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		<title>Lichter nebenan mit Anton, David und Artur Adasinski Светлое рядом с Антоном, Давидом и Артуром Адасинскими</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 09:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Lichter nebenan mit Anton, David und Artur Adasinski Светлое рядом с Антоном, Давидом и Артуром Адасинскими]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<h2 class="wp-block-heading">27.12.2025&nbsp;um&nbsp;19:00&nbsp;–&nbsp;21:00</h2>



<p class="wp-block-paragraph">СВЕТЛОЕ РЯДОМ</p>



<p class="wp-block-paragraph">Антон, Давид и Артур Адасинские</p>



<p class="wp-block-paragraph">Антон Адасинский – актер, режиссер, музыкант, основатель легендарного театра Derevo представит новую музыкально-поэтическую программу “Светлое рядом”. В программе вечера – песни Антона из мюзикла “Золото”, композиции из альбома “Лети” и премьеры новых песен. Вы услышите рассказы из книги “Ракушка с хвостом” и, конечно же, Антон с удовольствием ответит на любые вопросы о его творческом пути и вчера, и сейчас. И представит своих сыновей – музыкантов. Давида и Артура Адасинских. В свои 13 лет ребята собрали внушительный звуковой арсенал – фортепиано, укулеле, барабаны, бас-гитара… И, конечно, все поют!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lichter nebenan<br>Anton, David und Artur Adasinski</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anton Adasinski – Schauspieler, Regisseur, Musiker und Gründer des legendären Theaters Derevo – präsentiert sein neues musikalisch-poetisches Programm „Lichter nachts“. Auf dem Programm stehen Anton’s Lieder aus dem Musical „Gold”, Kompositionen aus dem Album „Flieg” und die Premiere neuer Lieder. Sie werden Geschichten aus dem Buch „Die Muschel mit dem Schwanz” hören und natürlich wird Anton gerne alle Fragen zu seinem kreativen Werdegang gestern und heute beantworten. Außerdem wird er seine Söhne vorstellen – die Musiker David und Artur Adasinski. Mit ihren 13 Jahren haben die Jungs bereits ein beeindruckendes Instrumentarium zusammengestellt – Klavier, Ukulele, Schlagzeug, Bassgitarre… Und natürlich singen alle!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.reservix.de/tickets-anton-adasinskiy-derevo-soehne-lichter-nebenan-in-dresden-deutsch-russisches-kulturinstitut-ev-am-27-12-2025/e2486833">Anton Adasinskiy (DEREVO) &amp; Söhne &#8211; „Lichter nebenan“ Sa. 27.12.2025 um 19:00 Uhr Tickets, Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V., 01099 Dresden &#8211; Karten online bestellen &#8211; Reservix &#8211; dein Ticketportal</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15€</strong>20</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Begrüßungsrede zur Vernissage „Befreiung“</title>
		<link>https://drki.de/begruessungsrede-zur-vernissage-befreiung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 06:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, insbesondere weitgereiste aus Berlin und Görlitz, im Namen des Vorstandes des Deutsch-Russischen Kulturinstituts begrüße ich Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Befreiung“, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, insbesondere weitgereiste aus Berlin und Görlitz,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">im Namen des Vorstandes des <strong>Deutsch-Russischen Kulturinstituts</strong> begrüße ich Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung <strong>„Befreiung“</strong>, die dem Werk des sowjetisch-jüdischen Fotografen <strong>Jewgeni Chaldej </strong>gewidmet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist für uns eine besondere Ehre, Ihnen heute Originalaufnahmen aus seinem Nachlass präsentieren zu dürfen. Diese wertvollen Fotografien wurden von seiner Tochter und Nachlassverwalterin, <strong>Anna Chaldej</strong>, unserem Vereinsmitglied <strong>Rechtsanwalt Denis Puchkov</strong> (Kanzlei LOYS) übergeben. Ihnen beiden gilt unser aufrichtiger Dank für das Vertrauen und die Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch <strong>Herrn Denis Puchkov</strong>, der bereits im Jahr 2021 – mit Unterstützung der Stadt Nürnberg – die Ausstellung <strong>„Krieg und Frieden“</strong> in der Gedenkstätte Nürnberger Prozesse organisiert hat. Diese hervorragend besuchte Schau hat eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung Chaldejs Werk auch heute noch für das historische Bewusstsein und den internationalen Dialog besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jewgeni Chaldej zählt zu den bedeutendsten Kriegsfotografen des 20. Jahrhunderts. Seine Bilder – allen voran die ikonische Aufnahme der Siegesfahne auf dem Berliner Reichstag – sind zu Symbolen der Weltgeschichte geworden. Sie verbinden künstlerische Ausdruckskraft mit historischem Zeugnis und prägen bis heute das <strong>globale visuelle Gedächtnis</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Dresdner Stadtverwaltung</strong> hat im Rahmen des <strong>Gedenkjahres 2025</strong> eine eigene Veranstaltungsreihe unter dem Titel <em>„Dresden 1945 – Menschen der Stadt zwischen Untergang und Neubeginn“</em> initiiert. Wir als Deutsch-Russisches Kulturinstitut haben den Bogen bewusst weiter gespannt, denn das Jahr 1945 war ein <strong>welthistorisches Jahr</strong>: die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, die Konferenz von Jalta, die Zerstörung Dresdens, der Tag der Befreiung und der Tag des Sieges, die Potsdamer Konferenz, das offizielle Ende des Zweiten Weltkrieges am 3. September 1945 und schließlich der Beginn der Nürnberger Prozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erlauben Sie mir an dieser Stelle eine kurze persönliche Erinnerung: Als achtjähriger Junge erlebte ich im Sommer 1945 in Moskau die langen Kriegswaffentransporte an die fernöstliche Front nach Mandschurei. In Europa war das Schießen verstummt, doch die Rote Armee unterstützte die US-Truppen im Kampf gegen Japan und befreite große Teile Chinas und Koreas von der Besatzung. Für mich war das ein frühes Bild dafür, dass 1945 nicht nur ein Jahr des Endes, sondern auch ein Jahr der neuen Hoffnung war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass wir diese Ausstellung im Rahmen des <strong>„Gedenkjahres 2025 in Dresden“</strong> realisieren können, erfüllt uns mit großer Freude. Unser Dank gilt dem <strong>Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden</strong> und dem Kulturausschuss, die dieses Projekt finanziell unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lassen Sie uns nun gemeinsam in die Bilderwelt von Jewgeni Chaldej eintreten – eine Welt, die den Schrecken des Krieges, aber auch die Hoffnung und die Menschlichkeit eindringlich sichtbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Begegnung mit dieser Ausstellung, bereichernde Gespräche und einen Abend, der uns allen in Erinnerung bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielen Dank.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Wolfgang Schälike</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Hexelschneider, Prof. Erhard Günter (Slawist)</title>
		<link>https://drki.de/hexelschneider-prof-erhard-guenter-slawist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 17:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gäste]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Erhard Günter Hexelschneider, Slawist (10. Oktober 1934 – 24. Januar 2018) Erhard Hexelschneider wurde in Breslau geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend jedoch in Salzwedel. Auf das Slawistikstudium in [&#8230;]]]></description>
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<b>Professor Erhard Günter Hexelschneider, Slawist</b></font></div>
<div>
<font size="4">
<b>(10. Oktober 1934 – 24. Januar 2018)</b></font>
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Erhard Hexelschneider wurde in Breslau geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend jedoch in Salzwedel. Auf das Slawistikstudium in Greifswald von 1953 bis 1957 folgte ein Auslandsaufenthalt an der Leningrader Schdanow-Universität. Mit einer Arbeit über russische Volksdichtung wurde er 1963 an der Karl-Marx-Universität Leipzig promoviert. In den folgenden Jahren hielt er zahlreiche Lehrveranstaltungen über Russische und Sowjetische Literatur an der Leipziger Universität und arbeitete gleichzeitig an seiner zweiten Promotionsarbeit (Promotion B, etwa gleichzusetzen mit einer heutigen Habilschrift). Diese schloss er 1973 ab; ein Jahr später wurde er zum Professor für Russische Literatur an der Universität Leipzig berufen Von 1980 bis 1990 war Hexelschneider Direktor des Leipziger Herder-Instituts, wo er in diesem Zeitraum auch als Professor für Internationale Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen wirkte.
</div>
<div>
Wie viele andere Hochschuldozenten und Wissenschaftler fiel Hexelschneider der Anfang der 1990er Jahre an ostdeutschen Hochschulen grassierenden „Hexenjagd“ zum Opfer. Trotz seiner jahrzehntelangen Lehr- und Forschungstätigkeit galt der international renommierte Slawist plötzlich als „ungeeignet“ und wurde denn auch am 31. Dezember 1991 wegen „Nichteignung für den öffentlichen Dienst“ entlassen. Seitdem arbeitete er als freischaffender Publizist und Autor in Leipzig. In dieser Zeit entstanden u.a. auch zahlreiche Beiträge zu Publikationen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Von seinen Werken seien stellvertretend nur genannt das Buch <i>„Ein Schatz in der Tabaksdose. Impressionen russischer Künstler über Dresden“</i> (1998), <i>„Ausverkauf eines Mythos. Zur Interpretation sowjetischer Literatur in der BRD“</i> (1975) und der in Zusammenarbeit mit G. Schwendler herausgegebene Band <i>„Auf ehrliche und anständige Gegnerschaft. Ferdinand Lassalle und der F.-A.-Brockhaus-Verlag in Briefen und Kommentaren“</i> (2000).
</div>
<div>
<b><i>
Professor Hexelschneider war unserem Institut sehr verbunden und gehörte zu den häufigsten Gästen des DRKI. Im Rahmen der Vortragsreihe „Russen in Dresden und Sachsen“ hielt er zwischen 1997 und 2005 gut 30 Vorträge in unseren Räumen. 
</i></b>
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		<title>Hielscher, Dr. Karla, Slawistin und Publizistin</title>
		<link>https://drki.de/hielscher-dr-karla-slawistin-und-publizistin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 17:45:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hielscher, Dr. Karla (Slawistin und Publizistin) Karla Hielscher sieht sich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Als freiberufliche Autorin hat sie sich zum Ziel gesetzt, die Menschen in Deutschland mit der [&#8230;]]]></description>
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<b>Hielscher, Dr. Karla (Slawistin und Publizistin)</b>
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									<div>Karla Hielscher sieht sich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Als freiberufliche Autorin hat sie sich zum Ziel gesetzt, die Menschen in Deutschland mit der Kultur- und Geistesgeschichte Russlands, vor allem aber auch mit russischer Literatur vertraut zu machen.</div>
<div>Ihr 1956 in Leipzig begonnenes Studium gab sie 1958 mit ihrer Flucht gen Westen auf, um es später an einer westdeutschen Universität fortzusetzen. Nach der Promotion in München war sie einige Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum angestellt. Seit 1985 ist Dr. Karla Hielscher freiberuflich als Publizistin und Literaturkritikerin tätig. Bekannt wurde sie unter anderem mit ihrem Buch <i>„Dostojewski in Deutschland“</i>.</div>
<div><b><i>
Am 24. November 1999 hielt Dr. Hielscher im DRKI einen Lichtbildervortrag zum Thema &#8222;Dostojewski in Deutschland&#8220;. Zu einem weiteren Vortrag konnten wir sie am 13. November 2002 begrüßen.
</i></b></div>								</div>
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		<item>
		<title>Hitzer, Friedrich (Slawist, Schriftsteller und Übersetzer)</title>
		<link>https://drki.de/friedrich-hitzer-slawist-schriftsteller-und-uebersetzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 17:39:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Friedrich Hitzer (Slawist, Schriftsteller und Übersetzer) (9. Januar 1935 – 15. Januar 2007) Friedrich Hitzer stammt aus der altehrwürdigen Stadt Ulm. Er studierte Amerikanistik, Slawistik, Germanistik und Osteuropäische Geschichte an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="14684" class="elementor elementor-14684">
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<font size="5">
<b>Friedrich Hitzer (Slawist, Schriftsteller und Übersetzer)</b>
</font>
</div>
<div>
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<b>(9. Januar 1935 – 15. Januar 2007)</b>
</font></div>								</div>
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									<div>Friedrich Hitzer stammt aus der altehrwürdigen Stadt Ulm. Er studierte Amerikanistik, Slawistik, Germanistik und Osteuropäische Geschichte an der University of Oklahoma, der LMU München und der Moskauer Lomonossow-Universität.</div>
<div>Ein selbstgenügsames Leben im „stillen Kämmerlein“ war Hitzers Sache nicht. Im Gegenteil: Er zeigte ein intensives Interesse für die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen seiner Zeit und setzte sich durch viele Jahrzehnte hinweg für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Sowjetunion bzw. der Russischen Föderation ein. Von 1965 bis 1987 war er einer der Herausgeber der kulturpolitischen Zeitschrift <i>„kürbiskern“</i>, seit 1969 auch deren Chefredakteur. Hitzer gehörte außerdem zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes deutscher Schriftsteller in Bayern.</div>
<div>Bekannt wurde er durch verschiedene Sachbücher, vor allem aber durch seine Übersetzungen sowjetischer Spielfilme (z.B. von Filmen Sergei Eisensteins) und Schriftsteller. In seinen Büchern analysierte er unter anderem einst spektakuläre, heute jedoch fast vergessene bayerische Kriminalfälle, wie z.B. <i>„Anton Graf Arco. Das Attentat auf Kurt Eisner und die Schüsse im Landtag“</i> (1988) oder <i>„Der Mord im Hofbräuhaus. Unbekanntes und Vergessenes aus der Baierischen Räterepublik“</i> (1981).</div>
<div><b><i>
Friedrich Hitzer besuchte das DRKI mehrfach im Rahmen von Buchlesungen, so am 11. November 1995, am 18. Oktober 1996, am 16. August 2000, 
am 24. Oktober 2001 und am 20. Oktober 2002.
</i></b></div>								</div>
				</div>
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		<item>
		<title>Höpcke, Klaus (Stellv. Min. f. Kultur der DDR, PDS-Politiker)</title>
		<link>https://drki.de/hoepcke-klaus-stellv-min-f-kultur-der-ddr-pds-politiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 17:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Klaus Höpcke (Stellvertretender Min. f. Kultur der DDR, PDS-Politiker) geboren: 27. November 1933 Klaus Höpcke wurde am 27. November 1933 in Cuxhaven geboren, doch noch bevor er ins schulfähige Alter [&#8230;]]]></description>
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<b>Klaus Höpcke (Stellvertretender Min. f. Kultur der DDR, PDS-Politiker)</b></font></div>
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<b>geboren: 27. November 1933</b></font>
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Klaus Höpcke wurde am 27. November 1933 in Cuxhaven geboren, doch noch bevor er ins schulfähige Alter kam, zog die Familie nach Berlin und später ins heutige Mecklenburg-Vorpommern. 1951 schrieb sich Klaus Höpcke an der Fakultät für Journalistik an der Universität Leipzig ein. Nach erfolgreichem Studienabschluss 1955 und einem Praktikum bei der „Freiheit“ arbeitete er bis 1960 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leipziger Universität. Dann begann sein Aufstieg im Parteiapparat: Von 1960 bis 1962 fungierte er als  stellvertretender Sekretär der Universitätsparteileitung, danach bis 1964 als Mitglied der  SED-Bezirksleitung Leipzig. Zur gleichen Zeit (1962 bis 1964) war Höpcke Erster Sekretär der FDJ-Bezirksleitung, bis April 1964 auch Mitglied des Büros des Zentralrats der FDJ.
</div>
<div>
In den folgenden Jahren bis 1973 gehörte der studierte Journalist der Redaktion des „Neuen Deutschlands“ an. Im März 1973 erreichte Höpcke den Höhepunkt seiner Karriere: Er wurde zum Stellvertreter des Ministers für Kultur der DDR. Diese Position hatte er bis 1989 inne. Gleichzeitig war Leiter der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel. Seine Rolle in dieser Position entsprach dabei nicht immer dem Duktus der Parteilinie: Zwar verhinderte er das Erscheinen von kritischen Romanen und Erzählungen, ermöglichte aber andererseits den Druck von Schriften, die nicht komplett auf Konfrontation abzielten. Die Druckerlaubnis für Volker Brauns „Hinze-Kunze-Roman“ brachte ihm 1985 ein Disziplinarverfahren ein, Anfang 1989 kassierte er wegen seiner Zustimmung zur PEN-Resolution für die Freilassung Václav Havels eine neue Rüge.
</div>
<div>
Anders als viele „Wendehälse“ blieb Klaus Höpcke der SED, in die er vor vielen Jahren aus Überzeugung eingetreten war, auch nach der Wende treu – zunächst noch in der SED, später in der PDS. Über alle Parteigrenzen hinweg setzte er sich ab 1990 für den Erhalt des DDR-Archivguts ein; die Gründung der am Bundesarchiv angesiedelten Stiftung Parteien und Massenorganisationen in der DDR geht auch auf seine Initiative zurück. 
</div>
<div>
Nach der Wiedervereinigung war er bis 1999 Landtagsabeordneter der PDS in Thüringen.
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				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
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		<title>Keil, Prof. Rolf-Dietrich (Slawist)</title>
		<link>https://drki.de/keil-prof-rolf-dietrich-slawist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 22:23:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Professor Rolf-Dietrich Keil (Slawist) (8. Januar 1923 – 17. Dezember 2018) Rolf-Dietrich Keil wurde am 8. Januar 1923 in Berlin geboren. Als Soldat erlebte er die Schrecken des Krieges in [&#8230;]]]></description>
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<b>Professor Rolf-Dietrich Keil (Slawist)</b>
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<b>(8. Januar 1923 – 17. Dezember 2018)
</b>
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Rolf-Dietrich Keil wurde am 8. Januar 1923 in Berlin geboren. Als Soldat erlebte er die Schrecken des Krieges in all ihrer Grausamkeit. Erst 1950 kehrte er aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück.
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Die Geschwindigkeit, mit der er sein Slawistik-Studium absolvierte, ist atemberaubend – gerade so, als wollte er die verlorenen Jahre nachholen. 1954, nur vier Jahre nach seiner Immatrikalution, verteidigte er Keil bereits seine Doktorarbeit, und noch ein Jahr später begleitete er Bundeskanzler Konrad Adenauer als Dolmetscher auf einer Moskau-Reise. Von 1955 bis 1962 arbeitete er als Lektor an der Universität Hamburg, danach bis 1974 als Leiter der Lehrabteilung Ost der Bundeswehr-Sprachenschule. 1974 erreichte ihn der Ruf auf eine Professur an die Universität Bonn, wo er bis zu seiner Emeritierung 1988 lehrte und forschte.
Professor Rolf-Dietrich Keil schenkte uns bedeutende Übersetzungen der Werke Puschkins, Pasternaks, Turgenjews und anderer russischer Poeten. 
1987 gehörte er zu den  Mitbegründern der Deutschen Puschkin-Gesellschaft e.V., der er bis zu seinem Tod als Ehrenpräsident vorstand. Anlass der Gründung war übrigens der 150. Todestag des genialen Dichters. 
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Als Mitbegründer und Ehrenpräsident der Puschkin-Gesellschaft nahm Professor Rolf-Dietrich Keil selbstverständlich an der am 12./13. Juni 1999 Dresdner Goethe-Institut ausgerichteten Puschkintagung  teil und besuchte dabei auch das DRKI. Ein weiteres Mal konnten wir ihn am 13. Mai 2002 im Rahmen eines Puschkin-Abends begrüßen.
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		<item>
		<title>Opitz, Prof. Roland (Slawist)</title>
		<link>https://drki.de/opitz-prof-roland-slawist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 21:58:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Professor Roland Opitz (Slawist) (23. Mai 1934 – 1. Januar 2015) Roland Opitz wurde in Stollberg im Erzgebirge geboren und studierte Slawistik – zunächst ein Jahr in Leipzig, dann fünf [&#8230;]]]></description>
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Roland Opitz wurde in Stollberg im Erzgebirge geboren und studierte Slawistik – zunächst ein Jahr in Leipzig, dann fünf Jahre an der renommierten Lomonossow-Universität. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er 18 Jahre lang (von 1957 bis 1975) als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Karl-Marx-Universität Leipzig. In dieser Zeit entstanden – neben vielen anderen wissenschaftlichen Arbeiten – seine Dissertation über Michael Lermontow (1962) und seine Habilitationsschrift über Leonid Leonow (1972). Drei Jahre nach Abschluss der Habilitation wurde Opitz zum Professur für Russische Literatur und Literaturtheorie an seiner Heimatuniversität berufen. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der KMU Leipzig gab Roland Opitz am Leipziger Johannes R. Becher Institut Seminare zur russischen Literatur, und zwar bereits seit 1967. Von 1987 bis 1990 war er zusätzlich Direktor des Verlags Philipp Reclam jun. Leipzig.
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Die Wende markierte auch in Roland Opitz&#8216; Leben eine Zäsur, aber er hatte gewissermaßen Glück: Opitz erhielt den Ruf auf die Professur für Russische Literatur an der Humboldt-Universität Berlin. Hier blieb er bis zu seiner Emeritierung 1997. Aber auch danach dachte Roland Opitz noch lange nicht daran, die Hände in den Schoß zu legen. Von 1999 bis 2003 übernahm er die Präsidentschaft der Deutschen Dostojewski-Gesellschaft. 
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Professor Roland Opitz&#8216; wissenschaftlicher Nachlass umfasst unzählige Aufsätze und Abhandlungen, darunter u.a. <i>„Fjodor Dostojewskij. Weltbild und Werkstruktur“</i> (2000) und <i>„Krise des Romans?“</i> (1984). Außerdem ist er Herausgeber wichtiger Ausgaben von Lermontow, Leonow, Aitmatow, Dostojewski und anderen.
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<b><i>
Professor Opitz besuchte das DRKI am 7. November 2001.
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		<title>Rahr, Gleb Alexandrowitsch (Theologe und Journalist)</title>
		<link>https://drki.de/rahr-gleb-alexandrowitsch-theologe-und-journalist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 21:52:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gleb Alexandrowitsch Rahr (Theologe und Journalist) (3. Oktober 1922 – 3. März 2006) Gleb Alexandrowitsch Rahrs (Pseudonym Alexej Wetrow) Lebensgeschichte ist so wechselvoll und spannungsreich, dass sie gut und gerne [&#8230;]]]></description>
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<b>Gleb Alexandrowitsch Rahr (Theologe und Journalist)</b></font></div>
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									<div>Gleb Alexandrowitsch Rahrs (Pseudonym Alexej Wetrow) Lebensgeschichte ist so wechselvoll und spannungsreich, dass sie gut und gerne als Vorlage für einen Kinofilm dienen könnte. Er entstammt einem Kaufmannsgeschlecht mit skandinavischen Wurzeln, das dem Stand der Erb-Ehrenbürger des Russischen Reiche angehörte; dieser Stand wurde Anfang des 20. Jahrhundert formell dem Adel gleichgestellt. 1924 wurde die Familie aus Moskau, wo Gleb am 3. Oktober 1922 geboren wurde, ausgewiesen – zunächst nach Estland, von wo aus sie jedoch schon wenige Wochen später nach Libau in Lettland umzog. Hier wuchs Gleb Rahr auf und legte am deutschen Gymnasium das Abitur ab. Als 1940 die Rote Armee in Lettland einmarschierte, fürchtete die Familie, früher oder später Opfer von Repressalien zu werden und beschloss, zu fliehen. Im März 1941 schifften sie sich auf die Brake ein – es war das letzte Evakuierungsschiff, das von Libau aus in Richtung Deutschland startete.</div>
<div>!942 begann Gleb Rahr in Breslau mit einem Architekturstudium und wirkte beim Aufbau der russisch-orthodoxen Kirchengemeinde mit. Das alles aber war Rahr nicht genug: Er trat dem „Bund russischer Solidaristen“ &#8211; eine heute noch existierende, von Exilrussen gegründete Organisation, deren ursprüngliches Ziel es war, Russland vom Einfluss des Bolschewismus/Kommunismus zu „befreien“ und zu diesem Zweck eine unheilige Allianz mit den Faschisten einging. Die Nazis wussten den Patriotismus der NTS-Mitglieder zu nutzen, doch man beobachtete den Bund gleichzeitig mit großem Misstrauen. 1944 verhaftete die Gestapo eine Reihe von NTS-Mitgliedern, darunter auch Gleb Rahr. Nach etlichen grausamen Verhören in der Gestapo-Leitstelle in Breslau durchlebte er eine Odyssee durch die Konzentrationslager Groß-Rosen, Sachsenhausen, Schlieben, Buchenwald und Dachau &#8211; „Schutzhaft“ nannten die Nazis das zynisch. Erst als die Amerikaner am 29. April 1945 Dachau erreichten, sah auch Gleb Rahr das Licht der Freiheit wieder.</div>
<div>Seit Ende 1947 arbeitete Gleb Rahr für den in Frankfurt ansässigen Exilverlag Possev. Zur selben Zeit lebte er mit seiner Familie etliche Monate in Casablanca. 1950 schließlich zog er nach Deutschland zurück, um hier für den NTS zu arbeiten. Als Journalist nahm er an den Vier-Mächte-Konferenzen in Berlin und Genf (1954) und an der „Panamerikanischen Konferenz zum Schutze des Kontinents“ in Lima (1957) teil. Unter dem Pseudonym Alexej Wetow schrieb er zahlreiche Artikel und Arbeiten über die Lage der Kirche in Russland, darunter das 1954 im Possev-Verlag erschienene Buch <i>„Plenennaja Zerkow“ (Kirche in Gefangenschaft)</i>.
Von 1957 bis 1960 arbeitete Rahr für den NTS-Radiosender „Freies Russland“; der Sender befand sich nicht etwa in Deutschland, sondern in Formosa (heute Taiwan). In den folgenden drei Jahren war er Programmleiter des russischsprachigen Programms des Japanischen Rundfunks. Danach zog es ihn endgültig zurück nach Deutschland. Hier arbeitete er bis 1974 für den Possev-Verlag, danach bis 1995 bei Radio Liberty in München, wo er die religiösen Sendungen und die Radioprogramme „Russland gestern, heute und morgen“, „Nicht von Brot allein“ und „Der baltische Leuchtturm“ leitete.</div>
<div>Gleb Rahr war jedoch nicht nur Journalist, sondern auch ein sehr aktiver und angesehener Subdiakon der Russisch-Orthodoxen Kirche. In Frankfurt beteiligte er sich am Bau der orthodoxen St. Nikolai-Kirche in Frankfurt-Hausen. Viele Jahre lang war Rahr Mitglied des Diözesanrates des Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Auslandskirche. 1972 gehörte er zu den Gründern des Schweizer Instituts „Glaube in die 2. Welt“, 1974 reiste er als Vertreter der Deutschen Diözese zum III. Konzil der Russischen Auslandskirche nach New York. In unzähligen Vorträgen rund um die Welt referierte Rahr über die Lage der Kirche in Russland, auch und vor allem während der 1000-Jahrfeierlichkeiten der Christianisierung Russlands 1988. Diesem denkwürdigen Jubiläum widmete er auch sein Buch <i>„Klöster, Starzen und Ikonen: 1000 Jahre russisch-orthodoxe Kirche“</i> (1988).</div>
<div>Sein engagiertes, von tiefer Frömmigkeit durchzogenes Engagement für den russisch-orthodoxen Glauben und die Kirche brachte ihm großen Respekt und Anerkennung bei Kirchenvertretern aller Konfessionen ein.</div>
<div>Als Erzbischofs Longin von Klin 1994 den Bau einer russisch-orthodoxen Kapelle zum Gedenken an die orthodoxen Opfer der NS-Zeit und jeder Gewaltherrschaft auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau anregte, gehörte Gleb Rahr zu den entschiedensten Befürwortern. Mit Erfolg: 1995 konnte die Auferstehungskapelle geweiht werden.</div>
<div>Am 3. März 2006 wurde Gleb Rahr von dieser Welt abberufen und eine Woche später auf dem russischen Friedhof in Berlin-Tegel beerdigt.</div>
<div><b><i>
Gleb Rahr besuchte das DRKI am 3. Februar 1999 und am 17. März 2000.
</i></b></div>								</div>
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		<item>
		<title>Rahr, Alexander (Publizist und Politologe)</title>
		<link>https://drki.de/rahr-alexander-publizist-und-politologe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 21:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Alexander Rahr (Publizist und Politologe) geboren: 2. März 1959 Alexander Rahr – lange Zeit aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse der osteuropäischen Kultur, Geschichte und Politik auch in Deutschland hochgeschätzt wurde – [&#8230;]]]></description>
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<b>Alexander Rahr (Publizist und Politologe)
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<div>
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<b>geboren: 2. März 1959</b>
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									<div>Alexander Rahr – lange Zeit aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse der osteuropäischen Kultur, Geschichte und Politik auch in Deutschland hochgeschätzt wurde – gehört zu jenen Menschen, die im Zuge der gegenwärtigen Russophobie von den Medien geradezu verteufelt werden. Er studierte von 1980 bis 1988 Geschichte an der LMU München, war Mitarbeiter des vom Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien geförderten Forschungsprojekts „Sowjetelite“ und arbeitete bis 1994 als Analytiker für Radio Liberty und die Denkfabrik Rand Corporation. Achtzehn Jahre Mitarbeit in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mehrere Jahre als Programmleiter des an der DGAP angesiedelten Berthold-Beitz-Zentrums ergänzen die Liste seiner umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen. 2012 wechselte Alexander Rahr, der von 2004 bis 2015 im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs saß, in die Wirtschaft. Seit 2012 war er Projektleiter im Deutsch-Russischen Forum. Gemeinsam mit Ulf Schneider betreute er die „Potsdamer Begegnungen“ und den Arbeitskreis „Gemeinsamer Raum Lissabon-Wladiwostok“. Von 2012 bis 2014 fungierte er als Senior Advisor der Wintershall Holding GmbH, die wiederum enge Beziehungen mit Gazprom pflegte, seit 2014 als Stellvertretender Vorsitzender, später als Beirat des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland. Seit 2015 schließlich arbeitet er für Gazprom als Berater für EU-Angelegenheiten.</div>
<div>Neben zahlreichen anderen Büchern über Russlands Geschichte, Kultur un Politik veröffentlichte Rahr auch Biografien Michael S. Gorbatschows (1985) und Waldimir W. Putins (2000).</div>
<div><b><i>
Alexander Rahr besuchte das DRKI am 14. März 2001 und am 21. April 2017.
</i></b></div>								</div>
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