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	<title>Veranstaltungsrezension &#8211; drki</title>
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	<title>Veranstaltungsrezension &#8211; drki</title>
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	<item>
		<title>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 10:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Erinnerungs- und Gedenkkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Staedtepartnerschaft Dresden/St.Petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des Gedenktages der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf Initiative eines Mitglieds unseres Vereines, Eugenia Skop, und unter aktiver Beteiligung der Volontärin des Instituts, Elena Vud, haben wir eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zum traurigen Datum des</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenktages der Vertreibung der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 28. August 1941 ist eines der tragischsten Daten in der Geschichte der russischen Deutschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Tag wurde der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR Nr. 21/160 „Über die Umsiedlung der in den Gebieten des Wolga-Raums lebenden Deutschen” veröffentlicht, wonach die Deutschen des Wolga-Raums pauschal beschuldigt wurden, in ihren Reihen „Tausende und Zehntausende deutscher Spione und Saboteure“ versteckt zu haben.&nbsp; Damit begann die gewaltsame Vertreibung der Deutschen aus der Autonomen Republik der Deutschen im Wolga-Gebiet (später auch aus dem gesamten europäischen Teil der UdSSR und dem Transkaukasus) in entlegene Gebiete Sibiriens, Kasachstans und Mittelasien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schicksal eines ganzen Volkes war allein aufgrund seiner deutschen Nationalität viele Jahre lang mit schweren Prüfungen verbunden:&nbsp; Arbeitsarmee, Hunger, Verlust von Angehörigen und Heimat, moralische und seelische Leiden aufgrund der deutschen Namen sowie der deutschen Muttersprache. Auch wurde die Autonome Sowjetrepublik der Wolgadeutschen in dieser schweren Zeit aufgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. August, dem „Tag der Erinnerung und Trauer“, ehren wir das Andenken und zollen unserem Volk Respekt. Dieser Tag soll an alle die Menschen erinnern, die lautlos, rechtlos und vorzeitig von uns gegangen sind, an die zerstörten Schicksale einer ganzen Generation sowjetischer Deutscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Rehabilitierung der Russlanddeutschen ist trotz Rücknahme des Kollaborationsvorwurfes bis heute nicht erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird wohl noch viel Zeit vergehen, bis die Fehler anerkannt werden, das „Etikett” des Volksfeindes von den ethnischen Deutschen entfernt wird und die unschuldigen, ehrbaren Sowjetbürger ihren guten Ruf zurückerhalten und zu gleichberechtigten Bürgern des Landes werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sprechen den Trudarmisten und allen, die diese schrecklichen Ereignisse überlebt haben, unseren aufrichtigen Dank dafür aus, dass sie durchgehalten und es geschafft haben, die besten Eigenschaften des deutschen Charakters zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben mit ihrer schöpferischen Arbeit stets zum Ansehen der russischen Deutschen und zum Wohlstand Russlands beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wenden uns auch an unsere junge Generation: Es ist unsere Pflicht, die Erinnerung an die Vergangenheit zu bewahren und alles zu tun, damit sich diese schrecklichen Seiten der Geschichte nie wiederholen.</p>
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		<title>Die Nussknackersuite &#8211; eine magische Reise</title>
		<link>https://drki.de/die-nussknackersuite-eine-magische-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2023 23:08:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nussknackersuite &#8211; Mythen, Sagen und Legenden rund um die dunkelste Zeit des Jahres Unzählige Mythen, Sagen und Legenden ranken sich um die Zeit der Wintersonnenwende, um Weihnachten, die Zwölf [&#8230;]]]></description>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Nussknackersuite - Mythen, Sagen und Legenden rund um die dunkelste Zeit des Jahres</h3>				</div>
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									<p class="western" align="justify">Unzählige Mythen, Sagen und Legenden ranken sich um die Zeit der Wintersonnenwende, um Weihnachten, die Zwölf Nächte und die Neujahrsnacht. Zu allen Zeiten &#8211; besonders aber in der Romantik &#8211; beflügelten diese wundersamen Erzählungen die Phantasie der Dichter und Musiker. Unter ihnen war auch der Romantiker E.T.A. Hoffmann, der die im Umlauf befindlichen Geschichten aufgriff und daraus eine neue, märchenhafte Erzählung erschuf, in deren Mittelpunkt die zarte Beziehung zwischen einem Mädchen und einem Nussknacker, der in der Weihnachtsnacht auf magische Weise zum Leben erwacht, steht. Hoffmanns Erzählung wurde, wie man heute sagt, ein Bestseller und inspirierte wiederum andere Romantiker. Unsterblich aber wurde sie, als Pjotr Iljitsch Tschaikowsky die wundersame Erzählung in Musik verwandelte. Tschaikowskys &#8222;Nussknackersuite&#8220; entführt die Zuhörer in eine wunderbare Welt, in der es keine Grenzen gibt und das Unmögliche möglich ist.
Und so sollten auch die Abendstunden des 2. Dezember der Beginn einer magischen Reise in das Land der Mythen und Legenden werden. Trotz eisiger Temperaturen waren etliche Freunde unseres Vereins dem Ruf des &#8222;Nussknackers&#8220; gefolgt &#8211; und sie sollten es nicht bereuen. Lebendig und kurzweilig erzählte Dörte Hansen das Hoffmannsche Märchen vom &#8222;Nussknacker und Mäusekönig&#8220; neu. Zugleich erhielten die Zuhörer zahlreiche Einblicke in die mythologischen und volkskundlichen Hintergründe der von Hoffmann verwendeten märchenhaften Motive, aber auch darüber, wie dieses ganz besondere Märchen seit seiner Entstehung im frühen 19. Jahrhundert die Menschen in seinen Bann zog. Wussten sie übrigens, dass einige der &#8222;Helden&#8220; in Hoffmanns &#8222;Nussknacker und Mäusekönig&#8220; tatsächlich gelebt haben? Hoffmanns Nachbarkinder waren die realen Vorbilder für die fantasiebegabte, gefühlvolle Marie und ihren draufgängerischen Bruder Fritz im Hoffmannschen Märchen. Nussknacker und Mäusekönig ist ein wundervolles Märchen über Vertrauen, Freundschaft und die erlösende Kraft der Liebe &#8211; zeitlose Themen, die die Menschen seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte bewegen. Ein Märchen für Kinder &#8211; gewiss! &#8211; vor allem jedoch ein Märchen für Erwachsene. Ein Märchen, das im 19. Jh. Schriftsteller in ganz Europa inspirierte. Seine Vollendung jedoch fand es in den Klängen von Tschaikowskys Nussknackersuite.</p>
<p class="western" align="justify">Vielfach wurde dieses Meisterwerk seither sowohl im Osten als auch im Westen filmisch rezipiert, wobei sich die Drehbuchautoren mal mehr, mal weniger von der Vorgabe des Originals entfernten. Die vielleicht berührendste filmische Interpretation aber ist der aus dem Jahre 1973 stammende sowjetische Trickfilm &#8222;Щелкунчик&#8220;, der unsere Zuhörer an diesem Abend mit den Klängen aus Tschaikowskys Nussknackersuite in das Land der Märchen und Träume entführte.</p>
<p class="western" align="justify">Lange noch saßen wir danach bei weihnachtlichem Gebäck und passenden Getränken beisammen und stimmten uns auf die kommende Adventszeit ein.</p>								</div>
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		<title>Kraftquell Sowjetliteratur – Ein Abend mit Dr. Irmtraud Gutschke</title>
		<link>https://drki.de/kraftquell-sowjetliteratur-ein-abend-mit-dr-irmtraud-gutschke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 18:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Kraftquell Sowjetliteratur – Ein Abend mit Dr. Irmtraud Gutschke Es gibt Wissenschaftler, die zwar in ihrem Fachgebiet hervorragende Spezialisten, aber keine guten Referenten sind. Frau Dr. Irmtraud Gutschke – „Baujahr“ [&#8230;]]]></description>
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									<p class="western"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15930" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/VortragGutschke-1web-767x800.jpg" alt="" width="384" height="400" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/VortragGutschke-1web-767x800.jpg 767w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/VortragGutschke-1web-600x626.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/VortragGutschke-1web-768x801.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/VortragGutschke-1web.jpg 800w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" />Es gibt Wissenschaftler, die zwar in ihrem Fachgebiet hervorragende Spezialisten, aber keine guten Referenten sind. Frau Dr. Irmtraud Gutschke – „Baujahr“ 1950 &#8211; gehört zweifellos nicht zu dieser Kategorie. Im Gegenteil: Mit ihren spannenden, unglaublich lebendigen Vorträgen zieht sie die Zuhörer regelrecht in ihren Bann. Schon mehrfach konnten wir die promovierte Literaturwissenschaftlerin in der Zittauer Str. 29 begrüßen. Am Abend des 26. Oktober 2023 war es wieder so weit. Der „Kraftquell Sowjetliteratur“ stand diesmal im Mittelpunkt – ein Thema, das alles andere als langweilig zu werden versprach, schon allein deshalb, weil jeder Bewohner der ehemaligen DDR ganz unterschiedliche Erfahrungen mit der Literatur aus den Weiten des „großen Bruderlandes“ verband. Kein Wunder also, dass die Veranstaltung trotz des nasskalten Wetters gut besucht war. Es wäre auch kaum ein anderer Referent geeigneter gewesen, das komplexe Thema Rezeption der Sowjetliteratur in der DDR auf intellektuell anspruchsvollem Niveau und gleichzeitig allgemeinverständlich so darzustellen wie Dr. Irmtraud Gutschke. Die Ursache hierfür liegt nicht zuletzt in der Biografie der Referentin begründet. Irmtraud Gutschke besuchte zunächst eine R-Klasse (Russisch-Klasse) – zu jener bekanntlich die einzig mögliche Form der Hochbegabtenförderung – und wurde nach der 8. Klasse in das speziell auf die intensive Förderung der russischen Sprache ausgerichtete Internat Wickersdorf aufgenommen. Eigentlich wäre ihr zukünftiger Lebensweg damit vorgezeichnet gewesen, denn Wickersdorf war gewissermaßen die „Eliteschule“ für zukünftige Russischlehrer. Irmtraud Gutschke jedoch entschied sich anders: Sie studierte Slawistik und Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wechselte nach dem Studienabschluss 1974 an die Humboldt-Universität 1976, wo sie im Rahmen einer außerplanmäßigen Aspirantur promovieren konnte. „Schuld“ an dieser ungewöhnlichen Karriere war Klaus Höpke, der die frisch gebackene Uni-Absolventin sozusagen „vom Fleck weg“ für das Neue Deutschland engagierte. Fortan war Irmtraud Gutschke dort zuständig für den Bereich „Auslandsliteratur“ und damit natürlich auch für die Rezensierung sowjetischer Literatur.</p><p class="western">Sowjetische Literatur, so Dr. Gutschke, „ging ganz selbstverständlich von einer Utopie aus, die sozialökonomisch fundiert war“ – gemeint ist damit die Utopie einer gerechten Gesellschaft, einer Gesellschaft, „die von Ausbeutung frei ist und die allen Menschen den Zugang zu Kultur und Bildung ermöglicht“. Zugleich verwies die Referentin jedoch auch auf einen grundlegenden Wandel des Charakters der sowjetischen Literatur im Laufe der Jahrzehnte – und sie schildert die Probleme, die sie bereits als Studentin mit der Rezeption allzu ideologisch geprägter Romane der Stalinzeit hatte. In den 1960ern wandelte sich das Gepräge der Sowjetliteratur. Es war die Zeit, in der Irmtraud Gutschke studierte. Offen spricht sie davon, was sie an dieser „Dorfprosa“ am meisten faszinierte: der Gegensatz zwischen dem dort gezeichneten Alltagsleben mit all seinen Problemen und jenem Idealbild, das in der DDR noch immer über den „Großen Bruder“ verbreitet wurde. „Die Sowjetliteratur“, bekennt sie, „war für mich und für viele andere Leute etwas, das der Ideologie, die wir hatten, etwas hinzufügte … Das führte nicht dazu, dass diese Ideologie dadurch abgeschwächt wurde, sondern es machte sie ehrlicher.“ Die Sowjetliteratur öffnete für die Menschen der DDR gewissermaßen das Fenster zu einer Literatur, in der durchaus auch kritische Töne erlaubt waren. Seit 1985 – wir erinnern uns, es war die Hochzeit von Glasnost und Perestroika – wurde es zunehmend schwieriger, Rezensionen sowjetischer Literatur im Neuen Deutschland unterzubringen. Augenzwinkernd verrät Irmtraud Gutschke, wie es ihr und ihren Kollegen dennoch gelang.</p><p class="western">Irmtraud Gutschke rezensierte jedoch die Werke sowjetischer Autoren nicht nur – zu vielen Schriftstellern hatte sie auch persönlichen Kontakt. In lebendigen Worten schwärmt sie von ihrem ersten Interview mit Leonid Leonow, erzählt Anekdoten über ihre Begegnungen mit Bulat Okudshawa, Tschingis Aitmatov und vielen anderen Autoren. Aber sie verschweigt auch verstörende Erfahrungen nicht – so wie jene in Tallinn, als estnische Kollegen auf der Rückfahrt von einem KZ-Besuch Landserlieder anstimmten.</p><p class="western">Einer der wichtigsten Autoren für Irmtraud Gutschkes Leben und literarisches Schaffen war der Kirgise Tschingis Aitmatow. Alle seine Werke hatte sie für das Neue Deutschland rezensiert, und bis zu dem Roman „Ein Tag zieht den Jahrhundertweg“ ging das auch gut. Die Rezension zu seinem letzten zu DDR-Zeiten erschienenen Buch „Die Richtstatt“ aber hätte es beinahe nicht gegeben. Wie es dennoch gelang, sie abzudrucken, verriet Irmtraud Gutschke mit einem Augenzwinkern.</p><p class="western">Mit einem Zitat aus dem letzten Interview mit Tschingis Aitmatow, geführt auf der Leipziger Buchmesse 2007, schloss die Referentin ihren Vortrag. Gefragt nach der Bedeutung der alten kirgisischen Legende „Die ewige Braut“, antwortete Tschingis Aitmatow: „Ich verstehe diese uralte Geschichte so: Wenn die Kräfte des Bösen sich in das persönliche Leben der Menschen einmischen, wenn sie ihr Glück zerstören, dann darf das nicht vergessen sein. Die Menschen müssen sich ewig daran erinnern; es muss zur Legende, zum Mythos werden. Auf diese Weise kann das Gute, das ja auch immer in der Seele der Menschen lebt, wirken und reagieren. Wenn das alles vergessen wäre, könnte das Böse siegen.“ Nachdenkliche Worte, die heute aktueller denn je sind.</p>								</div>
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		<title>Marina Zwetajewa-Lagerfeuer &#8211; Wärmende Flammen der Poesie und der Hoffnung</title>
		<link>https://drki.de/marina-zwetajewa-lagerfeuer-waermende-flammen-der-poesie-und-der-hoffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 19:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Das 17. Marina Zwetajewa-Lagerfeuer &#8211; Wärmende Flammen der Poesie und der Hoffnung  an einem kalten 8. Oktober Seit vielen Jahren schon versammeln sich Menschen in allen Teilen der Welt am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="15569" class="elementor elementor-15569">
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									<p>Das 17. Marina Zwetajewa-Lagerfeuer &#8211; Wärmende Flammen der Poesie und der Hoffnung  an einem kalten 8. Oktober</p><p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-15572" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web-516x800.jpg" alt="" width="150" height="233" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web-516x800.jpg 516w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web-600x930.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web-645x1000.jpg 645w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web-768x1191.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MariaZwetajewa08-10-23-53web.jpg 914w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>								</div>
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									<p class="western">Seit vielen Jahren schon versammeln sich Menschen in allen Teilen der Welt am ersten Oktoberwochenende am Feuer, um einer Frau zu gedenken, die heute zu den bedeutendsten russischen Schriftstellerinnen und Dichterinnen des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Marina Zwetajewa besaß einen wachen Geist, war selbstbewusst und ließ sich in kein Schema pressen, aber sie war auch überaus feinfühlig – wir würden heute sagen: sie besaß ein ausgesprochen empathisches Talent. In ihrem Schicksal spiegelt sich die ganze Tragik und Zerrissenheit ihrer Zeit wider, und vielleicht macht gerade das auch einen Teil der Faszination aus, die noch heute von ihren Werken ausgeht.</p><p class="western">Auch am Deutsch-Russischen Kulturinstitut ist das alljährliche Marina Zwetajewa-Lagerfeuer längst zur guten Tradition geworden. Siebzehn mal wurde es bereits entzündet, und das, wie wir nicht ohne Stolz sagen dürfen, ohne eine einzige Unterbrechung</p><p class="western">Im Mittelpunkt des ersten Teils des diesjährigen Marina Zwetajewa Gedenkens am DRKI stand jedoch nicht die außergewöhnliche Dichterin selbst, sondern ihr Vater, Iwan Wladimirowitsch Zwetajew, dessen Name untrennbar mit dem heutigen Puschkin-Museum – einem der bedeutendsten Museen Moskaus – verbunden ist. Warum? Ganz einfach: Iwan Wladimirowitsch Zwetajew ist der geistige Schöpfer dieses Museums, das bei seiner Gründung allerdings noch den Namen des Zaren Alexander III. erhielt. Trotz der wenig angenehmen Witterung war der Saal des DRKI bis auf den letzten Platz besetzt. Mehr als eine Stunde lang ließ uns Natalja Zagorskaya an dem in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Schriftwechsel zwischen Iwan W. Zwetajew und dem Direktor des Albertinums, <span style="color: #000000;">Prof. Georg Treu, te</span>ilhaben, beleuchtete aber auch die Rolle der weiteren „Väter“ des Puschkin-Museums, allen voran die des Hauptsponsoren Jurij Stepanowitsch Malzow. Marinas Mutter Maria Alexandrowna Meyn wiederum war nicht nur eine begnadete Konzertpianistin und liebevolle Gattin, sondern führte auch bei der gesamten Auslandskorrespondenz Zwetajews die Feder und träumte den Traum ihres Mannes: Die Schaffung eines Museums für Altertümer in Moskau.</p><p class="western">Ebenso tiefgründig und eindrucksvoll wie Natalja Zagorskayas Ausführungen war das meisterhafte Spiel des Fagottisten Sergei Nikulin und seiner Begleiterin, der Pianistin Elena Rubinova.</p><p class="western">Während sich die Besucher in der Pause mit selbstgebackenem Kuchen – selbstverständlich Apfelkuchen, so wie es sich an einem Marina Zwetajewa-Abend gehört – stärkten, entzündeten fleißige Helfer im Garten das traditionelle Lagerfeuer. Im flackernden Schein des Feuers, seit alter Zeit ein Symbol der Hoffnung und des Friedens, begaben wir uns auf eine Reise in die Welt der Poesie. Welche Verse uns erwarten würden, wusste niemand, denn traditionell wurde dieser Teil des Marina Zwetajewa-Abends von den Besuchern gestaltet. Es wurde ein Abend voller Prosa – mal klassisch, mal modern, mal auf Russisch, mal auf Deutsch, zum Teil sogar aus eigener Feder stammend, mal lebhaft, mal melancholisch, so fesselnd und faszinierend, dass alle der Kälte standhielten und erst die tiefer werdende Dunkelheit uns zum Aufbruch drängte.</p>								</div>
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		<title>&#8222;In unruhigen Zeiten&#8220; &#8211; Buchvorstellung mit dem Autor Michael Lauter</title>
		<link>https://drki.de/in-unruhigen-zeiten-buchvorstellung-mit-dem-autor-michael-lauter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 21:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;In unruhigen Zeiten&#8220; &#8211; Lesung und Buchvorstellung mit Michael Lauter Am Abend des 4. Oktober 2023 fanden wir uns in den Räumen des Deutsch-Russischen Kulturinstituts zu einer ganz besonderen Buchvorstellung [&#8230;]]]></description>
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									<p class="western" align="left">Am Abend des 4. Oktober 2023 fanden wir uns in den Räumen des Deutsch-Russischen Kulturinstituts zu einer ganz besonderen Buchvorstellung zusammen. Aufgrund des Wetters hatten wir nur wenige Gäste erwartet. Umso erfreuter waren wir, als gegen 19 Uhr mehr und mehr Besucher den Saal betraten. Zusätzliche Stühle waren rasch beschafft, man rückte ein wenig beisammen, und so fand jeder am Tisch einen Platz.</p><p class="western" align="left">Ganz überraschend kam das große Interesse an dieser Veranstaltung allerdings nicht, wendet sich doch der Autor einem Thema zu, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Michael Lauter war ein Kind der Liebe zwischen dem sowjetischen Offizier Moissej und der selbstbewussten Deutschen Helena &#8211; ein sogenanntes &#8222;Russenkind&#8220;, doch noch vor seiner Geburt wurde der Vater überraschend zurückbeordert. Einige Zeit später lernte Helena Kurt kennen und lieben, und dieser &#8222;Onkel Kurt&#8220; erkennt schließlich offiziell die Vaterschaft an. Von diesem Zeitpunkt an hatte Michael Lauter also einen Vater, doch instinktiv spürte er, dass etwas an dieser Geschichte nicht stimmte. Die Wahrheit erfuhr er jedoch erst nach der Scheidung seiner Eltern. Von diesem Moment an versuchte Michael Lauter, seinen wirklichen Vater zu finden, was ihm Dank der Vermittlung der &#8222;Komsomolskaja Prawda&#8220; 1968 auch gelang.</p><p class="western" align="left">Michael Lauter aber beginnt den Bogen seiner Erzählung nicht erst am Ende des zweiten Weltkrieges, sondern bereits im Jahre 1903, mit der Geburt seines Vaters Moissej. Meisterhaft gelingt es ihm, die dramatische und tragische Geschichte seiner zwei Familien vor uns, seinen Zuhörern (und zukünftigen Lesern) zu entwickeln. Viel zu schnell ging die einstündige Lesung vorbei, doch der Abend war danach noch lange nicht zu Ende. Bei Tee und Gebäck schloss sich eine intensive, emotional sehr bewegende Diskussion an.</p><p align="left"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15307" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web-800x591.jpg" alt="" width="350" height="258" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web-800x591.jpg 800w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web-600x443.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web-1000x738.jpg 1000w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web-768x567.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-3web.jpg 1181w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15310" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb-800x559.jpg" alt="" width="400" height="279" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb-800x559.jpg 800w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb-600x419.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb-1000x699.jpg 1000w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb-768x536.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-9bearbweb.jpg 1181w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p><p align="left"> </p><p align="left"> </p><p align="left"> </p><p align="left"> </p><p align="left"> </p><p class="western" align="left"><i><b>Zum Buch</b></i></p><p class="western" align="left">In seinem Buch <i><b>In unruhigen Zeiten</b></i> verarbeitet Michael Lauter die Geschichte seiner beiden Väter und seiner Mutter. Da sind Mojssej aus Kiew, Kurt aus Bärenstein in Ostsachsen und Helene aus Kattowitz im preußischen Oberschlesien.<br />In Bitterfeld trifft Helene 1946 mit Mojssej zusammen. Lange hält ihr Glück nicht an, denn Mojssej muss wieder zurück in die Sowjetunion. Dennoch wird Helene ein in Liebe empfangenes Kind zur Welt bringen. Es wächst zunächst ohne Vater auf.<br />Jahre später wird Helene Kurt kennenlernen. Beide arbeiten in der Wismut AG in Johanngeorgenstadt. Kurt wird von Amtswegen der Vater des kleinen Jungen.<br />Die Schicksale der Protagonisten sind eingebettet in Zeitgeschichte der 1950er.</p><p class="western" align="left">Das Buch ist erschienen im <b>Verlag OsirisDruck Leipzig</b>, ISBN 978-3-949240-34-8 und für 16,00 € im Buchhandel oder im Onlineshop des Verlages zu erwerben.</p><p class="western" align="left"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15309" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb-800x457.jpg" alt="" width="500" height="286" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb-800x457.jpg 800w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb-600x343.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb-1000x572.jpg 1000w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb-768x439.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/MichaelLauter04-10-23-5bearbweb.jpg 1181w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>								</div>
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		<title>30. September 2023: Valse Mélancolique &#8211; Die verbindende Kraft der schönen Künste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 21:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Valse Mélancolique &#8211; Die verbindende Kraft der schönen Künste Ein musikalisch-literarischer Abend zu Ehren der ukrainischen Schriftstellerin Olga Kobylanska im Rahmen der Interkulturellen Tage 2023 Musik und Poesie – so [&#8230;]]]></description>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Valse Mélancolique - Die verbindende Kraft der schönen Künste</h2>				</div>
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									<p>Ein musikalisch-literarischer Abend zu Ehren der ukrainischen Schriftstellerin Olga Kobylanska im Rahmen der Interkulturellen Tage 2023</p>								</div>
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									<p class="western" align="left"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15161" src="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web-800x540.jpg" alt="" width="593" height="400" srcset="https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web-800x540.jpg 800w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web-600x405.jpg 600w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web-1000x675.jpg 1000w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web-768x518.jpg 768w, https://drki.de/wp-content/uploads/2023/10/ValseMelancolique300923-2-web.jpg 1458w" sizes="(max-width: 593px) 100vw, 593px" /></p><p class="western" align="left">Musik und Poesie – so glaubten die alten Griechen – sind wahrhaft göttlichen Ursprungs! Sie sind Balsam für die Seele und beflügeln die Phantasie. Vor allem aber vermögen sie Brücken zu bauen, wo sonst nur Ablehnung und Hass ist, überwinden Grenzen und führen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Von dieser wunderbaren Macht der schönen Künste konnten sich die Besucher der musikalisch-literarischen Session Valse Mélancolique überzeugen. Zugegeben, es war nur ein kleiner Kreis, der sich am Abend des 30. September in der Zittauer Straße im Saal des Deutsch-Russischen Kulturinstituts zusammenfand, aber keiner der Besucher wird diese Minuten je vergessen. Mit einfühlsamer Stimme trug Natalya Zagorskaya aus den Werken der ukrainischen Poetin Olga Kobylanska (1863-1942) vor. Kobylanska darf mit Fug und Recht als Wanderin zwischen den Kulturen und zwischen den Zeiten bezeichnet werden. Verwurzelt in zwei Kulturen &#8211; der deutschen und der ukrainischen &#8211; erlebte sie die Aufbruchstimmung der Jahrhundertwende, das Ende der alten und den Beginn einer neuen Weltordnung. Manchen gilt sie als Vorreiterin der Frauenrechtsbewegung, doch ob Kobylanska sich selbst so sah? Im Zentrum ihrer Erzählungen und Romane stehen selbstbewusste Frauen &#8211; stark und feinfühlig zugleich. Und so sind Kobylanskas Werke auch immer ein Spiegel der menschlichen Seele. Dies zeigt sich insbesondere in ihrer Novelle &#8222;Valse Mélancolique&#8220;, in deren Mittelpunkt das Schicksal der drei Protagonistinnen &#8211; einer Künstlerin, einer Lehrerin und einer Musikerin &#8211; steht.</p><p class="western" align="left">Ihre Hoffnung, ihr Schmerz und ihr verzweifelter Lebensmut fanden eine musikalische Reflexion in dem gefühlvollen Spiel der Konzertpianistin Natalia Nikolaeva-Scheffler. Chopins Nocturne, ein Walzer des ukrainischen Komponisten Mykola Lyssenko und andere Melodien zogen die Zuhörer in ihren Bann.</p>								</div>
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		<title>Heiligabend unter dem Stern Skrjabins</title>
		<link>https://drki.de/heiligabend-unter-dem-stern-skrjabins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 18:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 150. Geburtstag Alexander Skrjabins fand in Dresden in diesem Jahr ein besonderer Weihnachtsabend statt, der dem großen russischen Komponisten gewidmet war. Veranstalter des Abends war das Deutsch-Russische Kulturinstitut in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="font-family: Calibri, serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">Zum 150. Geburtstag Alexander Skrjabins fand in Dresden in diesem Jahr ein besonderer Weihnachtsabend statt, der dem großen russischen Komponisten gewidmet war. Veranstalter des Abends war das Deutsch-Russische Kulturinstitut in Dresden. Auf der Jubiläumsveranstaltung im kombinierten Format, wurde eine Ausstellung des Moskauer Skrjabin-Museums gezeigt, die von Julia Tenzer, der derzeitigen Praktikantin des deutsch-russischen Kulturinstituts, übersetzt worden war. Vorträge und Berichte der teilnehmenden Gäste boten interessante Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Lebens und Schaffens Skrjabins. Musikalische und literarische Werke des 20. Jahrhunderts rundeten den Abend ab.</span></span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Calibri, serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">Als „sympathischen Winkel des Deutschen Landes“ bezeichnete der Musiker Dresden einmal und gehört somit zu den vielen großen Persönlichkeiten, die ihr Herz an diese Stadt verloren haben. 1895 zog es Skrjabin während seiner, vom Mäzen Beljajew finanzierten, Europareise zum ersten Mal in die schöne Stadt an der Elbe. Er wollte hier ein schmerzendes, seine Arbeit massiv behinderndes Nervenleiden in der rechten Hand auskurieren. Gleichzeitig eröffneten sich ihm Dresden neue Eindrücke, die ihn inspirierten und sein weiteres Schaffen positiv beeinflussten. Ganz besonders beeindruckt kehrte der Künstler von zwei Besuchen des wohl berühmtesten Felsmassivs der Sächsischen Schweiz, der Bastei, zurück. Inspiriert von der wilden Schönheit der Natur schuf er das berühmte Präludium op. 11 Nr. 14, auch bekannt als „Basteipräludium“. </span></span></span></span></p>
<p class="western" lang="ru-RU"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">Im Jahr 1911 führte eine Konzertreise den Musiker erneut in die sächsische Hauptstadt. Auf dieser Reise begegnete er dem deutschen Maler und Grafiker Robert Herrmann Sterl (1867-1932). Die beiden Künstler hatten sich bereits ein Jahr zuvor auf einer Reise entlang der Wolga kennengelernt. </span></span></p>
<p class="western" lang="ru-RU"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;"><span lang="de-DE">Auf einem von dem berühmten Dirigenten Sergej Kusewizkij gecharterten Dampfer fuhren die Musiker verschiedene Städte und Dörfer entlang der Wolga ab, um Konzerte zu geben. </span></span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">Skrjabin war als Solopianist eingeladen. </span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;"><span lang="de-DE">An Bord waren außerdem weitere geladene Gäste – unter ihnen auch Robert Sterl. Der Maler bewunderte die vorbeiziehende Landschaft und hielt diese sowie allerlei Konzert- und Alltagsszenen bildlich fest. </span></span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;">Fasziniert von der mystischen Traumwelt, die ihm selbst jedoch fremd war, fertigte Sterl 1911 meisterhafte Portraitskizzen Skrjabins, die die Persönlichkeit des Musikers treffend wiedergaben. </span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;"><span lang="de-DE">Diese Zeichnungen befinden sich heute im Kunstmuseum der Stadt Chemnitz. Die Gemälde </span></span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: large;"><span lang="de-DE">„Kalmückenboot an der Wolga“ und „Ladeplatz bei Nishni-Nowgorod“ hängen in der Dresdner Gemäldegalerie „Neue Meister“. Das ebenfalls den Staatlichen Kunstsammlungen gehörende Ölbild „Klavierkonzert“ zeigt Kusewizkij am Dirigentenpult und Skrjabin am Flügel. </span></span></span></p>
<p class="western" align="justify">
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			</item>
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		<title>Dostojewskij-Tage 2021 in Dresden</title>
		<link>https://drki.de/dostojewskij-tage-2021-in-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 14:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Werk des großen russischen Literaten Dostojewskij stößt in Deutschland auf außergewöhnliches Interesse. Das bestätigen neue Übersetzungen seiner Werke in die deutsche Sprache und Bühnenproduktionen in den größten deutschen Theatern. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Das Werk des großen russischen Literaten Dostojewskij stößt in Deutschland auf außergewöhnliches Interesse. Das bestätigen neue Übersetzungen seiner Werke in die deutsche Sprache und Bühnenproduktionen in den größten deutschen Theatern. In diesem Jahr hat unser gesellschaftlicher Verein </span><span lang="de-DE"><i>Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.</i></span><span lang="de-DE"> die Durchführung des „Dostojewskij-Jahres 2021 in Deutschland“ initiiert, für das der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer verantwortlich war. Das „Dostojewskij-Jahr 2021“ unter dem Motto „Fjodor Dostojewskij &#8211; der Dichter der Menschlichkeit“ soll einen internationalen Dialog über Identität, Werte und spirituelle Orientierung schaffen. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf dem deutsch-russischen Dialog, dem Dialog zwischen den Generationen, der Berichterstattung über die besonderen deutsch-sächsischen Beziehungen und dem Einsatz digitaler Technologien während der Pandemie.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Fjodor Dostojewskij bereiste mehrere europäische Länder und Städte. Gemeinsam mit seiner Frau Anna Grigorjewna Dostojewskaja, geb. Snitkina, lebte er über 4 Jahre in Europa. Auch Dresden zählte zu seinen Destinationen. 2 Jahre lebte er hier. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Vieles verbindet Dresden mit Dostojewskij. Eine der emotionalsten Verbindungen ist wohl die Geburt seiner Tochter Lubov im Jahr 1869. Sie wurde von Erzpriester Alexander Rosanow in der russisch-orthodoxen Gemeinde getauft. Das Grab dieses Priesters befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Dresden. Hier ist auch Dostojewskijs bester Freund, Mäzen und Diplomat, Baron von Wrangel, begraben.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Auch eine literarische Verbindung lässt sich finden: Dostojewskij schrieb hier die erste Version seines prophetischen Romans „Die Dämonen“. Außerdem war er sein ganzes Leben lang von dem Bild der Sixtinischen Madonna inspiriert, welches sich in der Dresdner Gemälde Galerie „Alte Meister“ befindet. Eine Fotokopie dieses berühmtesten Bildes von Raphael hing über seinem Sterbebett.</span></p>
<p class="western" align="justify">Auch die Bibliothek unseres Instituts wurde damals nach Dostojewskij benannt. Heute ist diese Bibliothek mit über 25000 Titeln eine der drei größten russischen Bibliotheken in Deutschland.</p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Im Oktober 2006 fand an der Elbe zwischen dem Sächsischen Parlament und dem Internationalen Kongresszentrum die feierliche Eröffnung des Denkmals für den großen russischen Schriftsteller statt. Die Leiterin dieses Projekts war die Gründerin des Instituts Valerija Dmitriewna Schälike. Der russische Präsident Wladimir Putin, Kanzlerin Angela Merkel und der damalige sächsische Ministerpräsident Professor Georg Milbradt kamen zur Gedenkfeier. In den Eröffnungsreden wurde das Engagement für den Aufbau und Erhalt der deutsch-russischen Kontakte im neuen Jahrtausend gewürdigt. In der russisch-orthodoxen Kirche „zum Heiligen Simeon vom wunderbaren Berge“ in Dresden wurde bereits symbolisch der Grundstein für das zukünftige Dostojewskij-Denkmal in Dresden gelegt. Das Festival umfasste auch literarische Lesungen, Theateraufführungen und ein Filmfestival. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">1996 organisierte das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. die Feierlichkeiten zum 175. Geburtstag des russischen Genies schon einmal. Das wissenschaftliche Symposium &#8222;Das Prophetische in „Die Dämonen“ von Dostojewskij&#8220; brachte erstmals die Präsidenten der deutschen, russischen, amerikanischen und anderer internationaler Dostojewskij-Gesellschaften zusammen. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Zum Jubiläumsjahr 2021 hat das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. ein Konzept für das „Dostojewskij-Jahr“ entwickelt, das verschiedene Programmpunkte umfasst. Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation mussten Änderungen im Ablauf vorgenommen werden. Die wichtigsten Ereignisse des „Dostojewskij-Jahres“ wurden auf die 2. Hälfte des Jahres 2021 sowie auf den Anfang des Jahres 2022 verschoben und erhielten den Namen „Dostojewskij-Tage 2021/2022“. Als Partner und Teilnehmer wurden von uns die Deutsche Dostojewskij Gesellschaft e.V. (Professor Christoph Garstka), das Institut für Slawistik an der Universität Dresden (Professor Holger Kusse), die Dostojewskij-Stiftung in Moskau (Professor Igor Wolgin), die Hochschule für Wirtschaft in Moskau (Professor Vladimir Kantor), Alexander Rahr (Politologe und Publizist, Berlin) und andere eingeladen. In Dresden findet 2022 in der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) ein runder Tisch &#8222;Gedanken an mein Dostojewskij&#8220; mit Mitgliedern (Literaturwissenschaftlern) der Sächsischen Akademie der Künste statt. Volker Braun, Thomas Rosenlecher, Angela Kraus und Dr. Friedrich Diekmann waren sich einig, an der Diskussion teilzunehmen, die von Akademiker Peter Gosse moderiert wird. Da Fjodor Dostojewskij seit mehr als hundertfünfzig Jahren Teil des europäischen kollektiven literarischen Bewusstseins ist, werden Fragen über den wechselseitigen Einfluss der europäischen Kulturtradition und F. M. Dostojewskij behandelt. Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Wissenschaftler, Politiker, Politikwissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Philosophen, Studenten und alle, die sich für Dostojewskij interessieren.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Am Vorabend des Jubiläums von Dostojewskij wurde das Grab von Erzpriester Alexander Rosanow auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof rekonstruiert. Wir haben eine Verbindung mit den Nachkommen von Alexander Rosanow in St. Petersburg, Hamburg und Paris hergestellt. Die Nachkommen und die Dresdner russisch-orthodoxe Gemeinde unterstützten die Arbeiten zur Restaurierung des Grabes finanziell. Leider konnte die geplante Teilnahme ausländischer Gäste an den Jubiläumsveranstaltungen in Dresden aufgrund der Pandemie nicht stattfinden.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Für den TV-Sender „Rossija odin“ (Russland 1) gab Wolfgang Schälike vor dem Dostojewskij-Denkmal dem Journalisten Michail Antonow ein Interview über die Wahrnehmung des großen russischen Schriftstellers und Denkers im modernen Deutschland. In der Sendung „Die Neuigkeiten der Woche mit Kisilew“ (https://www.youtube.com/watch?v=d0VCrhMUr-o) wurde anlässlich seines 200sten Geburtstages ein Beitrag über Dostojewskij ausgestrahlt (Min. 50:43 &#8211; 01:10:28). Dort sind auch Ausschnitte aus Dresden zu sehen (ab Min. 01:01:32).</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Am 11. November 2021 legten der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, und der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Russischen Kulturinstituts e.V., Dr. Wolfgang Schälicke, anlässlich des 200. Geburtstages von Fjodor Dostojewskij Blumen am Denkmal in Dresden nieder. „Das zeigt, wie eng wir miteinander verbunden sind, dass wir diese deutsch-russischen Beziehungen entwickeln wollen“, sagte Kretschmer vor Journalisten. Außerdem sei das Denkmal ein Beweis dafür, „was eine Bürgerinitiative leisten kann“, da seine Installation von den Leitern einer Nichtregierungsorganisation, dem Ehepaar Schälike, initiiert worden sei. Die Reise zum Denkmal war laut Botschafter Sergej Netschajew eine Initiative der Behörden des Bundeslandes Sachsen: „Das war eine Initiative der deutschen Seite, ich bin sehr dankbar, dass Sie viel für die Stärkung der kulturellen Beziehungen tun“, sagte der russische Botschafter bei einem gemeinsamen Briefing mit Kretschmer vor Journalisten. Er erinnerte daran, dass die deutsch-russischen Beziehungen eine lange Tradition haben, die weiterentwickelt werden müssen. Man müsse die „bösen Dämonen“ aus den deutsch-russischen Beziehungen vertreiben. „Wir haben mit Deutschland eine sehr positive Agenda. Ich würde sagen, es ist absolut einzigartig für die bilateralen Beziehungen in Europa &#8211; sehr viele Projekte, sehr viele Bereiche, in denen wir Berührungspunkte gefunden haben. Wir werden „Die Dämonen“ von Dostojewskij weiter genießen, aber wir werden die bösen Dämonen aus den deutsch-russischen Beziehungen vertreiben“, sagte er. Sergej Netschajew besuchte auch das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. in Dresden. Bei seinem Besuch überreichte er dem Vorstand des Instituts und Leiter des russischen Zentrums, Dr. W. Schälike, und Dr. O. W. Grossmann für ihren Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland den Orden „Stern von Dostojewskij“.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Wir präsentierten unseren Gästen die vom Dostojewskij-Museum (St. Petersburg) vorbereitete Ausstellung </span><span lang="de-DE">„</span><span lang="de-DE">Dostojewskij. Leben und Werke</span><span lang="de-DE">“.</span><span lang="de-DE"> Ihr Motto waren die Worte von F. M. Dostojewskij: „der Mensch ist ein Geheimnis [&#8230;] Ich beschäftige mich mit diesem Geheimnis, denn ich will ein Mensch sein.“ Die Ausstellung wurde von der Slawistin Hannelore Georgi ins Deutsche übersetzt und wird einem breiten deutschen Publikum in Begleitung des literarisch-musikalischen Programms „Dostojewskij – der Wahnsinn in der Musik“ von Dozentin Natalia Nikolaewa-Scheffler an der Universität Potsdam präsentiert. Denn Musik ist „[&#8230;] die gleiche Sprache, doch sie spricht das aus, was das Bewusstsein noch nicht bewältigt hat.“ (F. M. Dostojewskij). Die Reise in die musikalische Welt von Dostojewskij geht einher mit den Helden des Romans „Njetotschka Neswanowa“. Im Rahmen der </span><span lang="de-DE">„</span><span lang="de-DE">Deutschen Woche</span><span lang="de-DE">“</span><span lang="de-DE"> in St. Petersburg im Museum F. M. Dostojewskij, erklingen Werke von Bach, Beethoven, Mendelssohn, Liszt, Rachmaninow, Rebikov und Diaz.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Im nächsten Jahr werden wir und unsere Partner neue interessante Bücher präsentieren: Andreas Gurski (Basel): „Dostojewskij. Biografie“, Alexander Nitzberg (Wien): „</span>Подросток<span lang="de-DE">“ (neue Übersetzung), Vitali Konstantinow (Marburg): „FMD &#8211; Leben und Werk von Dostojewski“. (Biografie in Comics), Jan Brokken (Niederlande): „Sibirischer Sommer mit Dostojewskij (auf Deutsch).</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE">Auch die Erstellung, Fertigstellung und Präsentation der Publikation „Geschichte des Dostojewskij-Denkmals in Dresden“ und eines professionellen interaktiven Almanachs mit Essays der Teilnehmer des runden Tisches „Mein Dostojewskij“ gehören zu den zukünftigen Projekten unseres Vereins.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Gymnasiasten aus Riesa, Bautzen und Radebeul besuchten unsere Ausflüge „Das russische Kulturerbe in Dresden“ und legten Blumen an das Denkmal des großen Schriftstellers.</span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. fördert seit fast drei Jahrzehnten den Dialog und das Verständnis zwischen Russland und Deutschland. Diesen Beitrag zu einer positiven Kommunikation zwischen den beiden Ländern und Kulturen möchte der Verein auch weiterhin leisten. Gemeinsam mit Literaturwissenschaftlern, Philosophen, Politologen und anderen Experten wird dies in Zukunft im Rahmen einer Veranstaltungsreihe geschehen, die dem 200. Jahrestag der Geburt von Fjodor Dostojewskij gewidmet ist. </span></p>
<p class="western" lang="ru-RU" align="justify"><span lang="de-DE"><br />
Wir wollen die Geschichte vom Leben und Werke des großen russischen Schriftstellers als Teil der Weltkultur einem breiten deutschen Publikum näherbringen und diskutieren, ob mit Hilfe des literarischen Erbes Dostojewskijs eine Wiederaufnahme des offenen und konstruktiven Dialogs zwischen Russland und Deutschland möglich ist. Wir erwarten Hunderte von Besuchern aus verschiedenen sozialen Schichten zu unseren Veranstaltungen im Rahmen des „Dostojewskij-Jahres“ 2021/2022.</span></p>
<p class="western" align="justify">
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			</item>
		<item>
		<title>15.  Marina Zwetajewa-Lagerfeuer</title>
		<link>https://drki.de/7204/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 17:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Der poetische Abend setzte sich traditionell am Lagerfeuer im Garten des DRKI fort. Jeder konnte sein Lieblingsgedicht von Marina Zwetajewa vorlesen und emotionell die Zuschauer faszinieren. Bis spät abends erklang die Lyrik von Marina Zwetajewa in verschiedenen Sprachen: auf Deutsch, auf Polnisch sowie auf Russisch…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><span lang="de-DE"><b>«Es gibt nichts Wichtigeres als den Menschen…“</b></span></span><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE"> – schrieb Marina Zwetajewa an Ihre Tochter Ariadna im Jahre 1937. Diese Worte einer der größten russischen Dichterin des 20. Jahrhunderts wurden zum Titel der Veranstaltung am 4. Oktober 2020 im Rahmen der 30. Interkulturellen Tagen. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Marina Zwetajewa-Lagerfeuer ist ein eigenartiges poetisches Erlebnis, das zum ersten Mal vor 34 Jahren in Tarussa, Russland, stattgefunden hat. Heutzutage trifft man sich weltweit am ersten Oktobersonntag, um Gedichte und Prosalyrik von Marina Zwetajewa vorzulesen und sich an die große Lyrikerin des „Silbernen Zeitalters“ zu erinnern. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Ein literarisch-musikalisches Konzert leitete das poetische Lagerfeuer ein und wurde Ariadna Efron, der Tochter der Dichterin M. Zwetajewa, gewidmet. Ariadna hat mit sechs Jahren ihre erstaunliche Beobachtungsgabe gezeigt und in ihrem Tagebuch ein kurzes aber allumfassendes Charakterbild der Mutter beschrieben. Marina Zwetajewa ihrerseits widmete Ariadna eine Reihe von Gedichten.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Dem Lebenslauf der Familie Zwetajewa folgend erklangen die Erinnerungen Ariadnas über die Kindheit in Moskau, die Jugend im Exil in Tschechien und in Frankreich sowie Ausschnitte aus dem Briefwechsel, die sie mit Boris Pasternak aus der Verbannung in Turuchansk, Ost Sibirien, führte. Aus der Turuchansk-Periode sind einige Gedichte von Ariadna durch ein Wunder erhalten geblieben, darunter ein nach dem Tode von Marina Zwetajewa geschriebenes Gedicht als eine Widmung an die Mutter. </span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="de-DE">Ganze Nacht hab´ nach Dir gesucht,</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="de-DE"><i>Heute suche ich wieder Dich,</i></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="de-DE"><i>Wieder löst Du Dich in der Luft,</i></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="de-DE"><i>Wieder Ruf mein fernab verblich.</i></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="de-DE">(Aus dem Gedicht von A. Efron. Übersetzung ins Deutsche von Viktor Tabere, 2020) </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Meine Mutter … „liebt Poesie und Musik“, schrieb Ariadna. Grade deswegen begleitet uns an diesem Abend großartige Musik. Die Berliner Konzertpianistin Natalia Nikolaeva spielte virtuos Werke von F. Schubert, E. Sati, N. Medtner, S. Rachmaninov sowie dem polnischen Komponisten K. Borsuk. Karol Borsuk widmete Marina Zwetajewa eine musikalische Skizze, die in seiner Anwesenheit im Konzert erklang. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Der poetische Abend setzte sich traditionell am Lagerfeuer im Garten des DRKI fort. Jeder konnte sein Lieblingsgedicht von Marina Zwetajewa vorlesen und emotionell die Zuschauer faszinieren. Bis spät abends erklang die Lyrik von Marina Zwetajewa in verschiedenen Sprachen: auf Deutsch, auf Polnisch sowie auf Russisch… Eine besondere Stimmung herrschte um das Lagerfeuer herum, diese Stimmung vereinte die poetischen Seelen unabhängig von der Nationalität und dem Alter, bewegte die Gemüter zu ehrendem Gedenken an die große Lyrikerin des 20. Jahrhunderts. Eine große Überraschung bereitete uns der Dresdner Lyriker Michael Zschech. Als Erstaufführung las er seine Übersetzung </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, serif;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">(nachgedichtet nach der Übersetzung von Richard Pietraß 1987) </span></span></span></span><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">des Poems „Georgi“ aus dem Gedichtzyklus von Marina Zwetajewa vor. Marina Zwetajewa widmete ihn Sergei Efron. </span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lesung und Gespräch mit Gusel Jachina</title>
		<link>https://drki.de/gusel2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DRKI]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 21:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5148" class="elementor elementor-5148">
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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