Batalow Aleksej

Er wurde am 20. November 1928 in Wladimir als Kind einer Schauspielerfamilie geboren. Nach absolvierter Theaterschule wurde Aleksej Batalow wie seine Eltern Schauspieler. Er begann seine Karriere zunächst als Theaterschauspieler am Theater der Sowjetarmee. Seinen Durchbruch beim Film hatte Batalow 1954 mit Iossif Cheifiz’ “Eine große Familie” und erhielt hierfür gemeinsam mit dem übrigen Schauspielensemble den Darstellerpreis in Cannes.

In der Zeit der Tauwetter-Periode entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten sowjetischen Filmschauspieler. Zu den Höhepunkten seines schauspielerischen Schaffens gehören Michail Kalatosows “Die Kraniche ziehen”, Michail Romms “Neun Tage eines Jahres” und Wladimir Menschows “Moskau glaubt den Tränen nicht”.

1960 hatte Batalow sein Regiedebüt mit der Gogol-Verfilmung “Der Mantel”. Gemeinsam mit Iossif Schapiro inszenierte er 1966 den Film “Tibul besiegt die Dickwänste” und schrieb hierzu auch das Drehbuch. Seit 1975 lehrt der Künstler am Gerassimow-Institut für Kinematographie. 1979 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Zudem hat er zwei Bücher geschrieben: “Das Schicksal und das Handwerk” und “Die Dialoge in der Pause”.

Aleksej Batalow erhielt mehrere staatliche sowjetische Auszeichnungen, darunter zweifach den Leninorden (1967 und 1989) und 1981 den Staatspreis der UdSSR. 2007 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Spezialpreis des Moskauer Filmfestivals geehrt.

Mehr Information:  http://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Wladimirowitsch_Batalow

Zu Gast im DRKI: 21. November 2001