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Unser Dostojewski – Denkmal :

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„…war nie wirklich weg, hat sich nur versteckt…“

Er ist wieder hier, zwar nicht in „seinem Revier“,  was da seit 2006 an der Elbe am Ostra – Ufer zwischen Sächsischem Landtag und Kongresszentrum war, doch immerhin in einer interimsmäßigen Ersatzheimat bis 2031 an der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Von dort schaut er nun in die Südvorstadt, auf die belebte Straße vor ihm, hat den REWE Einkaufsmarkt im Blick und macht sich so seine Gedanken über das heutige Miteinander…

Der Standort an der Kirche ist gut gewählt und das DRKI ist dankbar dafür, dass dieser eigene Vorschlag breite Zustimmung fand. Denn der russisch-orthodoxen Gemeinde gehörte Fjodor Michailowitsch Dostojewski während seiner Dresdner Zeit an und hier wurde auch seine in Dresden geborene Tochter Ljubow getauft. So könnte sich der Lebenskreis des Schriftstellers in Dresden schließen: von seinen Spaziergängen an der Elbe, zu den Andachten in der Kirche und dann in einigen Jahren, wieder, wie geplant, zurück in unser Dresdner Stadtzentrum in die Nähe der Gemäldegalerie, wo er die Sixtinische Madonna so oft besuchte und bewunderte.

Das würde ihn ganz sicher freuen.

Nach langer Standortsuche ging es nun mit der Wiedererrichtung des Denkmales ganz schnell. Bereits am 15. August 2026 in der Frühe hat die Werkstatt von Steinmetz Paul Hempel mit schwerer Technik unser Denkmal neben der Kirche aufgestellt.

Am 29. August 2026 fand nun eine, unsere Feier, zu diesem Anlass mit ganz besonderer Beteiligung der Kirchenleitung , Erzpriester Georgij und Priester Roman sowie des wunderbaren Kirchenchores, zu Ehren dieses russischen und international geachteten, ganz besonderen Schriftstellers statt.

Wir freuten uns über Gäste, die unserer Einladung folgten, den regen Zuspruch von Mitgliedern befreundeter Vereine, die extra nach Dresden anreisten, die zahlreichen Dresdner, die zur Feier gekommen waren.

Wir danken allen, die uns dabei unterstützt haben, dass Fjodor M. Dostojewski ,während der doch länger anhaltenden Bauarbeiten zur Erweiterung des Sächsischen Landtages, einen würdigen Platz in Dresden bekommen hat und nicht aus dem Antlitz der Stadt verschwunden ist.

Wie heißt es in dem Lied von Marius Müller-Westernhagen:

„…und eines ist sicher, ich geh nie wirklich weg…“