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	<title>Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg &#8211; drki</title>
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	<title>Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg &#8211; drki</title>
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		<title>Dostojewski kehrt zurück – Wiederaufstellung des Denkmals und Vortrag von Eugen Drewermann in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Dostojewski kehrt zurück – Wiederaufstellung des Denkmals und Vortrag von Eugen Drewermann in Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem Jahr der Zwischenlagerung kehrt das Dostojewski-Denkmal an einen neuen, würdigen Ort in Dresden zurück. Das Denkmal, das sich im Eigentum des Deutsch-Russischen Kulturinstituts e.V. (DRKI e.V.) befindet, musste [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Jahr der Zwischenlagerung kehrt das Dostojewski-Denkmal an einen neuen, würdigen Ort in Dresden zurück. Das Denkmal, das sich im Eigentum des Deutsch-Russischen Kulturinstituts e.V. (DRKI e.V.) befindet, musste im vergangenen Jahr aufgrund der Baumaßnahmen zur Erweiterung des Sächsischen Landtags mit Zustimmung des Eigentümers demontiert und bei der Firma Paul Hempel eingelagert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monatelang wurde nach einem angemessenen neuen Standort im Dresdner Stadtzentrum gesucht. Nachdem verschiedene Bemühungen des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) ohne Ergebnis geblieben waren, fand der Vorschlag des DRKI e.V., das Denkmal neben der Russisch-Orthodoxen Kirche aufzustellen, breite Zustimmung. Die Landeshauptstadt Dresden unterstützt dieses Vorhaben und stellt die Fläche dankenswerterweise zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die feierliche Wiederaufstellung des Dostojewski-Denkmals findet am</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, dem 29. August 2026, um 11.00 Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">am neuen Standort neben der Russisch-Orthodoxen Kirche statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Ereignis ist nicht nur ein kultureller, sondern auch ein geistiger Anlass. Deshalb lädt das Deutsch-Russische Kulturinstitut bereits im Vorfeld zu einer besonderen Veranstaltung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 24 Jahren, im Januar 2002, sprach der Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller <strong>Eugen Drewermann</strong> auf Einladung des DRKI im Dresdner Staatsschauspielhaus über <strong>„Fjodor Dostojewskij – Dichter der Menschlichkeit“</strong>. Der Vortrag stieß auf außergewöhnlich großes Interesse und fand vor einem voll besetzten Haus statt. Wenige Jahre später veröffentlichte Drewermann sein vielbeachtetes Buch <strong>„Dass auch der Allerniedrigste mein Bruder sei. Dostojewski – Dichter der Menschlichkeit“</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Enthüllung des Denkmals im Dresdner Jubiläumsjahr 2006 konnte er seinerzeit leider nicht anreisen. Auch diesmal ließ sein Terminkalender eine Teilnahme an der Wiederaufstellung nicht zu. Umso mehr freut es uns, dass Eugen Drewermann unmittelbar die Initiative ergriff, erneut nach Dresden zu kommen und wenige Tage vor der Wiederaufstellung einen Vortrag zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So spricht Eugen Drewermann am</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, dem 21. August 2026, um 19.00 Uhr</strong><br><strong>im Mauersberger-Saal, Haus an der Kreuzkirche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">zum Thema</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Fjodor Dostojewskij – Dichter der Menschlichkeit“</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Drewermanns erstem Dresdner Vortrag sind zwei Mal zwölf Jahre vergangen. Die Welt hat sich in dieser Zeit tiefgreifend verändert – nicht immer zum Besseren. Die Fragen nach Menschlichkeit, Gewissen, Verantwortung und Mitgefühl sind drängender denn je. Dostojewskis Werk jedoch bleibt unverändert gegenwärtig. Seine Romane und Gedanken überdauern politische Systeme und gesellschaftliche Umbrüche. Sie erinnern daran, dass die Würde des Menschen und die Verantwortung füreinander zeitlose Werte sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintritt und Kartenverkauf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt zum Vortrag von Eugen Drewermann beträgt <strong>10 Euro</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karten können per E-Mail unter <a href="mailto:drkidresden@drki.de"><strong>drkidresden@drki.de</strong></a> reserviert werden. Darüber hinaus sind Eintrittskarten an der Kasse des <strong>Hauses an der Kreuzkirche</strong> erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herzlich willkommen!</strong></p>
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		<title>Stolperstein für Fürst Dmitrij Obolensky &#8211; Opfer des Faschismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein für Fürst Dmitrij ObolenskyOpfer des Faschismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Fürst Dmitrij Obolensky wurde am 13. Oktober 1894 in St. Petersburg geboren und im orthodoxen Glauben getauft und erzogen. Er stammt aus einer uralten russischen Fürstenfamilie. Die deutsche Sprache lernte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fürst Dmitrij Obolensky wurde am 13. Oktober 1894 in St. Petersburg geboren und im orthodoxen Glauben getauft und erzogen. Er stammt aus einer uralten russischen Fürstenfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Sprache lernte er u. a. in der St.-Anna Schule in St. Petersburg und beherrschte sie perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach besuchte er das Kaiserliche Pagenkorps, welches er im Rang eines Gardeoffiziers abschloss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mathematischen Fakultät der St. Petersburger Universität studierte er Mathematik, musste das Studium aber mit Beginn des I. Weltkrieges abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Revolution wurden Dmitrij und sein Vater verhaftet, jedoch konnte er und sein Vater&nbsp; durch Intervention von Maxim Gorki bald wieder freigelassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Familie Obolensky emigrierte deshalb bald nach Dresden. Hier setzte Dmitrij 1925 seine Ausbildung an der TH Dresden fort. 1930 musste er auch diese&nbsp; auf Grund aufkommender rassistischer und nationalsozialistischer Ideen in den Hochschulen abbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1933 begann Fürst Dmitrij an verschiedenen Einrichtungen als Lehrer Russisch zu unterrichten, so auch an der Offiziersschule der Wehrmacht, wo er von 1933 &#8211; 1939 tätig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15.Juni 1935 heiratete er die Sprachlehrerin Irmgard &#8211; Elisabeth Hirschfeld (1898 &#8211; 1957).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner Lehrtätigkeit wurde er wiederholt als Ausländer und Russe von der Gestapo verhaftet und verhört . Mit der Ablehnung zum Wehrdienst als Dolmetscher zu gehen, wurde Fürst Dmitrij als Russischlehrer bald auch an der Wehrmachtschule entlassen. Er fand Arbeit als Übersetzer in der Firma Zeiss Icon und danach in der Firma Mimosa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesen Arbeitsstellen organisierte er mit seinem Freund Alfred Rölle sogenannte Nachrichtenzirkel, in denen vor allem Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion und Frankreich Sendungen ausländischer Radiosender über die aktuelle Lage in der Welt hören konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wurde denunziert und am 7. Oktober 1944 von der Gestapo verhaftet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Februar 1945, drei Tage vor der Bombardierung Dresdens durch&nbsp; anglo-amerikanische Bomber, starb Fürst Dmitrij an den Folgen von Hunger und der schweren Folterungen im Johannstädter Krankenhaus. Erst nach vielen Tagen des Ringens um eine Genehmigung, wurde seiner Ehefrau sein Leichnam zur Beisetzung übergeben.&nbsp; Sein Körper war von Schlägen und Stichwunden gezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fürst Dmitrij Obolensky wurde am 27. Februar im Kreise seiner Angehörigen auf dem Johannisfriedhof in Dresden bestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Dezember 1945 wurde er offiziell als Opfer des Faschismus anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Leiden sind bis heute nicht vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. Mai 2025 wurde am Tor des Hauses in der Bautzener Straße 82, wo das Ehepaar Obolensky zuletzt wohnte, ein</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Stolperstein“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">initiiert durch das Deutsch-Russische Kulturinstitut, zu seinem Gedenken installiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Несколько слов о жизни и смерти князя Дмитрия Оболенского, сказанных д-ром О.В.Гроссманн перед панихидой, совершённой о. Романом над его могилой на кладбище Johannisfriedhof 25 июня 2026 года</title>
		<link>https://drki.de/%d0%bd%d0%b5%d1%81%d0%ba%d0%be%d0%bb%d1%8c%d0%ba%d0%be-%d1%81%d0%bb%d0%be%d0%b2-%d0%be-%d0%b6%d0%b8%d0%b7%d0%bd%d0%b8-%d0%b8-%d1%81%d0%bc%d0%b5%d1%80%d1%82%d0%b8-%d0%ba%d0%bd%d1%8f%d0%b7%d1%8f-%d0%b4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Князь Дмитрий Оболенский был родом из древнего княжеского рода Рюриковичей. Он родился 13 октября 1894 года в Санкт-Петербурге и был крещён в православную веру. Отцом он был определён в школу [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Князь Дмитрий Оболенский был родом из древнего княжеского рода Рюриковичей. Он родился 13 октября 1894 года в Санкт-Петербурге и был крещён в православную веру.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Отцом он был определён в школу Святой Анны, где преподавание велось на немецком языке, который Дмитрий усвоил безупречно. Через 4 года отец отдал его в элитный Императорский пажеский корпус, где он завершил обучение в звании гвардии офицера.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Имея страсть к наукам, он поступил на математико-механический факультет Петербургского университета. Но началась Первая мировая война и он был призван в армию как гвардейский офицер.</p>



<p class="wp-block-paragraph">После революции князь Дмитрий и его отец были арестованы, но вскоре освобождены по ходатайству Максима Горького. Родители эмигрировали в Германию, в Дрезден, а князь Дмитрий работал ещё некоторое время на одном из конных заводов в Петербурге.</p>



<p class="wp-block-paragraph">В 1922 году он сумел переехать в Дрезден и воссоединиться со своими родителями. В 1925 году он продолжил своё образование в Высшей Технической школе Дрездена, но закончить его ему не удалось. Уже тогда среди преподавателей университета набирали силу идеи расизма и нацизма.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Князь Дмитрий вынужден был, чтобы заработать на хлеб, преподавать русский язык в разных учебных заведениях, в том числе и в школе Вермахта, где он как офицер нашёл несколько друзей, близких ему по духу.</p>



<p class="wp-block-paragraph">В 1933 году он был выбран общиной нашей дрезденской церкви преп. Симеона Дивногорца помощником старосты и приложил немало, к сожалению, безуспешных усилий против перехода нашей церкви в юрисдикцию Заграничной церкви.</p>



<p class="wp-block-paragraph">За время преподавания в школе Вермахта его как иностранца и русского многократно вызывали в Гестапо и в конце концов уволили.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Он был принят затем на работу в фирму Цейс Икон переводчиком, где он и его друг и единомышленник Рёле организовывали в своих рабочих комнатах кружки прослушивания заграничных известий. Это продолжалось и после нападения Германии на Советский Союз. Гестапо вело слежку за Оболенским, и в конце концов он был 7 октября 1944 года арестован. В тюрьмах, где он содержался, он, как и все заключённые, подвергался пыткам, истязаниям и морением голодом. Но князь Дмитрий не падал духом, он помогал как мог своим сокамерникам и учил их русскому языку.</p>



<p class="wp-block-paragraph">10 февраля 1945 года за три дня до бомбёжки Дрездена англо-американской авиацией князь Дмитрий умер от истязаний. Он погиб в противостоянии фашистскому режиму.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Тело его после бесконечных хлопот было выдано его вдове Ирмгард-Элизабет. По её словам оно было покрыто сплошь колотыми ранами и следами от побоев</p>



<p class="wp-block-paragraph">Князь Дмитрий Оболенский был похоронен 27 февраля 1945 года на дрезденском кладбище Johannisfriedhof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Но память о страдальце Дмитрии в Дрездене не забыта. 7 мая 2025 года у ворот дома на Баутцнер Штрассе 82, где он был арестован Гестапо, установлен так называемый Stolperstein в память о нём.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</title>
		<link>https://drki.de/gedenktages-der-vertreibung-der-deutschen-aus-der-ehemaligen-sowjetunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 10:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des Gedenktages der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 28. August 1941 ist eines der tragischsten Daten in der Geschichte der russischen Deutschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Tag wurde der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR Nr. 21/160 „Über die Umsiedlung der in den Gebieten des Wolga-Raums lebenden Deutschen” veröffentlicht, wonach die Deutschen des Wolga-Raums pauschal beschuldigt wurden, in ihren Reihen „Tausende und Zehntausende deutscher Spione und Saboteure“ versteckt zu haben.&nbsp; Damit begann die gewaltsame Vertreibung der Deutschen aus der Autonomen Republik der Deutschen im Wolga-Gebiet (später auch aus dem gesamten europäischen Teil der UdSSR und dem Transkaukasus) in entlegene Gebiete Sibiriens, Kasachstans und Mittelasien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schicksal eines ganzen Volkes war allein aufgrund seiner deutschen Nationalität viele Jahre lang mit schweren Prüfungen verbunden:&nbsp; Arbeitsarmee, Hunger, Verlust von Angehörigen und Heimat, moralische und seelische Leiden aufgrund der deutschen Namen sowie der deutschen Muttersprache. Auch wurde die Autonome Sowjetrepublik der Wolgadeutschen in dieser schweren Zeit aufgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. August, dem „Tag der Erinnerung und Trauer“, ehren wir das Andenken und zollen unserem Volk Respekt. Dieser Tag soll an alle die Menschen erinnern, die lautlos, rechtlos und vorzeitig von uns gegangen sind, an die zerstörten Schicksale einer ganzen Generation sowjetischer Deutscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Rehabilitierung der Russlanddeutschen ist trotz Rücknahme des Kollaborationsvorwurfes bis heute nicht erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird wohl noch viel Zeit vergehen, bis die Fehler anerkannt werden, das „Etikett” des Volksfeindes von den ethnischen Deutschen entfernt wird und die unschuldigen, ehrbaren Sowjetbürger ihren guten Ruf zurückerhalten und zu gleichberechtigten Bürgern des Landes werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sprechen den Trudarmisten und allen, die diese schrecklichen Ereignisse überlebt haben, unseren aufrichtigen Dank dafür aus, dass sie durchgehalten und es geschafft haben, die besten Eigenschaften des deutschen Charakters zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben mit ihrer schöpferischen Arbeit stets zum Ansehen der russischen Deutschen und zum Wohlstand Russlands beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wenden uns auch an unsere junge Generation: Es ist unsere Pflicht, die Erinnerung an die Vergangenheit zu bewahren und alles zu tun, damit sich diese schrecklichen Seiten der Geschichte nie wiederholen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es hätte ihn besser nie geben müssen</title>
		<link>https://drki.de/es-haette-ihn-besser-nie-geben-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte des Sowjetischen Garnisonsfriedhofs in Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Text und Fotos: Tino Künzel]]></category>
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					<description><![CDATA[Moskauer Deutsche Zeitung 19&#160;ч.&#160;&#160;·&#160; Es hätte ihn besser nie geben müssen. Doch als in Deutschland endlich der Zweite Weltkrieg endete, begann die Geschichte des Sowjetischen Garnisonsfriedhofs in Dresden mit seinen [&#8230;]]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.facebook.com/MoskauerDeutscheZeitung?__cft__[0]=AZVWseZENBfyZuf-RtswNGID9RWE-VFqZ3OjmhC7nwRHK3JBM2JWCLnPQwR0P0Rxw4LewMOe-eN65cgekwP-KMRPFjljAHgESGqlcCmgzb-f3Se-xm_0k-3wkEEB3idqKu4rUgVMjsDNLTxeZOV9j3CXgFGJMYpW68QOoJv4dgtDnQXrUnYdCJTJ1dGBJ_Skn0J09abvFjMZjhH921a_21uTP76zHGAE_pGTWVkUI_kiWQ&amp;__tn__=-UC%2CP-y-R"><strong>Moskauer Deutsche Zeitung</strong></a></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.facebook.com/MoskauerDeutscheZeitung/posts/pfbid024J8NTuYQPH3m2NJpTQoeh1f9hNXF2oCLGzKw9znFVuH7sTzLEbqkibMgGVwZEdJkl?__cft__[0]=AZVWseZENBfyZuf-RtswNGID9RWE-VFqZ3OjmhC7nwRHK3JBM2JWCLnPQwR0P0Rxw4LewMOe-eN65cgekwP-KMRPFjljAHgESGqlcCmgzb-f3Se-xm_0k-3wkEEB3idqKu4rUgVMjsDNLTxeZOV9j3CXgFGJMYpW68QOoJv4dgtDnQXrUnYdCJTJ1dGBJ_Skn0J09abvFjMZjhH921a_21uTP76zHGAE_pGTWVkUI_kiWQ&amp;__tn__=%2CO%2CP-y-R">19&nbsp;ч.</a>&nbsp;&nbsp;·&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es hätte ihn besser nie geben müssen. Doch als in Deutschland endlich der Zweite Weltkrieg endete, begann die Geschichte des Sowjetischen Garnisonsfriedhofs in <a></a>Dresden mit seinen Kriegs- und Nachkriegsgräbern. 2268 seien es auf 1,7 Hektar am Rande der Dresdner Heide, verkündet ein Schild am Eingang. 80 Jahre, nachdem sie angelegt wurde, ist die Anlage in einem bemerkenswert gepflegten Zustand. Davon werden sich auch die Teilnehmer jener Veranstaltungen überzeugen können, die hier für den 8., 9. und 10. Mai geplant sind. Zum einen liegt das daran, dass sich das Dresdner Amt für Stadtgrün nach dem deutschen Gräbergesetz und dem Kriegsgräberabkommen mit Russland um den Friedhof kümmert und diesen Auftrag auch gewissenhaft erfüllt. Zum anderen legen Dresdner Bürger mit oder ohne russische Herkunft traditionell am ersten Samstag im Mai selbst mit Hand an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal war die Beteiligung an diesem „Subbotnik“ nach allgemeinem Bekunden viel größer als in anderen Jahren. Das könnte daran gelegen haben, dass die Stadt Dresden vorab auf ihrer Homepage über den Freiwilligeneinsatz informierte, zu dem unter anderem das Deutsch-Russische Kulturinstitut (DRKI) aufgerufen hatte. Die Stadt stellte sogar einen Abfallcontainer zur Verfügung, der Stadtbezirk Neustadt ebenfalls kostenlos Müllsäcke und Arbeitshandschuhe. DRKI-Chef Wolfang Schälike freute sich über dieses „Mit- statt Gegeneinander“. Sein Vize Vitaliy Kolesnyk sprach von einer „humanitären Aktion“ ohne politischen Unterton.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Stunden lang wurde an der Marienallee im Dresdner Norden geputzt, gefegt, gejätet und gemäht. Die meisten der über 100 Frauen, Männer und Kinder sprachen untereinander Russisch, russlanddeutsche Spätaussiedler waren in der Mehrzahl. Zu den Deutschsprechenden bei dem Einsatz gehörten unter anderem Mitglieder der NVA-Fallschirmjäger-Kameradschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Sowjetischen Garnisonsfriedhof wurde dieser Tage eine mehrere Hunderttausend Euro teure Sanierung des Nordflügels abgeschlossen. Dort befinden Gräber sowjetischer Militärangehöriger, aber auch von Frauen und Kindern, die bereits zu DDR-Zeiten gestorben waren. Das Geld für die Sanierung kam vom russischen Staat. Die Ausführung besorgten lokale Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos: Tino Künzel</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Субботник на Советском гарнизонном кладбище в Дрездене – живая традиция памяти</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 07:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[8. Mai. Gedenken an die Sowjetsoldaten am Tag der Befreiung und Ende des Krieges in Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Субботник на Советском гарнизонном кладбище в Дрездене – живая традиция памяти]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160;В прошедшую субботу, 3 мая, на Советском гарнизонном кладбище собрались неравнодушные – навести порядок, помолчать, вспомнить. Каждый год, накануне 9 мая &#8211; Дня Победы, в Дрездене проходит особенное событие, объединяющее [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&nbsp;В прошедшую субботу, 3 мая, на Советском гарнизонном кладбище собрались неравнодушные – навести порядок, помолчать, вспомнить.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Каждый год, накануне 9 мая &#8211; Дня Победы, в Дрездене проходит особенное событие, объединяющее поколения и культуры. На Советском гарнизонном кладбище проводится субботник, ставший доброй традицией, которой уже много лет.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Советское гарнизонное кладбище – это памятное место, где покоятся более 2-х тысяч советских граждан: как погибшие в боях при освобождении Германии в 1945 году, так и те, кто служил в составе Группы советских войск в Германии в послевоенные годы. Здесь захоронены солдаты, офицеры и члены их семей.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Жители Дрездена – взрослые и дети, родители и внуки – приходят сюда, чтобы привести в порядок могилы, убрать прошлогодние листья, вычистить дорожки и вспомнить о прошлом. Субботник собирает не только русскоязычных жителей нашего города, но и немцев, для которых 9 мая – это день освобождения, а не оккупации. А именно так теперь современные немецкие власти стремятся интерпретировать пребывание советских войск в ГДР.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Так что это не просто уборка территории. А еще и выражение уважения и благодарности.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Люди приносят грабли, метлы – и частичку своей памяти. Ну а для детей это еще и важная часть воспитания. Здесь, на кладбище, они впервые слышат слова о мире, войне, цене свободы и человеческой благодарности. Разве не так формируется личное отношение к истории, ответственности и памяти?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Это мирная форма диалога и взаимного уважения – особенно важна сегодня, когда в общественном дискурсе все чаще звучат попытки представить события Второй мировой войны в искаженном свете.(&#8230;)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">История жива, а подвиг тех, кто сражался и служил ради мира, не забыт. Это также пример гражданской солидарности, который объединяет немецкое и российское сообщество в Дрездене.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ну и еще, здесь, на этом тихом лесном кладбище, где слышно только поющих птиц,&nbsp; не оставляет чувство что ты как-будто на родине. Среди своих.</p>



<p class="wp-block-paragraph">В тишине майского утра, среди аккуратно подстирженных аллей и ухоженных памятников, таким вот образом выражается наше искреннее „спасибо“. Им, недожившим, недолюбившим… Легшим в чужую землю.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Мы благодарим всех, кто каждый год участвует в этом важном деле, и приглашаем всех желающих присоединиться к нам в следующем субботнике – чтобы вместе сохранять память ради будущего.</p>



<p class="wp-block-paragraph">До Дня Победы остается меньше недели. И эти люди, которые сегодня работали сообща придут сюда снова – уже не с граблями, а с цветами. Чтобы поклониться тем, кто подарил нам мир.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Валерия Яроновецкая</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Dresden. Chronik der Tragödie»</title>
		<link>https://drki.de/2451/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 08:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonsfriedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Russische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Saechsische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA["Die Fläche der Zerstörungszone war viermal größer als in Nagasaki nach dem Atombombenabwurf der Amerikaner am 9. August 1945"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Partnerstädte Dresden und St. Petersburg vereinen nicht nur den Weltruhm der Kulturhauptstädte, sondern auch die schrecklichen Wunden, die der Zweite Weltkrieg in ihrer Geschichte hinterlassen hat. Am 13. Und 14. Februar 1945 unternahmen die Westalliierten eine Reihe von Luftangriffen auf den Großraum der Stadt Dresden, Hauptstadt Sachsens. Als Folge deren wurde die historische Innenstadt fast völlig zerstört. Der bekannte Autor und Regisseur Alexei Denisov hat 2006 für den Fernsehsender &#8222;Kultura&#8220;; einen Dokumentarfilm &#8222;Dresden. Chronik der Tragödie&#8220; gedreht. Mitglieder unseres Instituts haben aktiv bei der Schaffung des Filmes geholfen. Bei der Veranstaltung zu diesem Trauerdatum versammelten sich im Dresdner Deutsch- Russischen Kulturinstitut Vertreter von politischen Parteien und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, um mit der Ansicht des russischen Dokumentarfilmers auf diese globale Tragödie vertraut zu werden und anschließend zu diskutieren. Während der Diskussion über den Film äußerten die Diskussionsteilnehmer ihre Besorgnis über die angespannte militärische Lage in Europa.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Fläche der Zerstörungszone war viermal größer als in Nagasaki nach dem Atombombenabwurf der Amerikaner am 9. August 1945. Die Bombenangriffe zerstörten bis zu 75-80% des Wohngebiets in der Stadt. Gleichzeitig war der den Industriebetrieben entstandene Schaden geringer. Der Eisenbahnknotenpunkt und eine Brücke über die Elbe waren unbeschädigt geblieben. Der Eisenbahnverkehr wurde nach zwei Wochen wieder in Betrieb genommen. Truppentransporte fuhren sogar schon nach wenigen Tagen wieder. Laut der Analyse, die die historische Abteilung der US-Luftwaffe verbreitete, wurden 25.000 Menschen getötet, laut offiziellen Angaben der historischen Abteilung der britischen Royal Air Force &#8211; mehr als 50 Tausend Menschen. Später behaupteten die Westalliierten, der Überfall auf Dresden sei eine Reaktion auf die auf der Jalta-Konferenz von 1945 angeblich geäußerte Bitte des sowjetischen Kommandos, den Eisenbahnknotenpunkt der Stadt zu vernichten. Wie aus den freigegebenen Protokollen der Jalta-Konferenz folgt, die zum ersten Mal im Dokumentarfilm des Regisseurs Alexei Denisov gezeigt wurden, hat die UdSSR niemals die anglo-amerikanischen Verbündeten gebeten, Dresden während des Zweiten Weltkriegs zu bombardieren. Die sowjetische Führung hat um den Angriff auf die Eisenbahnknotenpunkte Berlin und Leipzig gebeten, was die Verlegung von etwa 20 Deutschen Divisionen und etwa 30 weiteren Divisionen von der Westfront zur Ostfront zu Grunde hatte. Gerade darum wurden Roosevelt und Churchill schriftlich gebeten. Nach Kriegsende wurden die Ruinen von Wohnhäusern, kulturhistorischen Bauten und Kirchen abgerissen. Anstelle von Innenstadt gab es nach der Enttrümmerung nur noch eine Fläche mit denmarkierten Grenzen ehemaliger Straßen und Gebäude. Die Neubebauung und Restaurierung desStadtzentrums dauerte über 40 Jahre, bis heute laufen noch die Bauarbeiten zur Rekonstruktion von historischen Gebäuden auf dem Neumarkt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dresden: Chronik einer Tragödie von Alexej Denisov</title>
		<link>https://drki.de/dresden-chronik-einer-tragoedie-von-alexej-denisov/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 08:21:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Russische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Saechsische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[, 14. Februar 2018 um 19:00

&#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film ist der Bombardierung von Dresden durch anglo-amerikanische Flugzeuge während des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Diese Aktion wurde von den Alliierten als ein Akt der Unterstützung der sowjetischen Truppen interpretiert, angeblich zur Unterstützung vom Abkommen von Jalta. Die Opferanzahl betrug mehr als 35 Tausend Menschen.</p>
<p>Tickets: drkidresden@localhost</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familie Zwetajew: russische Weltkultur in Dresden</title>
		<link>https://drki.de/jugendprojekt-familie-zwetajew/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 14:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisch-Jugendclub]]></category>
		<category><![CDATA[Russische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Saechsische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<em>DRKI präsentierte Zwetajewa-Projekt bei Sächsischen Jugendgeschichtstagen </em>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von April bis Mitte November 2017 erforschten Jugendliche im Rahmen des Projekts „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung gemeinsam mit dem DRKI den Aufenthalt der russischen Nationaldichterin Marina Zwetajewa und ihres Vaters, den Kunsthistoriker und Gründer des Puschkin-Museums in Moskau, Iwan Zwetajew in Dresden. Anlass war der 125. Geburtstag Zwetajewas im Oktober 2017, an welchem eine Infotafel am Wohnhaus Zwetajewas (Rißweg 14 am Weißen Hirsch) enthüllt werden sollte (und auch wurde).<br />
Die Jugendlichen durchforsteten Material, welches zu Zwetajewa in Dresden bereits vorhanden war (u.a. vom DRKI und von Prof. Erhard Hexelschneider). In Leipzig sprachen wir mit Elena Beleninova, die früher im Zwetajewa-Museum in Moskau gearbeitet hatte und uns wertvolles Material mitgab. Anhand der Biografie von Anastasja Zwetajewa, der Schwester Marinas, fanden wir viele Berichte über die Zeit Marinas in Dresden: Im Sommer 1910 kam sie auf Wunsch ihres Vaters, welcher beruflich in Dresden zu tun hatte, mit ihrer Schwester zur Pfarrersfamilie Bachmann nach Oberloschwitz. Der offizielle Grund war, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, aber insgeheim wollte Zwetajewas Vater seine Töchter dem Einfluss der Moskauer Bohème entziehen. In Dresden fiel Marina durch ihr extravagantes Aussehen – kurze Haare, hochhackige Schuhe, Zigaretten – auf, welches jedoch zu ihrer Überraschung toleriert wurde. Ein paar Gedichte entstanden auch zu dieser Zeit.<br />
Iwan Zwetajew, der ein bedeutender Archäologe, Altphilologe und Kunsthistoriker war, wollte in Russland ein öffentliches Skulpturenmuseum gründen. Das Albertinum in Dresden gefiel ihm am besten. 1881 bis 1912 führte er einen intensiven Briefwechsel mit Georg Treu, dem Direktor des Albertinums. Treu war übrigens deutschbaltischer Herkunft. 1912 gründete Zwetajew das „Kaiser-Alexander-III.-Museum der schönen Künste“ in Moskau, heute bekannt als das Staatliche Museum für Bildende Künste A.S. Puschkin. „In Moskau ein kleines Albertinum bauen“, so lautete Zwetajews Vorstellung.<br />
In dem Projekt erarbeiteten die Jugendlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Museen: So ist z.B. das Albertinum komplex strukturiert und die Exponate sind verschieden im Raum angeordnet, während das Puschkin-Museum einfach strukturiert ist und die Exponate in einförmigen Reihen angeordnet sind. Bei dem Design der Infotafel für das Wohnhaus von Marina Zwetajewa halfen die Jugendlichen ebenso mit und waren teilweise bei den Feierlichkeiten am 8. Oktober 2017 dabei. Bei den Sächsischen Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag zeigten wir am 24. November 2017 eine Power-Point-Präsentation mit allen wichtigen Informationen. Die Teilnehmerin und Praktikantin Emma Volkova hatte zwei Roll-Ups angefertigt, die von den Besuchern interessiert gelesen wurden.<br />
An dem Projekt haben teilgenommen: Alaa Al Saad, Alissa Otto, Caroline Hensel, Christina Wächter, Daniil Shevchenko, Dora Röder, Emma Volkova und Ivan Podgorny. Freyja Ebner vom DRKI leitete das Projekt gemeinsam mit Emma Volkova.<br />
Wir freuen uns sehr über das gelungene Projekt und hoffen, die Ausstellung vielen Kulturinteressierten und Schulklassen zu zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>12. Internationales Marina Zwetajewa-Lagerfeuer</title>
		<link>https://drki.de/zwetajewa-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 12:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisch-Jugendclub]]></category>
		<category><![CDATA[Russische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Saechsische Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://drki.de/?p=1521</guid>

					<description><![CDATA[<em>Anlässlich des 125. Geburtstags der russischen Nationaldichterin Marina Zwetajewa feierte das DRKI ein großes Fest</em>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten am 8. Oktober 2017 stand die Enthüllung einer Infotafel am sog. Norwegischen Haus am Rißweg 14 auf dem Weißen Hirsch. Im Jahr 1910 hatten Marina Zwetajewa und ihre Schwester Anastasja hier den Sommer verbracht.</p>
<p>Der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike eröffnete das Fest mit einer Rede über die Bedeutung Zwetajewas für die deutsch-russischen Kulturbeziehungen. Zwetajewa-Expertin Elena Beleninova (Leipzig) erzählte von Zwetajewas Leben und ihrer besonderen Beziehung zu Rainer Maria Rilke. Beide hegten große Sympathie füreinander, obwohl sie sich zu Lebzeiten nie gesehen hatten und ihr einziger Kontakt aus Briefen bestand. Beide wohnten in Dresden sogar in derselben Straße, dem Rißweg &#8211; allerdings zu unterschiedlichen Zeiten.</p>
<p>Trotz des regnerischen Wetters waren zur Infotafelenthüllung viele Interessierte gekommen. Unter den Gästen waren der neue russische Generalkonsul in Leipzig Andrej Dronov, der Leiter des Russischen Hauses in Berlin Pavel Izvolskiy, der Leiter des Russischen Hauses in Prag Leonid Gamza, der Dresdner Kulturamtsleiter a.D. Dr. Werner Barlmeyer, die Mitarbeiterin bei der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Stadt Dresden Marie-Luise Lehmann sowie die tatarische Schriftstellerin Guzel Yakhina. Bedauerlicherweise hatten weder der Oberbürgermeister noch die Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden Zeit gefunden, dem Ereignis beizuwohnen.<br />
Großzügigerweise erklärten sich die Besitzer des Hauses bereit, einigen Personen das Haus zu zeigen. Von nun an ziert eine kleine dunkelrot gehaltene Infotafel den Eingangspfosten zum Haus.Nach einem kleinen Sektempfang führte Elena Beleninova einige Interessierte zu Stätten Zwetajewas auf dem Weißen Hirsch.</p>
<p>Zwetajewas Geburtstag ging mit einem Festkonzert im DRKI weiter, welches Abiturientin Elisabeth Gershkovitsch mit einem Zwetajewa-Gedicht auf Russisch und Deutsch eröffnete. Im komplett gefüllten Saal versetzten Elena Rubinova (Klavier), Sergej Nikulin (Fagott) und Elvira Rakova (Gesang) die Zuschauer mit Darbietungen von Rachmaninow, Bizet, Glinka und Tschaikowskij in Entzücken.</p>
<p>Der Höhepunkt der Feierlichkeiten gipfelte im 12. Internationalen Marina Zwetajewa-Lagerfeuer. DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner stellte am Anfang das aktuell laufende Jugendprojekt „Familie Zwetajew – russische Weltkultur in Dresden“ vor und moderierte die anschließende Veranstaltung. Während im Hintergrund das Lagerfeuer knisterte, erklangen Gedichte von Marina Zwetajewa in verschiedenen Sprachen. Salem Al Saad aus Syrien trug ein Gedicht auf Arabisch und Russisch vor und Parya Ghiasvand aus dem Iran gab drei Übersetzungen auf Farsi (Persisch) zum Besten. Zwetajewas Gedichte im Original hörten die Zuschauer von der Leiterin der Samstagsschule Raduga Nina Bauer, Elena Beleninova und Gymnasiast Ivan Podgorny. DRKI- Bibliotheksmitarbeiterin Elena Kusnetsova beeindruckte mit einem eigens verfassten Gedicht an Zwetajewa und DRKI-Praktikantin Emma Volkova trug ein Gedicht Rilkes, das er an Zwetajewa geschrieben hatte, vor. Der Abend endete mit einem offenen Rednerpult. Jeder konnte seine liebsten Gedichte vortragen, dabei war es einerlei, aus welchem Jahrhundert oder aus welcher Feder diese stammten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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