisch, russlanddeutsche Spätaussiedler waren in der Mehrzahl. Zu den Deutschsprechenden bei dem Einsatz gehörten unter anderem Mitglieder der NVA-Fallschirmjäger-Kameradschaft.</p>



<p>Auf dem Sowjetischen Garnisonsfriedhof wurde dieser Tage eine mehrere Hunderttausend Euro teure Sanierung des Nordflügels abgeschlossen. Dort befinden Gräber sowjetischer Militärangehöriger, aber auch von Frauen und Kindern, die bereits zu DDR-Zeiten gestorben waren. Das Geld für die Sanierung kam vom russischen Staat. Die Ausführung besorgten lokale Unternehmen.</p>



<p>Text und Fotos: Tino Künzel</p>
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